Akupunktur Nebenwirkungen

Nebenwirkungen der Akupunktur

Die Akupunktur ist eine sehr wirkungsvolle Therapie, oft viel effektiver als herkömmliche Therapiemethoden und das ohne nennenswerte Nebenwirkungen. Sind Akupunkturbehandlungen gefährlich oder schädlich? Mit welchen Risiken und Nebenwirkungen kann die Akupunktur verbunden sein? Die Nebenwirkungen der Akupunktur sind kaum zu befürchten. Gibt es irgendwelche Nebenwirkungen bei der Akupunktur?

Die Akupunktur ohne signifikante Nebenwirkungen| Akupunktur Applikation

Wofür ist eine gute Akupunktur geeignet? Die Akupunktur ist eine sehr wirkungsvolle Behandlung, die oft wesentlich effektiver ist als herkömmliche Therapieverfahren und ohne signifikante Nebenwirkungen auskommt. Die Nebenwirkungen waren sehr gering, meist Prellungen an den Punktionsstellen und pflanzliche Durchblutungen nach der Akupunktur. Mit 10 Mio. Behandlungen in 4 Jahren bei den Musteruntersuchungen der Kassen waren nur 3 und nicht 8 Pneumothoraxfälle eingetreten, wie der Newsletter in einem Horrorartikel vor kurzem berichtete.

Akkupunkturnadeln sind aus einem speziellen Stahl hergestellt, der nicht reißen kann. Krankenschwesterngeschichten wie "Gebrochene Spritzen wurden bereits im Rückgrat, im Zwergfell und in der Harnblase gefunden" sind Sinnbild für einen sensationellen Journalismus ohne jegliche Grundlage. In der sehr aufschlussreichen Ausgabe des Magazins ÖkoTest mit dem Thema "Sanfte Heilung mit Nadeln" (erschienen im April 2007) werden auch die Nebenwirkungen der Akupunktur sehr gut dargestellt, nicht wie in dem bereits im "Spiegel" erwähnten aufsehenerregenden Beitrag.

Akkupunkturnadeln sind viel dünnen und spitzeren als konventionelle Nähnadeln oder -stifte. Darüber hinaus versteht es der Akkupunkteur, wohin und wie man prickt. Dennoch kann es vorkommen, dass die Nadel an der Punktionsstelle wirklich wehtut und bluten kann oder sich unter der Schale ein blauer Fleck ausbildet. Sie sind auch als die häufigste unerwünschte Nebenwirkung der Akupunktur bekannt.

Bei den großen Krankenversicherungsstudien mussten die Mediziner die aufgetretenen Nebenwirkungen protokollieren (s. Tabelle). Etwa acht Prozentpunkte der mit Akupunktur therapierten Patientinnen und Patientinnen waren davon befallen. Allerdings muss man sich darüber im Klaren sein, dass ein blauer Fleck bereits bei zehn Akupunktur-Sitzungen mit je zehn bis 20 Injektionsnadeln als Nebeneffekt aufgetreten ist. In den seltensten Fällen kommen mehr als ein paar Tröpfchen - genau wie ein Einstich in den Griff.

Der Nebeneffekt tritt etwa bei jeder zwanzigsten Therapie auf. Die Frage, ob Nadelschmerzen überhaupt eine Begleiterscheinung sind, ist bei den Akkupunkteuren kontrovers. Denn Pikschmerzen tun immerhin weh - und mit einer Injektion sspritze würde niemand den schmerzhaften Effekt als Nebeneffekt beschreiben, er gehörte schlichtweg zur Therapie. Der Nadelschmerz wurde in zwei der großen Krankenversicherungsstudien auch als Nebeneffekt registriert:

Bei zwei bis vier Prozentpunkten der Patientinnen und Patientinnen trat ein solcher Befund auf. Derartige gefährliche Nebenwirkungen sind, wie Studien der Krankenkassen zeigen, äußerst ungewöhnlich hoch. Die 1996 von den American National Institutes of Health (NIH) durchgeführte Bewertung der Akupunktur hat die äußerst geringe Rate an Nebenwirkungen und Komplikationen der Akupunktur hervorgehoben, insbesondere im Hinblick auf konventionelle Therapieverfahren wie z.B. die Schmerzbehandlung.

Dennoch gibt es auch hier Nebenwirkungen, aber vor allem bei unsachgemäßem Umgang mit der Akupunktur. Zusammenbruch und Schwäche nach der Akupunktur-Sitzung werden vor allem bei geistig instabilen, verspannten, angstvollen und durchblutungsstabilen Patientinnen und Patientinnen mit Akupunktur im Sitzen festgestellt. In ca. 5% der FÃ?lle bei liegenden Patientinnen und Patientinnen tritt sie wÃ?hrend der ersten Behandlungssitzung auf.

Um diese häufigste Schwierigkeit zu vermeiden, sollten die Patientinnen und Patientinnen im liegenden Zustand therapiert werden. Das Schmerzempfinden bei der Akupunktur ist größtenteils auf unzureichendes Nadelsubstanz oder eine unbeholfene Vernadelungstechnik zurück zu führen. Der Schmerz kann auch durch die Muskelbewegung des Betroffenen hervorgerufen werden, so dass sich der Betroffene während der Therapie nicht bewegt. Gerade diese simplen Gesichtspunkte sind in der Praktik von großer Wichtigkeit, da Punktionsschmerzen leicht zu einem Haupthindernis für die Therapie werden können.

Selten treten nach dem Abziehen der Nadel hartnäckige Beschwerden auf, die in der Regel nach 1-2 Tagen verschwinden. Bei 1 zu 20 bis 50 verabreichten Injektionsnadeln bilden sich nach dem Abziehen der Injektionsnadeln Hämatome. Klare Rötung nach der Entfernung der Nadel sind übliche Reaktion auf die örtliche Histaminfreisetzung.

Pflegebedürftige, die nach dem Abziehen der Nadel mit starker Rötung ansprechen, weisen in der Regel eine rasche Therapiewirkung auf. Organverletzungen (Lunge, Rückgrat, Galle, Nieren, Auge ) werden in der Fachliteratur dargestellt. Solche Schäden kommen jedoch nur in Ausnahmefällen bei unzureichenden anatomischen Kenntnissen oder grober Fahrlässigkeit vor und sind schwerwiegende Fehlverhaltensweisen. Allerdings sind solche Entzündungen äusserst rar, da die Resistenz des Weichgewebes gegenüber einer weichen, verschlossenen Metallspitze anscheinend sehr hoch ist.

Eigenbeobachtungen von über 200.000 Behandlungen der Akupunktur zeigten keine lokalen Infektionen. Für die Ohrmuscheltherapie empfiehlt sich daher eine flache Nadel, damit die Kanülenspitze unter die Knorpeloberfläche ragt, ohne in sie eindringen zu können. Daher ziehen wir die Verwendung von Ohrmuscheln vor, die ihre Wirksamkeit entfalten, indem sie auf die Oberfläche drängen, ohne sie zu perforieren. Die Akupunktur hat in der Regel bei sachkundigem Umgang kaum Begleiterscheinungen.

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