Abnehmen Jugendlich

Schlankheitskur für Jugendliche

Praxis für übergewichtige Jugendliche: Ein Einstieg in ein einfacheres Zuhause Die kleine Stadt Bad Orb ist hessisch, bei Schlechtwetter schwebt der Schleier weit in den waldreichen Hängen rund um die Stadt, es gibt eine Salinenanlage, einen Spa-Park und eine Praxis für kleine und mittlere Menschen mit 160 Plätzen für kleine Patientinnen und Patienten wie die 18-jährige und 80 Kilogramm schwere Anabel. Dies ist Annabels zweiter Aufenthalt in der Spessartklinik. Sie hat damals sieben Kilogramm abgenommen und ist dann nach Hause ins Fitnessstudio gegangen. Anstatt weiter abzuweichen, nahm sie ein paar Kilogramm zu: "Abnehmen ist hier eine Selbstverständlichkeit", sagt Patrick, 18, der in der Praxis 15,1 Kilogramm abgenommen hat. Das Körpergewicht, Montag Morgen, 7 Uhr, 112,9kg.

Gegen 19:15 Uhr wacht die Nachtkrankenschwester die Teenager auf, und das Fruehstueck wird um 8 Uhr serviert. Sie gehen baden, treten auf dem Fahrradergometer in die Pedale, zubereiten gesunder Dönerspieß oder erlernen im Verhaltenstraining, dass sie beim Braten mit einer der Teflonpfannen fettarm werden können. "â??Wer hat diese Woch am meisten abgenommen?â?? "Das Projekt hat sichtbare Erfolge, ein Ergebnis, das die Patientinnen und Patientinnen besonders anspricht.

Mit der Schultertasche sucht sie nach den "Vorher"-Fotos, die sie an ihrem ersten Tag in der Praxis zeigt. "Nun, du siehst nicht viel", sagt sie ein wenig peinlich berührt, "komm schon, natürlich siehst du etwas", widersetzt sich ihre Kollegin Mayke. Vor allem die Community macht junge Menschen stärk. "Jeder hat hier das selbe Problem", sagt Mayke, die mit ihren Freundinnen zu Hause nie offen über ihr Körpergewicht sprechen konnte.

Das Jugendzentrum der Schule mit seinen schmalen Korridoren, dem Billardsaal und der Pinnwand im Gang könnte auch ein Landhaus der Schule sein, nur dass es in den Korridoren nach Salzlake duftet und die zeitgenössische Künste an die Wand hängen. In der Billardstube gibt es eine Ferienlageratmosphäre, Jungen und Mädchen kichern in den Achselhöhlen, die Mauern sind mit Kollagen mit Fotografien von ehemaligen Patientinnen dekoriert.

In einem Internetforum können die Alumni in Verbindung stehen, und am Silvesterabend organisiert die Praxis ein Winterlager. Nicht nur das, es gibt auch eine gewisse stillschweigende Konkurrenz zwischen den jungen Leuten, sagt Maike: "Wer hat diese Woch am meisten abgelassen? Maika ist 16 und 1,64 m groß. An einem gewissen Punkt wurde Mayke es leid, dass all die wunderschönen Kleider kneifen, nicht gut an ihr aussehen. "Man kann nicht abstreiten, dass die Menschen nach außen schauen", sagt sie schlicht weg von sich und lässt sich nicht mit ihrem Tastenkomplex spielen.

"Deshalb will sie abnehmen, "65 Kilogramm wiegen", sagt sie, "das ist mein Ziel." Das ist ein ambitioniertes Zielvorhaben, nach achtwöchiger Klinikzeit liegt sie nun bei 84 Kilogramm, das sind 14,6 Kilogramm weniger als bisher. Doch bald ist es wieder zurück nach Kassel, und dass es nicht so einfach sein wird wie hier, weiss Maike, auch sie war schon einmal in der Praxis, damals 10,6 Kilogramm abgenommen, ging stolze nach Haus und hatte nach eineinhalb Jahren wieder zweimal so viel zulegt.

"Etwas muss sich jetzt ändern", sagt Maike. Das Krankenhaus Bad Orb ist eine Rehaklinik für die Rehabilitation von Kindern, Jugendlichen, jungen Erwachsenen und Angehörigen. Das Klinikum hat eine eigene staatliche Berufsschule, eine Turnhalle und ein großes Hallenbad. Bei Kleinkindern besteht die Mitmachmöglichkeit. In der Gruppe werden 7 bis 13 Jahre alte Menschen in einer intensiven pädagogischen Betreuung unterstützt, wobei der Fokus auf der Persönlichkeitsentwicklung und der Entwicklung von kreativen Kompetenzen liegen soll.

In einem eigenen Jugendzentrum werden sowohl jüngere Menschen ab 14 Jahren als auch jüngere Menschen untergestellt. Zwei Mal pro Kalenderwoche gehen sie spazieren, einmal in Wächtersbach, gibt es ein MCD. Mayke sagt, sie hat dort nur ein einziges Speiseeis mitgebracht. "Verbot ist hier verboten", sagt die Chorsängerin und Mag.

"Statt des Verbotenen gibt es fette Punkte, sie sind so etwas wie die Devise in der Stadt. Wenn du betrügst, wirst du beim Gewicht jede Woche erwischt. Für sie ist es gut, dass auf diese Art und Weise/Gemeinde jeder Mensch lernen kann, mit Verlockungen für sich selbst zurechtzukommen. Anabel wandelte die Kohlenhydrate in fette Punkte um und sagt, dass es wahrscheinlich 184 fette Punkte gab, die sie auf einmal aß.

Das reicht für eine ganze Handelswoche. Außerdem wog er heute Morgen, und Annabels Skala wies nur 200 g weniger auf als in der vergangenen Zeit. Deswegen muss sie heute Nacht zur Motivations-Runde gehen, Moti-Runde, die jungen Leute meinen hier, sie sprechen darüber, warum sie nicht mehr abnehmen. Schon bald geht es für sie alle wieder nach Hause: Patrik, der vor der Entziehungskur beinahe nur Cola aß.

Anabel, die nur noch ein müdees Grinsen hat, für den blöden Ausspruch "Deutsche Kampfpanzer drehen wieder". Maike, die Gummibären so sehr liebt. Patrik sagt, natürlich will er weiterhin gesunde Lebensmittel essen, sie erhalten ein Rezeptbuch mit zu Haus. In Patricks Haus kochte die Großmutter normalerweise. Die meisten Erziehungsberechtigten beteiligen sich nicht an der Behandlung, obwohl die Praxis eine Ausbildung durchführt.

"Sie müssen es wirklich wollen", sagt Annabel, "wenn Sie es wollen, können Sie alles tun."

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