Agni

Agnitum

Agni bedeutet auch unsere Lebenskraft. Auch der vedische Feuergott Agni Dev gilt als Mittler zwischen den Welten, also zwischen Menschen und Göttern. Der Name Agni Rise ist der Name des Pulvers, das speziell auf die Verdauung abgestimmt ist.

mw-headline" id="Bedeutung">Bedeutung[Sourcecode bearbeiten]>

Der vorliegende Beitrag beschäftigt sich mit der Hindugottheit Agni. Andere Bedeutung finden Sie unter Agni (Erklärung der Begriffe). Agnitum äußert sich als Brand auf der Welt in Wald und Steinen, aber als Blitzschlag in der Lüfte - dann ist er Indra und als Sonnenschein am Firmament - dann ist er Surya. Das Agni steht auch für das Symbol des Brandes als männlicher Macht, wie es wahrscheinlich in allen frühindogermanischen Kulturkreisen neben der Ursprungsidee eines objektiven Brandes (germ. fior, g. pyr) existierte (vgl.: lat. ignis, rus. ogon, beide mit agni assoziiert).

Agni allgegenwärtig wurde als solche Macht, zum Beispiel in der prallen Hitze der Erde, oder als verdauungsförderndes Lagerfeuer (Jataragni) in den Bäuchen der Menschen erachtet. Im post-vedischen Zeitalter hat Agni an Wichtigkeit verloren. Dennoch nimmt er im religiösen Leben der heute lebenden Hindu isten eine bedeutende Stellung ein: Bei manchen Gelegenheiten, besonders wenn es um die Reinigung von Appartements, Läden oder dergleichen geht, leuchtet der Pfarrer feierlich das geheiligte Kaminfeuer.

In der Feueropferung, heute auch Havan oder Havan benannt, wird Agni angebetet. Zum Beispiel bei einer Einweihung führt der Pfarrer oder der Eigentümer die Schale mit dem glühenden Feuersegen durch alle Säle. zu einem heiligen Brand. Das hinduistische Ehepaar heiratet, indem es sieben Mal um das Kaminfeuer läuft.

Beim Verbrennen der Verstorbenen sagt der Priester: "Möge Agni dich dahin führen, wohin du gehen musst!" Mit Mantras fragt er: O Agni! Figürliche Abbildungen stellen Agni als einen älteren, zwei- oder dreiteiligen Mann mit drei Sprachen, drei Füßen, sieben Ärmeln, sechs Ösen und vier Geweihen dar. Die Flamme ist sein Bademantel und er spuckt aus seinem Maul Flamme.

Einige Abbildungen stellen ihn auch als alter Mann mit einem langen Bartwuchs dar. Gott ist immer wieder jung und alt[8] Diese menschliche Gestalt ist jedoch vor allem für die Sagenwelt von Bedeutung, im Ritus ist er im Licht des Feuers dabei.

Mehr zum Thema