ätherisches Pfefferminzöl

essentielles Pfefferminzöl

Das letztere wird in der Kosmetikindustrie eingesetzt und ist auch ein wichtiges ätherisches Öl für die Aromatherapie. Das Pfefferminzöl wird durch Wasserdampfdestillation von Pfefferminze (Mentha piperita, Lamiaceae) gewonnen. Das Pfefferminzöl ist ein ätherisches Öl, das in der Kosmetik- und Pharmaindustrie von Bedeutung ist.

Minzöl | Essentielles Olivenöl | Effekt, Applikation & Bezugsquellen

Der Pfefferminz (Mentha piperita) ist eine Gattungspflanze der Minze, deren Verteilungsgebiet sich aufgrund des menschlichen Anbaus über die ganze nördliche Hemisphäre ausdehnt. Das Pfefferminzöl hat einen charakteristischen, würzigen und leicht pfeffrigen Geschmack. Im Pfefferminzöl enthaltenes Menü hat eine vergleichbare Auswirkung auf uns wie der Limettenduft.

Sie ist sehr wohltuend und anregend, aber zugleich auch erholsam. Auch Pfefferminzöl sollte in der Regel unsere Konzentrations- und Denkleistung verbessern. Seine stärkende Kraft auf den Verstand ermöglicht es ihm, Ermüdung und Lustlosigkeit zu ertragen. Der Einfluss von Pfefferminzöl auf unseren Organismus ist äußerst komplex und es gibt vielfältige Anwendungsmöglichkeiten bei vielen gesundheitlichen Problemen.

Pfefferminzöl hat einen sehr erhöhten Mentholgehalt, daher hat es eine leichte antibakterielle und antimykotische Wirksamkeit (gegen Pilze). Minzöl für eine verbesserte Durchblutung. Das Schleimlöseröl von Mentol hat eine expektorisierende Funktion, weshalb Pfefferminzöl sehr wirksam gegen Erkältung ist. Hierfür gibt es eine Vielzahl von Produkten, insbesondere Wundsalben. Dazu werden Minzeölsalben auf die Truhe oder unter die Schnauze eingerieben, damit das darin befindliche Menü eingeatmet wird.

Durch seine antibakterielle Eigenschaft greift der Wirkstoff auch unmittelbar gegen die Erkältungsbakterien an und verkürzt den Erkrankungsverlauf. Das Pfefferminzöl ist sehr wirksam gegen das so genannte Reizdarmsyndrom. Für die Therapie wird das Pfefferminzöl in enterische Kartuschen abgefüllt, um die Verdaubung des öls im Bauch zu verhindern und das öl an den Problemort - den Verdauungstrakt - zu transportieren.

Das Pfefferminzöl sorgt für eine verstärkte Blutzirkulation der Darmwände, was zu einer Lockerung der Verdauungsmuskulatur führt. Das Pfefferminzöl ist unter anderem in einer hochwertigen Zahncreme zu finden. Pfefferminzöl deckt durch seinen erhöhten Mentholgehalt schlechten Atem und wirkt zugleich gegen antibakteriell wirkende Keime, die schlechten Atem hervorrufen oder zu einer Entzündung des Zahnfleisches mit sich bringen können.

Auch Pfefferminzöl hat eine positive Auswirkung auf die Brechreizbildung, wenn es auf eine Störung der Darmflora zurückzuführen ist. Aufgrund seiner keimtötenden Eigenschaften werden die Magenbakterien, die Brechreiz verursachen, getötet. Pfefferminzöl fördert durch den erhöhten Gehalt an Menthon die Durchblutung. In einer klinischen Untersuchung von Dr. Hartmut Gröbel an der Kieler Uni konnte nachgewiesen werden, dass Pfefferminzöl eine vergleichbare Wirksamkeit wie 1g-Spirin hat.

Die Patientinnen wurden an ihren Schläfen mit Pfefferminzöl eingerieben und schon nach 15 Minuten wurde eine klare Verbesserung des Leidensdrucks festgestellt. Der Pfefferminzöl hat verschiedene Eigenschaften. Andererseits erhöht die kreislauffördernde Wirkungsweise von Pfefferminzöl auch die Sauerstoffzufuhr im Hirn, was zu einer Schmerzlinderung beiträgt. Das Pfefferminzöl ist eine gute Wahl für Schwangerschwangere oder schlichtweg hypersensible Menschen als Ersatz für chemische Kopfschmerzmittel.

Das Pfefferminzöl ist in der Regel in derstande, die Auswirkungen eines Insektenstichs zu mildern. Gerade dieser Erregung wird durch Pfefferminzöl entgegengewirkt, so dass sich das giftige Mittel weniger gut verbreiten kann und somit eine schlechtere Wirkung hat. Weil auch Pfefferminzöl eine schweißinduzierende Wirkung haben soll, kann es bei der Entgiftung stherapie verwendet werden. Darüber hinaus kann Pfefferminzöl aufgrund seiner antimikrobiellen, antimykotischen und anti-viralen Wirkung auch zur Konservierung von Lebensmitteln verwendet werden.

Wird beispielsweise Pfefferminzöl dem Wasser zugesetzt, wird es nicht abgestanden, sondern ist weiterhin essbar. Früher wurde sie von Seeleuten genutzt, die während ihrer einmonatigen Entdeckungsreisen jederzeit frisches Wasser mit sich herumtragen mussten. Wegen der starken reizenden Wirkung von Pfefferminzöl sollte man darauf achten, es nicht unmittelbar mit den Schleifchen in Berührung zu kommen.

Daher kann eine zu starke Mentholkonzentration in der Raumluft - z.B. wenn sie das Öle als Geruchsöl in verschlossenen Räumlichkeiten verwendet - bereits zu einer stärkeren Augenreizung aufkommen. Auf keinen Fall sollte man Pfefferminzöl auf die offenen Stellen auftragen, da der Heilungsprozess durch die reizende Wirkung gestört werden kann.

Eine übermäßige Verabreichung von Pfefferminzöl bei kleinen Kindern kann zu starker Kurzatmigkeit oder sogar zum Stillstand der Atemwege mit sich bringen. Pfefferminz wird in vielen verschiedenen Anwendungsbereichen eingesetzt. Daher sollte Pfefferminzöl und nicht die Naturpflanze immer für Therapiezwecke eingenommen werden. Das Pfefferminzöl kann sowohl von außen als auch von innen eingenommen werden. Wenn Sie es extern anwenden, sollten Sie es nie reinem Pfefferminzöl geben, da es äußerst irritierend ist.

Im Außenbereich steht eine große Anzahl von Formulierungen zur Auswahl, die in der Regel ca. 10% Pfefferminzöl ausmachen. Wenn Sie an einer Schnupfenerkrankung erkrankt sind, massiere eine Pfefferminzsalbe auf Ihrer Brustseite oder unter Ihrer Nasenspitze. Wenn Sie z.B. Pfefferminzöl gegen Kopfweh anwenden wollen, mischen Sie es zuerst mit einem Trägeröl und massieren es dann vorsichtig in Ihre Muskulatur.

Das Pfefferminzöl hat heute in unserer Kueche eine weite Verbreitung erlangt. Pfefferminzöl ist besonders in der indischen Gastronomie populär. So sind beispielsweise in Indien Fleischklößchen in Pfefferminzsauce sehr populär. Aus Großbritannien kommt ein weltbekanntes Rezept, bei dem das Lamm in einer Sauce mit Pfefferminze für mehrere Std. zubereitet wird. Mit einem Mindestgehalt von 44% ist der Mentholanteil der Hauptkomponente des Minzöls.

Es hat eine starke abdesinfizierende Funktion und wird als Duft und Geschmack in einer Vielzahl von Lebensmitteln eingesetzt. Es hat eine sehr starke reizende Eigenschaft und schon wenige g des Menthols können zu einer Herzrhythmusstörung mit sich bringen. Auch als Zusatz für Tabakerzeugnisse wird Kenthol heute eingesetzt, wo Kenthol die biologische Verfügbarkeit von Nicotin und damit die Tabakabhängigkeit verbessert.

Menthol wird daher ab 2020 als Zusatz in Tabakerzeugnissen verbannt. Menthon: Etwa 15-20 Prozent des Minzöls bilden Menthon. Die Menthofurane haben mit 0,6-5% nur einen sehr kleinen Prozentsatz im Pfefferminzöl. Damit Pfefferminzöl medikamentös verwendet werden kann, muss das Mentofuran zunächst getrennt werden, da es eine extrem lebensschädigende Wirkung hat. Der Einsatz von Pfefferminz als Heilpflanze ist harmlos, da sie nur eine sehr geringe Menge von ca. 1,8% Pfefferminzöl enthält.

Unter Triterpenen versteht man mehrere Substanzen aus der Reihe der Terrene, die heute in der Heilkunde für ihre antibakterielle und antiinflammatorische Wirksamkeit bekannt sind. Darüber hinaus enthält Pfefferminzöl auch Menüthylacetat (3-5%), Nomenthol ( 2,3-5%), ?somenthol Wegweiser (3%) und verschiedenste Fahnen. Pfefferminzöl wird wie viele andere essentielle öle durch Dampfdestillation gewonnen. Anders als bei anderen Ã-len gibt es auch die Möglichkeit, Pfefferminzöl selbst zu erzeugen.

Das vom Unternehmen selbst produzierte Pfefferminzöl ist jedoch weit weniger sauber als das durch Wasserdampfdestillation erhaltene öl. Obwohl es wie pures Pfefferminzöl rostet und geschmacklich ähnelt, hat es nicht die selbe heilende Kraft wie Destillatöl. Für die Ölproduktion müssen die Pfefferminzblätter in ein Einweckglas abgefüllt werden.

Der Produktionsprozess ist nach ca. 3 Schwangerschaftswochen beendet und Sie können das Olivenöl aus dem Einweckglas ohne die Blätter der Minze in eine schwarze Fläschchen abfüllen. Bewahren Sie Pfefferminzöl immer an einem dunklen, kühlen, trockenen Ort und außerhalb der Hände von kleinen Kindern auf. Seit Ende des 17. Jh. ist die gewöhnliche Minze bekannt. Nachdem sie im anglo-sächsischen Raum verbreitet wurde, wurde die Minze 1750 in Mitcham bei London zum ersten Mal gewerblich genutzt.

Die Unterart der gewöhnlichen Minze ist zahlreich, wovon die Varietät''Mitcham'' auch heute noch die gefragteste ist. Nach der Eroberung Großbritanniens durch die Minze wurde die Kampagne auf der ganzen Weltkarte fortgesetzt. In der Eichenauer gibt es heute auch ein eigenes Pfefferminz-Museum und eine Eisenbahnstrecke, die auch als Pfefferminz-Eisenbahn bekannt ist.

Peppermint ist eine Mischung aus Bach- und Waldmint und ist ein unfruchtbarer dreifacher Bastard, was bedeutet, dass eine sortenreine Ausbreitung nur mit Stecklingen möglich ist. Der Blütenstand der Minze ist rosafarben bis violett und liegt auf den Endohren. Pfefferminz ist eine so genannte Langsampflanzen. Präferiert werden Nährböden mit einem hohem Anteil an Potassium, phosphorhaltigem und stickstoffhaltigem Boden.

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