ätherische öle Anwendungsgebiete

Ätherische Öle Anwendungsbereiche

ätherische Öle: Anwendungs- und Wirkungsweise Die ätherischen öle riechen stark und können unser Wohlergehen erhöhen. Um die positiven Effekte der ätherischen öle vollständig zur Geltung zu bringen, gibt es viele Dinge zu berücksichtigen, wenn man sie verwendet. Die ätherischen öle beruhen auf chemisch wirksamen Substanzen, die fettgelöst sind und verdunsten können. Deshalb auch ihr Titel "ätherisch", was so viel wie " leicht vergänglich " oder " paradiesisch " ist.

Im Unterschied zu fetten Speiseölen bleiben ätherische öle fleckenfrei und verdampfen durch Verdunstung. Sie werden aus pflanzlichen Bestandteilen wie Muscheln, Rüben, Wurzeln, Blumen oder Pflanzenblättern hergestellt. Die so genannten sekundären Pflanzeninhaltsstoffe werden nach speziellen Prozessen hergestellt und in den essentiellen ölen eingebunden. Der Begriff "ätherisches Öl" ist nicht abgesichert, auch wenn sich Kunstprodukte "ätherisches Öl" nannten.

Entscheiden Sie sich für ausschließlich hochwertiges Öl, das aus Wildpflanzen oder aus biologischem Anbau stammt. Die ätherischen öle können kostenlos in Geschäften oder Apotheken erworben werden. Trotzdem sollten Sie bei der Verwendung vorsichtig sein, da die Wirkstoffe Ihre Körperhaut und Schleimhaut irritieren können. Weil die öle in der Regel hochkonzentriert sind, müssen Sie sie immer zuvor auflösen.

Vor der Verwendung des ätherischen Öls sollte es auf einer kleinen Fläche der Haut getestet werden. Bei geröteter Haut, Anschwellen des Gesichts oder gar Kurzatmigkeit und Atemprobleme können die Fette bei Menschen mit einer Prädisposition Allergien hervorrufen. Wer bereits weiß, dass er gegen gewisse Gewächse eine Allergie hat, sollte besser keine ätherischen Pflanzenöle auf deren Basis einnehmen.

Aufbewahrung: Um sicherzustellen, dass die Öl nicht ihre gute Wirksamkeit verliert, ist es am besten, sie an einem schwarzen und kalten Platz zu lagern. Babys und kleine Babys dürfen nicht mit reinen etherischen ölen in Berührung kommen. Lagern Sie die öle daher nur dort, wo die Kleinen keinen Zutritt haben. Kampfer-, Eukalyptus-, Menthol- und Teebaumöle können für die Kleinen auch bei gut verdünntem Einsatz zu kräftig sein.

Außerdem sollten trächtige oder stillende Mütter ätherische öle nur nach ärztlicher Rücksprache einnehmen. Unser Koerper kann die in den aetherischen Oelen gebundenen sekundaren pflanzlichen Substanzen ueber die Oberhaut und die Schleimhaut leicht aufsaugen. Über die Nasenschleimhaut und die Lungen kommen sie beim Atmen in unseren Organsimus. So unterschiedlich wie ihr Duft ist auch die Wirkungsweise der Duftöl.

Übersicht über die gängigen Anwendungsbereiche: Der Wirkstoff der öle bekämpft nicht die Ursachen der Kälte (oft Viren), kann aber sein. Essentielle ätherische öle mit einem Gehalt an Ethylalkohol oder Menthol haben eine schleimlösende Funktion und können Ihnen bei der Verbesserung der Atmung mithelfen. Für leichte Halsentzündungen haben Salbei- oder Kamillenöle eine beruhigende Funktion, da sie antiinflammatorische Substanzen beinhalten.

Es eignen sich besonders die antibakteriellen, schleimlösenden öle aus Eukalyptus, Thymian, Bergkiefer oder Tannennadeln. Manche ätherische öle haben eine krampflösende und verdauungsfördernde Wirkung. Darunter sind unter anderem Anis-, Fenchel- oder Kümmelöle. Auch ätherische öle mit Pfefferminz oder Ginger können bei Verdauungsstörungen und Brechreiz hilfreich sein. Auch ätherische öle können Muskelbeschwerden wie Anspannung, blaue Flecken, Verstauchungen oder milde Schmerzzustände mildern.

Rosmarin- oder Arnika-Öle beinhalten aktive Inhaltsstoffe, die die Blutzirkulation stimulieren und Verkrampfungen lindern können. Um sie funktionstüchtig zu machen, können Sie z.B. warmen oder kalten Wassers mit ein paar Tröpfchen Fett mischen und auf ein Tuch legen. Achten Sie darauf, dass Sie das reine ätherische Fett nie auf der Oberfläche abreiben.

Entspannende Bäder, in denen Sie mehrere Tröpfchen ätherisches Fett in das Badeöl einfüllen, können auch die Regeneration der Muskeln anregen. Ätherische ätherische öle werden in der Aroma-Therapie zur Steigerung des Wohlbefindens eingesetzt. Darunter sind Orangen-, Vitamin-, oder Lavendelöle. Bei der Inhalation erreichen die aktiven Bestandteile der ätherischen Öle unsere olfaktorischen Rezeptoren, die dann ein Signal an unser Hirn aussenden.

Aus diesem Grund werden ätherische öle auch als Begleittherapie bei leichter Depression, Ängsten oder Stress verwendet. Weiteres Einsatzgebiet: Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ätherische öle eine ärztliche Behandlung nicht ersetzten können, sondern als ergänzende Behandlungsmaßnahme gelten. Sie können von ihm erfahren, ob eine Applikation mit essentiellen ölen empfohlen wird.

Mehr zum Thema