Akupunktur bei Arthrose

Akkupunktur bei Osteoarthritis

Die traditionelle chinesische Medizin eignet sich hervorragend zur Linderung von Gelenkschmerzen (Arthrose/Arthralgie/Rheumatismus). Es ist also klar, dass Akupunktur keine Arthrose heilen kann, d.h. sie kann keinen zerstörten Knorpel wieder aufbauen. Die Akupunktur ist ein Zweig der traditionellen chinesischen Medizin (TCM).

Osteoarthritis Akupunktur hilft verzweifelten Kniepatienten.

Zahlreiche ergänzende Behandlungen ohne Erfolg

Die Akupunktur ist die wirkungsvollste ergänzende Therapie bei Krankheiten des Bewegungsapparats, vor allem bei Arthrose, Fasermyalgie und Hexenschuss. Zu diesem Ergebnis kommt eine Überblicksstudie der English Arthritis Research UK Foundation. Bei der Akupunktur gibt es jedoch bereits eine Vielzahl von Untersuchungen, die die positive Wirkung der Therapie belegen und wissenschaftliche Voraussetzungen erfüllen. Die Akupunktur ist die wirkungsvollste ergänzende Therapie bei Arthrose und anderen Schmerzen im Bewegungsapparat.

In der von der wohltätigen Organisation Arthritis Research UK in Auftrag gegebenen Überblicksstudie werden die aktuellsten Ergebnisse verschiedener komplementärer medizinischer Behandlungen bei der rheumatoiden Arthritis, Osteoarthritis, Fasermyalgie oder Hexenschuss dargestellt. Es wurden 25 unterschiedliche komplementäre Therapieformen ausgewertet. Die Unbedenklichkeit der Behandlungen wurde ebenfalls in die Auswertung miteinbezogen. Es stellte sich heraus, dass für eine Vielzahl von Behandlungen kein wissenschaftlicher Wirksamkeitsnachweis erbracht werden konnte.

Allerdings haben sich einige Behandlungen als hochwirksam und zumindest so wirkungsvoll erwiese. Dies beinhaltete auch die Akupunktur. Die Akupunktur hat sich als die wirksamste Behandlung von Arthrose, Fasermyalgie und Hexenschuss erweisen. Die Massage hingegen zeigte den grössten Vorteil bei Fasermyalgie und Hexenschuss. Tai Chi war die drittwichtigste ergänzende Behandlung bei Arthrose und Yoga die viertwichtigste bei Rückenbeschwerden.

Ist Akupunktur effektiver als konventionelle Behandlungen? Es zeigte sich, dass die Akupunktur bei durch Arthrose verursachten Beschwerden in drei von vier Faellen zu einer signifikanten und lang anhaltenden Schmerzreduktion fuehrte. Es zeigte sich, dass die Akupunktur ebenso gut oder gar besser funktioniert als konventionelle Behandlungen wie Medikation oder Physiotherapie. Die genaue Wirkung der Akupunktur ist noch ungeklärt.

Laut ihrer Forschung stoßen die Akkupunkturnadeln das schmerzstillende Motiv des Adenosins aus.

Die Akupunktur bei Osteoarthritis - Hilft die Therapie?

Akupunktur ist eine weit verbreitetes Heilverfahren. Untersuchungen über eine Vielzahl von Schmerzkrankheiten, einschließlich Arthrose, haben eine wichtige Rolle gespielt, um sicherzustellen, dass die traditionelle chinesische Akupunktur nicht mehr ein Lehrbuch mit sieben Plomben für unzählige Menschen ist. Gerade für Menschen mit schwerwiegenden Gelenkerkrankungen wie Arthrose ist die Akupunktur eine Ergänzung zur vorherigen Therapie und somit offen für Neues.

Zwar haben viele Untersuchungen die Effektivität der Akupunktur bestätigt, doch gibt es im Vergleich zur seit vielen Dekaden erforschten konventionellen Medizin noch einen enormen Aufholbedarf. Im Jahr 2000 beschlossen die Krankenkassen aus Angst vor unüberschaubaren Ausgaben, dass die Effektivität der komplementärmedizinischen Versorgung noch nicht ausreichend für die allgemeine Kostentragung erforscht ist. Aus diesem Grund wurde ein "Program for the Evaluations of Patient Care with Acupuncture (PEP-Ac)" initiiert, in dem Behandlungen für ausgewählte chronische Schmerzzustände unter besonderer Beobachtung standen.

Basierend auf den Ergebnissen dieses Projekts berichteten Wissenschaftler aus Deutschland und der Schweiz über den Fortschritt der Akupunktur bei Arthrosepatienten. Dabei wurden nicht nur unmittelbar messbare Veränderungen (z.B. Schmerz, Funktionsverlust), sondern auch Patientenmerkmale, Veränderungen der Wohnqualität und Differenzen zwischen den betrachteten Rheumaerkrankungen in die Bewertung einbezogen. Gemäß einem festgelegten Zufallsprinzip wurden die Patientinnen und Patientinnen in die Prüfung der Effektivität der Akupunktur einbezogen.

In die Diagnostik wurden diverse Gelenkserkrankungen wie Osteoarthritis und deren unzählige Gründe einbezogen. Allerdings wurden Patientinnen und Patientinnen mit Gelenksinfektionen ausgegrenzt. Mit Hilfe verschiedener weltweit akzeptierter Schätzungsskalen und detaillierter Standard-Fragebögen hatten die Wissenschaftler die erzielten Ergebnisse der Probanden aufbereitet. Das Research und die Befragungen wurden zu drei Punkten durchgeführt: vor, am Ende und sechs Monaten nach dem Start der Akupunktur.

Gelenkverschleiß, der mit Schmerz verbunden ist, wird als Osteoarthritis oder Arthrose oder Arthrose oder Arthrose oder Arthrose oder Arthrose oder Arthrose oder Arthrose oder Arthrose oder Arthrose bezeichnet. Nach der Akupunktur zum Beispiel zeigten Patientinnen und Patientinnen mit Arthrose der Hüften oder des Knies eine markante Verbesserung. Durch die Akupunktur konnte diese Anzahl von im Durchschnitt 11 Tagen in der ersten Hälfte der Therapie auf sieben Tage in der zweiten Hälfte reduziert werden.

Nur für ein gutes Viertel der Teilnehmenden hatten die betreuenden Mediziner weitere Massnahmen wie Krankengymnastik und Schmerzmittel verschrieben. Am Ende der Akupunkturtherapie und nach sechs Monate hatten die Arthrosepatienten aller Subgruppen gemeldet, dass Schmerz, Medikamente und Restriktionen im Alltagsleben signifikant nachgelassen haben. Zum Abschluss des Follow-up beurteilten 18 Prozentpunkte der Befragten die Effektivität ihrer Nadeln als sehr gut, 27 Prozentpunkte als "gut" und 31 Prozentpunkte als "mäßig".

Die Akupunktur zur Schmerzbehandlung ist seit einigen Jahren eine Versicherungsleistung - Kniebeschwerden, wie sie bei Kniegelenkarthrose vorkommen, sind eine davon. Um die anfallenden Ausgaben von der Krankenkasse übernehmen zu können, dürfen nur gewisse Mediziner die Akkupunkturnadeln einsetzen. Diese müssen in Deutschland als Orthodoxe Fachärzte lizenziert sein und eine kompetente Fortbildung in einer der anerkanntesten Akupunktur-Fachgesellschaften in Deutschland durchlaufen haben.

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