Achtsamkeit Buddhismus

Bewusstseinsbuddhismus

Die Achtsamkeit kommt vom Buddhismus, aber sie ist nicht nur für Buddhisten, sondern für alle. Die Achtsamkeit im Sinne von Buddha ist ein Weg der Praxis. Buddha lehrte die "vier Grundlagen der Achtsamkeit" in Satipatthana Sutta. Achtsamkeit bedeutet, die Art und Weise zu kontrollieren, wie man über die Welt denkt. Die Achtsamkeit stammt ursprünglich aus dem Buddhismus und hat eine sehr lange Tradition.

Achtsamkeit: Basics of Buddhism - Grundbegriffe des Buddhismus von A - D | Health Talk 2| Bavaria 2 | Radio

In den 70er Jahren wurde von dem amerikanischen Molekularbiologen Jon Kabat-Zinn eine Methodik zur Bewältigung von Stress erarbeitet, die Mindfulness-Based Stress-Reduction (MBSR). Das MBSR Programm beruht auf einer in den asiatischen Buddhastraditionen entwickelten Meditationsform, einer strikt regulierten und systematisch geführten Ausbildung der Achtsamkeit, um in jedem Moment ohne zu urteilen zu sein.

"Jon Kabat-Zinn, "Full Catastrophe Living" Auch der Büroangestellte, die Bäckerin, betont die Erziehungsberechtigten fernab von allem Übernatürlichen - wer seinen alltäglichen Stress besser meistern will, wird Achtsamkeit als hilfreiche Taste zur Erholung empfinden. Weil diejenigen, die Achtsamkeit üben, einen Burn-out ganz spezifisch verhindern können. "Wer Achtsamkeit übt, trainiert gewissermaßen die kognitiven Fähigkeiten im Gehirn: Auf was konzentriere ich mich?

So kann man auch ohne Weihrauchstäbchen und Buddha-Kopf feststellen, dass er im täglichen Gebrauch eine klare Belastungskompetenz vermittelt. "Achtsamkeit bedeutet, in Harmonie mit sich selbst zu sein, sich selbst zu fühlen - vor allem die eigenen Nöte. Es kommt weniger häufig vor, dass angestaute Empfindungen auf einmal eine Verschnaufpause einlegen - man ist ausgewogener.

"Ein weiteres Grundprinzip der Achtsamkeit: das Akzeptieren von Dingen - von Gefühlen, Ereignissen, Zuständen. Diejenigen, die von diesen Beurteilungen absehen und statt dessen die Sache so akzeptieren, wie sie sind, werden viele Schwierigkeiten selbst in Vergessenheit geraten sehen. Dies heißt nicht, dass Sie gleichgültig gegenüber dem, was geschieht, sind, sondern dass Sie der Meister Ihrer eigenen Emotionen werden.

"Auch Achtsamkeit hat etwas mit Selbstfürsorge, Eigenverantwortung und Selbstfürsorge zu tun.

Mindfulness: Nicht nur für den Buddhismus

In der Presse gibt es ein weiteres Lieblingskind: Achtsamkeit. Was aber ist Achtsamkeit und kann mit ihrer Unterstützung wirklich mehr Ruhe und Lebenslust auslösen? Wenn man sich Magazine, das Netz und neue Titel ansieht, wird deutlich: Achtsamkeit ist in". Das Konzept der Achtsamkeit verbreitete sich im Bewußtsein der Menschen erst durch die Ausweitung der buddhistischen Praxis der Achtsamkeit; vorher war es in der deutschsprachigen Welt recht unüblich.

Mit der zunehmenden Popularität der Praxis der Achtsamkeit steigt auch die Popularität des Begriffs Achtsamkeit. Es wird heute weit verbreitet, aber kaum noch in der tieferen buddhistischen Deutung. Achtsamkeit wird im allgemeinen Sprachgebrauch oft als Sinnbild für Zuwendung - im Sinn der Beobachtungsgabe - benutzt und oft mit einer ungeklärten Verwirrung der subjektiven Wertvorstellungen vermischt: Wenn das Verhalten eines anderen nicht den eigenen Ideen entspreche, werde das Argument versehentlich vorgebracht.

Traditionelle Aufgaben sind praxisnah, leicht durchführbar und für den täglichen Gebrauch geeignet. Der Begriff der Achtsamkeit geht auf den sagenumwobenen Buddhas zurück, den Fürsten einer alten indischen Königsfamilie, der durch eine eigene Erlebnissituation motiviert war, seine eigene Verwandtschaft und Heimat als Jugendlicher zu verlassen, sich zu erkundigen, warum Menschen unter den Folgen des Leidens und der Linderung dieses Leidens litten.

Mit bestimmten Methoden der Praxis erkundete er seinen Verstand und kam zu der Erkenntnis, dass das menschliche Leiden aus Ignoranz hervorgeht und wie dieses Leiden zu überwinden ist. Das Satipatthana Sutta enthält diese Praxis der Erkenntnis, in der abendländischen Kultur als Praxis der Achtsamkeit bekannt, deren Praxis unter dem Namen''Vipassanã-Meditation'' (vipassanã-bhãvanã) bekannt ist, um diese Erkenntnis zu entfalten.

Müssen Sie Buddhistin werden, um Übungsaufgaben zu machen, die Ihnen das tägliche Arbeiten vereinfachen? Buddhismus wird in unterschiedlichen Regionen der Erde als Religionsgemeinschaft betrieben, aber besonders in unseren Breitengraden wird er als ethisches Fundament einer holistischen Lebensanschauung gesehen. Außerdem sind die Erkenntnisse des Buddhas in der Tat zeitlich unbegrenzt, denn sie verweisen auf allgemeine menschliche Erlebnisse, die sich im Laufe der Jahrhunderte nicht geändert haben.

Traditionelle Aufgaben sind praxisnah, leicht durchführbar und für den täglichen Gebrauch geeignet. Dieses Wissen war für viele Jahrzehnte fast nur den Buddha's vorbehalten, da diese Erkenntnisse mit dem Buddhismus als Religionsgemeinschaft verbunden waren. Das hat sich mit dem Vietnamesen Thich Nhat Hanh geändert. Er hat in seinen vielen Werken das Wissen und die Klugheit der Lehre des Buddhismus in eine schlichte, deutliche und verständliche Form übersetzt.

Obwohl sich viele von ihnen angegangen fühlen, war Achtsamkeit immer noch zu sehr mit einem religiös-buddhistischen Background verbunden. Diese Umstände weckten sowohl bei den Gläubigen als auch bei den Gottlosen Groll und setzten ihrer Ausbreitung ein gewisses Maß an Zorn. Im folgenden wird auf die Verwendung innerhalb der MBSR verwiesen, da in diesem von Kabat-Zinn entwickeltem Projekt die Auswirkungen der Mindfulness Meditation untersucht und erprobt wurden.

Selbstverständlich ist dieses Trainingsprogramm nicht die einzigste Möglichkeit, die heilende Wirkung von Achtsamkeit auf den eigenen Stress zu erproben. So gibt es andere Wege, sich einer Buddhistengemeinschaft anzuschliessen, unter der Leitung eines Masters zu üben, regelmässig an Exerzitien und Belehrungen mitzuwirken. In der verhältnismäßig knappen Zeit von acht Wochen lernt der Kursteilnehmer, die Erkenntnismeditation und körperliche Übungen selbständig auszuführen, und es hat sich eine innerliche Motivierung entwickelt, die Achtsamkeit nach dem Training fortzusetzen.

Während des 8-wöchigen MBSR Kurses lernt der Kursteilnehmer, Achtsamkeit zu erlernen. Die Achtsamkeit ist eine Eigenschaft des Menschenbewusstseins, eine Sonderstellung. Das ist ein klarer Bewußtseinszustand, der es ermöglicht, daß jede innerliche und äussere Wahrnehmung im Augenblick ohne Vorurteile registriert und zugelassen wird.

Gewöhnlich ist unser Verstand sehr beschäftigt. Diejenigen, die Achtsamkeit praktizieren, lernen zuerst, den im Buddhismus so genannten Wild Monkey Spirit zu besänftigen. Anhand von Übungsaufgaben wie dem Body Scan (das mentale Scannen des Körper in der liegenden Ruheposition), Sitzmeditation und Achtsamkeits Yoga überprüft er, wie sein Verstand funktionier. So hat Gabi zum Beispiel als kleines Mädchen erlebt, dass sie immer aufmerksam und liebevoll war, wenn sie besonders "liebevoll" und anpassungsfähig war.

Sie hat diese Erfahrungen so oft gemacht, dass sie im Verlauf ihres Leben zu einem Verhaltensmuster geworden ist. Dieses Verhaltensmuster veranlasst sie in ihrer Partnerschaft und im Beruf regelmässig, gegen ihre wahren Wünsche und Empfindungen zu handeln, um die Sympathie und Wertschätzung ihres Lebensgefährten und ihrer Mitarbeiter nicht zu untergraben.

Sie hat durch die Praxis der Achtsamkeit erlernt, sich nicht in das Ereignis ziehen zu lassen, indem sie es offen und mit Interesse betrachtet. Auch hat sie in schwierigen Momenten die Verbindung zu ihrem Atemgeruch erlernt, um so Stress und Überreaktion zu unterdrücken. Sind wir uns solcher Automaten nicht bewußt, nehmen sie in Krisensituationen die Richtung an und wir befinden uns immer wieder in einer Situation, die wir gar nicht haben wollten.

Was ist der Unterscheid zwischen Entspannungsverfahren und Achtsamkeitsübungen? Relaxationsmethoden können bei Stress sehr nützlich sein. Übung und Alltag sind weitestgehend voneinander abgesetzt - es gibt keine Konfrontation mit dem eigenen Belastungsverhalten. Achtsamkeit ist dagegen weit davon entfernt, eine "Methode" zu sein. Sie ist die ideale ErgÃ?nzung zu formellen Ã?bungen wie Körperscan, Aufmerksamkeitsmeditation und Mindfulness Yoga.

Während des 8-wöchigen Kurses trainieren die Kursteilnehmer, im täglichen Leben aufmerksam zu sein. Diejenigen, die Achtsamkeit praktizieren, bemerken das Auftauchen" dieser Überlegungen und kehren mit ihrer Empfindung zu ihrem eigenen Atmen und den Sinneserfahrungen der Zubereitung von Kaffee zurück. Das Gemüt ist gelassen und rein und der Leib ist voll von der Lust am Tun im Augenblick.

Natürlich ist die Teilnahme an einem MBSR Kurs nicht die einzigste Art, Achtsamkeit zu lernen. Sie unterstützen sich gegenseitig durch ihre Erlebnisse, die sich einerseits aus ihrer eigenen Lebenssituation ergeben, andererseits aber Teil einer universalen Menschenerfahrung sind. Wöchentliche Begegnungen, um die vergangenen Tage auszutauschen, sind ein großer Anreiz für jeden, die Übung regelmässig zu machen immer häufiger bei allem, was stressig, schwierig und unangenehm ist.

Achtsamkeit ist hier eine Naturressource, denn sie erlaubt es, die Konzentration auf die wohltuenden, wunderschönen und guten Sachen zu lenken, die auch zeitgleich mit dem Stress existieren. Diejenigen, die Achtsamkeit praktizieren, erfahren, dass ihre eigenen Gefühle von Freude und Lebenslust nicht von externen Gegebenheiten abhängt.

Es entsteht ein klarer, stabiler Verstand, der es ihm gestattet, auch in schweren Lebenssituationen mit der Macht seiner eigenen Kräfte in Verbindung zu sein. Die Ruhe und Klarheit eines achtsamen Praktikers befähigt ihn, seine Lebenslust auch unter erschwerten Lebensbedingungen zu erhalten.

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