Aderlass Bluthochdruck

Blutverlust Hypertonie

Blutspenden Gleich zwei Klappen: In einer Anwendungsbeobachtung korrelieren regelmässige Blutabgaben bei hyperaktiven Gebern mit einem signifikanten Blutdruckabfall. In manchen Fällen kann der Aderlass auch für die gesundheitliche Situation des Gebers von Nutzen sein. In den Anfängen der Heilkunde war der Aderlass ein unentbehrlicher Bestandteil des medizinischen Therapienkatalogs. Sie werden immer noch bei der Hemochromatose verwendet, aber sonst ist die Domain des Aderlasses heute nicht so sehr die interne und transfusionsmedizinische Forschung.

Es wurden 292 Lichtspender, davon 146 mit einem Druck von über 140/90 mHg, ein Jahr lang in Bezug auf ihr Blutdruckverhalten untersucht. Anschließend wurde der Druck gemessen. Von den 146 Studienteilnehmern mit Bluthochdruck spendete 114 Personen zumindest zwei Mal, 39 dreimal, d.h. alle drei Jahre. Spender mit Bluthochdruck zeigten nach einem Jahr einen deutlichen Rückgang des systemischen und dialysatorischen Drucks, der in der Spendergruppe der normotonischen Blutgruppe nicht zu beobachten war.

Dort ist der Druck sofort nach der Blutspende gesunken, aber es gab keine Langzeitwirkung bei den Durchschnittswerten. Die Blutdruckwirkung von Blutkonserven war am stärksten bei Bluthochdruckpatienten ausgeprägt, die alle drei Monaten stellten. Im Durchschnitt verringerte sich der systemische Druck in dieser Blutgruppe von 156 auf 144 mHg, der des diastolischen Blutdrucks von 91 auf 85 mHg.

Im Falle von Patientinnen mit Hypertonie Grad II, d.h. Werte über 160/100 mHg, nahm der sauerstoffbedingte Druck um 17 mHg und der des diastolischen Blutdrucks um 12 mHg ab. Jetzt, über einen Zeitabschnitt von einem Jahr, erfahren viele hypertensive Patientinnen und Patienten auf natürliche Weise Veränderungen in der Medizin, die die Ergebnisse einer beobachtenden Studie falsifizieren können. Dabei wurde festgestellt, dass 11 der 146 Bluthochdruckpatienten im Laufe der Studie die Dosierung ihrer Arzneimittel reduziert haben, weitere fünf brachen das Medikament insgesamt ab.

Im Gegensatz dazu gab es nur sechs Patientinnen und Patientinnen, die die Dosierung ihrer Blutdruckmittel erhöht haben, so dass die Autorinnen und Autoren davon ausgegangen sind, dass die beobachtete Senkung des Blutdrucks kein Medikamenteneffekt ist. Darüber hinaus haben Michael und seine Mitarbeiter bereits vor einigen Jahren in einer sehr kleinen Randomisierungsstudie mit 64 Probanden die Blutdruckwirkungen des Aderlasses untersucht (BMC Mitte 2012; 10: 54).

Dabei handelt es sich um Patientinnen und Patientinnen mit Stoffwechselsyndrom und einem mittleren systembedingtem Druck von 149 mHg in der Blutabgabegruppe und 145 mHg in der Vergleichsgruppe. In der Aderlass-Gruppe war der Bluthochdruck nach sechs Schwangerschaftswochen auf 131 mHg gesunken, während sich in der Kontroll-Gruppe kaum etwas geändert hatte. Daher werfen die Autorinnen und Autoren in diesem Zusammenhang die Fragestellung auf, ob nicht eine Beteiligung an der Blutspende als eine Art begleitende Therapie zu anderen blutdrucksenkenden Behandlungen empfohlen werden könnte, zumal die Anzahl der Blutspender in Deutschland auf jeden Fall größer sein könnte, als sie derzeit ist.

Es ist noch weitgehend ungeklärt, durch welche Wirkungsmechanismen die Blutspende den Druck im Blut senkt. Hildegard von Blingen hatte bereits bei Vollblutpatienten einen kleinen Blutvergießen gegen Bluthochdruck empfohlen.

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