Aids Schwangerschaft

Hilft bei der Schwangerschaft

Teilweise wird eine HIV-Infektion erst in der Schwangerschaft entdeckt - meist ein Schock für die Betroffenen. Im Zusammenhang mit der Schwangerschaft und der Immunschwächekrankheit AIDS sind die folgenden Situationen zu unterscheiden: In der Schwangerschaft ist eine gute Betreuung durch Fachärzte das A und O. Was ist HIV? Teilweise wird eine HIV-Infektion erst in der Schwangerschaft festgestellt - in der Regel ein schockierender Effekt für die Erkrankten. Aber auch HIV-positive Mütter können heute gesündere Eltern sein.

Mit modernen Behandlungsmethoden wird das Infektionsrisiko für das Kind deutlich reduziert. Im schlimmsten Fall kommt es zu einem vollständigen Bild der Immunschwächekrankheit AIDS (Acquired Immune Deficiency Syndrome), die zum Tode führen kann.

Frühzeitig eingenommene Arzneimittel können dies aufhalten. HIV: Was ist in der Schwangerschaft von Bedeutung? Bei einer HIV-Infektion einer Schwangeren droht eine Infektion des Babys. Eine HIV-Infektion über die Brustmilch ist auch während des Stillens möglich. Die HIV-positiven Schwangeren sollten sowohl von einem Gynäkologen als auch von einem HIV-Spezialisten genau überwacht werden.

Wenn eine HIV-positive Patientin bereits ein Medikament einnimmt und während der Behandlung geschwängert wird, sollte sie sofort mit dem behandelnden Hausarzt klären, ob die aktiven Inhaltsstoffe auch während der Schwangerschaft eigne sind.

Grundsätzlich gilt: Nicht ohne Genehmigung Arzneimittel anhalten oder wechseln, sondern die Behandlung immer exakt mit den betreuenden Medizinern absprechen. In den ersten paar Schwangerschaftswochen bekommt das Baby auch ein Medikament gegen HIV. Das liegt daran, dass HI-Viren, aber auch Arzneimittel, in die Brustmilch - und damit in das Baby - gelangen können. Die Schwangerschaft ist umso besser zu planen, je weniger Schwangerschaftskomplikationen zu ertragen sind.

Wenn nur einer der beiden Gesellschafter HIV-positiv ist, kann das Ehepaar seinen Wunsch, Kinder zu bekommen, auf natürliche Weise erfüllen, vorausgesetzt, der sympathische Gesellschafter wird erfolgreich mit HIV behandelt, d.h. seine Virusbelastung sinkt permanent unterhalb der Nachweissgrenze. Die HIV-positiven Schwangeren werden in ihrer speziellen Sprechstunde "HIV und Schwangerschaft" betreut und behandelt. Hast du den Monat der Geburt deines Babys eingeplant?

HI-Virus & Hilfsmittel " HIV in Schwangerschaft & Laktation "

Nahezu 50% der HIV-infizierten Menschen auf der ganzen Welt sind weiblich. Wo in den Ländern der Dritten Welt gut 2000 Säuglinge pro Tag von HIV-infizierten Schwangeren versorgt werden, sind es in Deutschland nur 20 Säuglinge pro Jahr. Die Gefahr einer Ansteckung eines Kleinkindes durch eine mit HIV infizierte Frau während der Schwangerschaft, d.h. in der Uterus, wird auf 7% veranschlagt. Kurze Zeit vor oder während der Entbindung ist das Baby mit einer Eintrittswahrscheinlichkeit von ca. 18% infiziert.

In etwa 15% der FÃ?lle wird das Hi-Invirus aber auch wÃ?hrend des Stillens Ã?bertragen. Auch wenn sich die Forschung besonders mit der Virusübertragung von der Mama auf das Kleinkind beschäftigt, sind die Übertragungspfade nur näherungsweise erforscht. Für HIV-infizierte Mütter ist eine regelmässige und flächendeckende pränatale Betreuung unverzichtbar. Damit das Infektionsrisiko für das Baby so niedrig wie möglich gehalten wird, wird die anti-retrovirale Behandlung bereits bei der Schwangerschaft durchgesetzt.

Zusammen mit einer Entbindung durch geplante Kaiserschnitte (geplante Geburt) kann das Infektionsrisiko des Babys auf 1 bis max. 2% reduziert werden. Weil das HI-Virus in der Brustmilch von HIV-positiven Schwangeren nachgewiesen werden kann und der Prozentsatz der Virusübertragung auf das Kind auf 7 bis 22% geschätzt wird, sollten diese Schwangeren nicht säugen!

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