Akupunktur Allergie

Acupuncture Allergie

Akupunktur ist ein Teil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). HNO-Ärzte praktizierten in ihrer Praxis Akupunktur. Wie kann Akupunktur funktionieren und wie versteht die TCM Allergie? Die Akupunktur (lat. acus = Nadel, pungere = Stechhilfe) ist eine Behandlungsform in der "Traditionellen Chinesischen Medizin" (TCM).

Die Akupunktur bei Allergien ist eine gute Alternative.

Heu-Fieber kann nicht nur weggenommen werden - Nachrichten-Wissen: Humanmedizin & Gesundheit

Die Akupunktur gegen die Allergien der Pollen ist sehr populär. Aber jetzt eine große Untersuchung hat gezeigt, dass es kaum hilfreich ist. Die Akupunktur ist als Nahrungsergänzung und nicht als Therapiealternative zur herkömmlichen Heuschnupfenbehandlung nützlich: eine Patienten mit Akupunktur-Nadeln. Bisher war es eine Frage des Glaubens, ob die Akupunktur bei Heu-Fieber helfen kann oder nicht. Nun aber könnte eine kürzlich in der Fachzeitschrift "Annals of Internal Medicine" veröffentlichte Untersuchung für mehr Übersichtlichkeit sorgen.

Edzard Ernst, ein führender Experte für komplementäre Medizin und Emeritus der British University of Exceter, lobte die Untersuchung ebenfalls. Allerdings, wie gut die Untersuchung ist, ist die Auslegung der Resultate nicht klar. Er erklärt der TA: "Basierend auf der Untersuchung kann man feststellen, dass die Akupunktur nach acht Schwangerschaftswochen bei Heu-Fieber wirksam ist.

"Dass dies in der Arbeit nicht der Fall war, hatte damit zu tun, dass die Fachzeitschrift eine behutsame Auslegung der Resultate vorzog. 46 deutschsprachige Fachärzte versorgten in der Untersuchung 422 Heuschnupfen-Patienten in unterschiedlichen Einrichtungen. In zwölf Behandlungen über einen Zeitraum von acht Schwangerschaftswochen wurde die Hälfe der Testpersonen mit Akupunktur therapiert.

Bei den anderen Patientinnen und Patientinnen erhielten einige die gleiche Anzahl von Therapien mit Schein-Akupunktur, bei denen die Injektionsnadeln nur vordergründig und an falscher Stelle platziert wurden; der restliche Teil bekam keine Akupunktur-Therapie. Jeder Patient durfte im Bedarfsfall Antihistaminika gegen seine Symptome nehmen. Daraus ergab sich, dass Akkupunkturpatienten etwas weniger unter den heuschnupfigen Beschwerden leiden als die übrigen und im Durchschnitt nur die Hälfte der Antihistaminika eingenommen werden mussten.

Aber auch bei den Scheinakupunkturärzten waren die selbsterklärten Symptome besser als zu Studienbeginn und der Medikamentenkonsum bei allen Versuchspersonen war im Durchschnitt größer als vor der Akkupunkturbehandlung im vergangenen Jahr. Zum gleichen Ergebnis kam eine Untersuchung mit 240 Patientinnen und Patientinnen aus Südkorea und China mit ganzjähriger allergischer Schnupfenentzündung, z.B. gegen Haushaltsstaubmilben.

Obwohl die Akupunktur-Therapie besser funktioniert als die Schein-Akupunktur, ist der Missverständnis nicht groß und hätte auch " durch Zufall " zustande kommen können, schreibt man um den koreanischen Sun-mi Choi in der Fachzeitschrift " Allergy ". Darüber hinaus kann in beiden Untersuchungen nicht vollständig auszuschließen sein, dass die Akupunkteure ihre Patientinnen und Patientinnen bewußt oder unbewußt beeinflußt haben.

Schließlich mussten sie wissen, wann sie nach dem Schulbuch und wann sie nach dem Vorbild akupunktieren. Darüber hinaus waren alle Patientinnen und Patientinnen für die Akupunktur empfänglich, was die verschlechterte Leistung der Regelgruppe ohne Akupunktur erklärt werden konnte. Brinkhaus ist aus eigener therapeutischer Sicht davon Ã?berzeugt, dass die positiven Auswirkungen der Akupunktur vor allem nach zwei bis drei Jahren wirklich zum Vorschein kommen.

Aufgrund der begrenzten Wirkungsbreite betrachtet er die Akupunktur zur Heuschnupfenbehandlung in erster Line als Therapieergänzung und nicht als Therapiealternative zur konventionellen konventionellen Schulmedizin. Die Akupunktur hat im Rahmen der Untersuchung nur als Symptomtherapie gewirkt, wie Peter Schmid, Chef der Allergikerstation am Universitätsspital Zürich, hervorhebt. "Das wahre Einsatzgebiet der Akupunktur sind die chronischen Beschwerden.

Sie ist dort fest verankert und stellt auch für uns eine sehr wertvolle Möglichkeit dar, vor allem bei Schmerzmittelpatienten", sagt der Neurobiologe. Mit Pollenextrakten aus einem Patch können die Symptome des Heuschnupfens um 70 Prozentpunkte gemildert werden, wie eine Untersuchung am Universitätsspital Zürich gezeigt hat. Heu-Fieber - nur Psychosen? Neben dem Pollenflug spielt beim Heu-Fieber auch der psychologische Faktor eine wichtige Rolle.

Konflikt, Ängste oder Stress verschärfen die Allergie, so die Experten. Die Akupunktur ist bei Heuschnupfen-Patienten sehr verbreitet. 15 Prozentpunkte aller Pollerallergiker geben in einer bundesdeutschen Untersuchung an, irgendwann einmal in ihrem Lebenslauf eine Akupunktur ausprobiert zu haben. Dies macht die Methodik nach der homöopathischen und autohämotherapeutischen Behandlung zur am weitesten verbreiteten komplementärmedizinischen Methodik bei Heu-Fieber. Oft mals wird die so genannte Ohr-Akupunktur eingesetzt, die in der jetzigen Heuschnupfenstudie auch bei etwa 40 Prozentpunkten der Akupunktur zum Tragen gekommen ist.

Anita Meyer, Vorstandsmitglied der Swiss Society for Acupuncture and Chinese Drug Therapy (Sacam), sagt, die Ursachen für die Entscheidung von Pollenallergikern für die Akupunktur sind vielschichtig. Zum Beispiel, weil die Hyposensibilisierung zu wenig Wirkung hat oder weil die Patientinnen und Patientinnen keine dauerhaften antiallergischen Medikamente oder gar Cortison einnehmen wollen. Sie praktizierte im Bereich der Frauen während der Allergie-Saison, an der schätzungsweise 5 bis 10 Prozentpunkte aller Patientinnen aufgrund einer Pollenerkrankung teilnehmen würden.

Aber bringt sie auch für den Betroffenen Nutzen?

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