Akupressur Darm

Aktivitätsdarm

Bei der Akupressur kann man dem trägen Darm ein wenig auf den Rissen helfen. Fuss bis zum Darm - die Reflexzonenmassage für den Fuss Einen wissenschaftlichen Nachweis der Wirksamkeit konnte die Reflexzonenmassage des Fußes bisher nicht erbracht werden. Allerdings deuten Untersuchungen mit einer kleinen Anzahl von Probanden darauf hin, dass sie sich unter anderem positiv auf arthrotische Kniebeschwerden und die Darmdurchblutung auswirken können. Der Gedanke der Energieflüsse (Meridiane) im Menschen, die gewisse Bereiche der Körperhaut mit internen Organsystemen und Muskelgruppen verknüpfen, hat seinen Anfang in der asiatischen Naturheilkunde.

Ähnlich wie bei der Akkupunktur, Akupressur oder Oxibustion beruht die Fusszonenmassage auch auf der Stimulierung von bestimmten Druckpunkten, den sogenannten Reflexionsgebieten. Es gibt keine naturwissenschaftlichen Beweise für die Entstehung der Längengrade, und doch hat sich die Technik in der Westwelt auf der Grundlage von Erfahrungen, unter anderem aus der Traditionellen Chinesischen Medizin nachempfunden. Um 1917 entwarf er ein Konzept, bei dem er den Organismus in zehn vertikale Bereiche unterteilte - der Eckpfeiler der heutigen Reflexpunkte.

Bereits in den 1950er Jahren nahm die Heilerin Hanne Marquardt die Methodik auf und entwickelte eine Vielzahl weiterer Therapieformen. Wenn eine gewisse Fußzone angeregt wird, kann diese über gewisse Energieflüsse das jeweilige Organs erreicht und eine verbesserte Blutzirkulation und/oder selbstheilende Kräfte in Bewegung setzt, so die Theorien. Unstrittig ist, dass eine gute Blutzirkulation für jedes Organs unerlässlich ist, denn das Wasser ist das Verkehrsmittel für den Transport von Wasserstoff, allen Baustoffen, Hormonen, Antikörpern und kümmert sich um die Beseitigung von Abfallstoffen.

Handne Marquardt entdeckte 96 Reflexpunkte, darunter : Nach TCM gibt es auch an Ohr und Nasen, Rückgrat, Stirn, Kopf oder Hand Reflexpunkte. In vielen Darstellungen werden die Reflexpunkte verhältnismäßig genau gemessen, so dass z.B. die Zehe mehrere Bereiche für unterschiedliche Orgeln hat. Allerdings: "Es gibt keine gleichmäßige Repräsentation der Reflexpunkte - zum Beispiel an Fuß und Hand -, sondern viele unterschiedliche, widersprüchliche Bilder" (Wikipedia, 2015).

Für die Autorinnen und Autoren der Rubrik "Physiotherapie" im Heft "Querschnittlähmung - Ganzkörperliche Rehabilitation" ist die Fußreflexzonentherapie nach Hanne Marquardt bei Kopfweh, Krämpfen, Darmproblemen, körperlicher Belagerung, organischer Dysfunktion, Schmerz im Allgemeinen und dem Komplexregionalen Schmerzzusatzsystem (CRPS/Sudeck-Syndrom) sowie bei Stress- und Schlafrhythmusstörungen, Gynäkologie oder Immundefizienz angedeutet. Die überzeugten Befürworter der Fuss- Reflexzonenmassage raten vor zu lang andauernden Behandlungen, da sie davon ausgehen, dass eine zu heftige Irritation, verbunden mit einer Veränderung der Blutzirkulation z.B. der Haut, zu viele Gifte auflösen könnte.

Die Reflexzonenmassage als Reflexmassage gehört zur Kategorie der physikalisch-therapeutischen Maßnahmen. Unter den nicht verschreibbaren Mitteln ist die Heilmittelrichtlinie (2011) des G-BA, die für die Verschreibung von Mitteln wie Krankengymnastik, Ergotherapie und mehr entscheidend ist, die Fussflexzonenmassage, da ihr Therapieerfolg nicht nach den Verfahrensregeln des G-BA (VerfO) belegt ist.

Über die Wirkung der Reflexzonenmassage gibt es zur Zeit nur wenige Untersuchungen, die aufgrund ihrer kleinen Probandenzahl nicht charakteristisch sind. Bei allen Patientinnen und bei allen Patientinnen und bei allen Patientinnen wurde die Reflexzonenmassage in den entsprechenden Bereichen zwei Mal pro Tag über einen Zeitabschnitt von 6 Schwangerschaftswochen durchgeführt. Der Evaluierungszeitraum erstreckte sich bis zur achten Schwangerschaftswoche nach der Einnahme. In einer weiteren Untersuchung in der Schweiz im Jahr 2001 wurden die Wirkungen der Fussflexzonenmassage auf den Darm untersucht.

In den Bereichen, die den Darm darstellen, wurde der Interventions-Gruppe eine Fussmassage verabreicht, während die Placebogruppe eine Fussmassage in Bereichen verabreicht bekam, die nicht angeblich mit dem Darm in Verbindung stehen. Vor, während und nach der Behandlung wurde mit einer speziellen Ultraschalluntersuchung die Flussrate und die Höchstgeschwindigkeit der oberen mesenterialen Ader, einer Ader, die den Darm versorgt, vor, während und nach der Behandlung ermittelt.

Im Rahmen einer Gefäßwiderstandsmessung konnten die Ärzte bei einer Reizung der Fußreflexzonen eine Erhöhung der Blutzirkulation zur oberen Mesenterialarterie und den untergeordneten Gefäßsystemen feststellen. Daraus ergibt sich, dass die Fussreflexzonentherapie eine Steigerung der Blutzirkulation im Organbereich, der mit der Therapiezone verbunden werden soll, mindestens für die Behandlungsdauer erreichen kann.

Die beiden Untersuchungen können nur als Hinweis auf einen möglichen Einfluss der Reflexzonenmassage auf die Heilkräfte des Organismus interpretiert werden. Wenn die Empfindlichkeit der Füße zu gering ist, was eine bewusstere Empfindung der Therapie behindert, können auch die Hand oder Ohr sowie andere Reflektionszonen einer Therapie unterworfen werden.

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