Akupunktur bei Bandscheibenvorfall

Akkupunktur bei Bandscheibenvorfällen

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) kann Bandscheibenvorfälle erfolgreich mit Akupunktur, TuiNa-Massage und Heilkräutern behandeln. Ein Bandscheibenvorfall ist oft der Auslöser für die Symptome in Form von Schmerzen und Taubheitsgefühl. Wie sieht ein Bandscheibenvorfall nach TCM aus?

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Das Bandscheibengewebe befindet sich zwischen den Wirbelstellen. Im Knorpelring treten bei einem Bandscheibenvorfall Rissbildungen auf, wobei der Kernbereich nicht mehr eingeschlossen ist. Es tritt aus dem Diskuskomplex aus und presst die Wirbelsäulennerven zusammen. Auch wenn die Scheibe an Größe und Spannkraft einbüßt, kann der Bandscheibenvorfall anfangs völlig asymptomatisch sein, bis vielleicht nach Jahren wie heute nichts mehr auftritt.

Abhängig von der Lage der befallenen Stelle der Disc und den zusammengedrückten Energien können die Beschwerden auf den Körper, die Hände, die Brustwand bzw. die Füße einwirken. Weil die Lendenwirbelsäule die größte Belastung aufweist, kommt es dort am meisten zu Bandscheibenvorfällen, die sich durch in die Läufe ausstrahlende Beschwerden äußern. Bei noch tieferem Bandscheibenvorfall kann es im ungünstigsten Falle zu Inkontinenzen kommen.

Erst nach einem traumatischen Ereignis wie einem Absturz oder einer Verformung werden sich die meisten Menschen der Beschwerden bewusst. Dies ist jedoch nicht die Hauptursache, sondern nur der Grund für eine langanhaltende Bandscheibendegeneration. Laut Traditioneller Chinesischer Manifestationsmedizin ( "TCM") gilt der Bandscheibenvorfall als Verstopfung innerhalb verschiedener Energiekanäle in der Halswirbelsäule.

Es kommt zu Muskelverspannungen und Durchblutungsstörungen in den Spanngliedern und Zwischenwirbelscheiben. Nach und nach nimmt die Spannkraft der Zwischenwirbelscheibe durch die schlechte Versorgungslage ab, es kommt zu Degenerationen und Rissbildungen innerhalb des faserigen Knorpels. Sowohl die Zwischenwirbelscheiben als auch die inneren Organe gehen mit zunehmendem Alter zurück. Laut der Tradizionellen Volksmedizin sind die Nerven die Ursache des Widerstands, im Volksmund "Wei-Qi".

Deshalb werden die Zwischenwirbelscheiben noch stärker mitgenommen. Der Degenerationsprozess wird dann forciert und man wird eher von einem Bandscheibenvorfall betroffen. Psychische Unsicherheit wird oft als die Hauptursache für den Bandscheibenvorfall vernachlässigt. Negative Gefühle führen nach der Volksmedizin oft zu einer Stillstand des Leber-Qi. Durch die Verspannung der Rückseitenmuskulatur werden die Zwischenwirbelscheiben stärker unterdrückt, was zu Verschleiß und schließlich zu einem Bandscheibenvorfall auftritt.

Im Falle eines Bandscheibenvorfalls würde der Orthodoxe Arzt wohl zunächst mit einer konservierenden Schmerzbehandlung anfangen, in der Erwartung, dass der Überstand von selbst verschwindet. Die operative Versorgung (Laminektomie) wird dem Patient als letztes Mittel empfohlen. In der Regel haben die Patientinnen und Patientinnen große Hoffnungen auf die Erkrankung. Deshalb sind viele Patientinnen und Patientinnen auf der Suche nach einer alternativen Therapiemethode, da die TCM eine der wirksamsten Behandlungsmethoden ist, die zur Vermeidung von Operationen eingesetzt werden kann.

Wir gehen in der TCM davon aus, dass die Verstopfung der leitfähigen Bahnen durch Akupunktur, Elektroakupunktur, TaiNa-Massage und Kräutertherapie behoben werden kann, um Rückenschmerzen oder die kranke Halswirbelsäule zu behandeln. Heute ist die Akupunktur eine international bekannte Heilungsmethode. Laut der Garec-Studie, in der 200.000 Patientinnen und Probanden untersucht wurden, hat sie als Schmerzbehandlung eine Erfolgsquote von 70%.

Akupunktur stimuliert den Energiestrom in Lunge und Niere und unterstützt so die Durchblutung der Zwischenwirbelscheiben. Auch die Elektroakupunktur wurde in den vergangenen Dekaden weiterentwickelt, die den Nadel-Effekt durch kleine Stimulationsströme noch mehr stärkt. Die Tuina-Massage wird oft in Verbindung mit Akupunktur durchgeführ. Der Wirkstoff behebt Verstopfungen im Meridiansystem und unterstützt den Fluss von Spanngliedern und Zwischenwirbelscheiben.

Zu guter Letzt setzen wir auch Heilpflanzen ein, die nicht nur die Energieblockade beheben, sondern auch das beschädigte Nieren-Yin und den blockierten Qi-Fluss in der Haut auffangen. Je nach individuellem Krankheitsbild wird die Zusammensetzung der pflanzlichen Mischung verschrieben, die sich sanft an den Patientenkörper anpaßt. Auch für Menschen mit Bandscheibenvorfällen ist Bewegung aus dem eigenen Antrieb von Bedeutung.

Regelmäßiges Laufen, Training der Rückmuskulatur und andere Formen des Trainings können den Bandscheibenvorfall aufhalten. Seit einem Jahr hatte eine 61-jährige Patientin an Rücken- und Kreuzbeinschmerzen gelitten. Als sie aufstand, sich hinlegte, sich umdrehte und ging, war der Schmerz für sie unausstehlich. Während sie stand, spürte sie Schmerz, der von den Hüfte zu den Außenseiten der Schenkel ausging. Er war auf der rechten Seite stärker als auf der linken.

Diagnostik der TCM: CT zeigte: Diskusprotrusion von L1-2, L2-3 (Ledenwirbelsäule), Bandscheibenprolaps von L3-4, L4-5, Entartung von Leedenwirbelsäule und Kniegelenk. Überprüfung der Bewegungsfunktion: begrenzt, Lasègue-Zeichen: 50° vs. 35 v. l.; Behandlung: Akupunktur, Elektroakupunktur, TuiNa-Massage, Kräutertherapie. Akkupunkturpunkte: ??? Da-Chang-Yu, ?? Huan-Tiao, ?? Zhi-Bian, etc. Effekt: Nach 28 Tagen mit der Akupunktur- und TCM-Therapie sind die meisten Beschwerden in den Lenden- und Oberschenkeln verschwunden.

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