Akupunktur Gkv

Akkupunktur Gkv

Die bürokratische Arbeit an der Zukunft der Akupunktur geht nach dem " großen Misserfolg " der Gesundheitsreform ("Die Zeit") weiter! Die GKV bezahlt nur für bestimmte ICDs Bei vielen Diagnoseverfahren müssen die Versicherungsnehmer die Kosten jedoch aus eigener Kraft tragen. Die Akupunktur ist in diesen Zeiten, in denen viele Menschen nach anderen Heilverfahren Ausschau halten, immer wieder eine gefragte Behandlungsmethode. Dies ist mit den Erkrankungen verbunden, die in der Akupunktur-Qualitätssicherungsvereinbarung[1] detailliert aufgeführt und dort zu lesen sind.

Ziffer 30.7. 3 der EBM enthält die Honoraraufstellung (GOP) 30790 und 30791 GOP 30790 wird zur Vergütung der Erstdiagnose und der Enduntersuchung herangezogen; hier ist eine Mindestlaufzeit von 40 min. erforderlich. Jede Sitzung wird durch die GOP 30791 belohnt. Die Berechnung ist bei schwerwiegenden Schmerzzuständen jedoch nur möglich, wenn sie im Lendenwirbelsäulenbereich angesiedelt (ICD: M54. 5G oder M.47. 2G) oder durch gonarthrotische Erkrankungen hervorgerufen sind (ICD: M17. 9G).

Weitere Voraussetzungen sind ein von einem Arzt für einen Zeitraum von mind. sechs Monaten gemäß den Festlegungen der QS-Vereinbarung belegtes Schmerzintervalldokument. In diesen FÃ?llen ist die Fakturierung der entsprechenden Befunde (siehe oben) in den vorangegangenen Quartal eine hinreichende Dokumentierung. Details dazu sind in Klausel 5 der QS-Vereinbarung enthalten. Der Ausgleich von GOP 30790 (470 Zähler /2018: 50,08 Euro) kann im Krankheitsfalle einmalig, also innerhalb von vier Vierteln, abgerechnet werden.

Für jede der beiden Befunde (Lendenwirbelsäule und Kniegelenke) kann der GOP 30791 (212 Punkt / 2018: 22,59 Euro) maximal zehn Mal, mit Sonderbegründung auch fünfzehnmal im Falle einer Erkrankung, in Anspruch genommen werden. Materialkosten, auch für die Akkupunkturnadeln, sind in den EBM-Gebühren abweichend von der GOÄ-Rechnung inbegriffen und können nicht separat in Rechnung gestellt werden.

Akupunkturbehandlungen auf Kosten der GKV sind nicht für alle Schmerz- und andere Diagnoseverfahren mit Ausnahme der vorgenannten möglich. Dies müßte dann als Selbstzahlerdienst auf Verlangen des Betroffenen geschehen und würde nach dem derzeit geltenden GOÄ abgerechnet werden.

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