Alexander Technik Rücken

Die Alexander-Technik zurück

Position, Hals, Kopf und Rücken, um in die gewünschte Beziehung zueinander zu kommen. Bei der Alexander-Technik wird jedoch nicht nur die Beziehung zwischen Kopf, Hals und Rücken betont. Mit der Alexander-Technik lindern Physiotherapeuten Rücken-, Schulter- und Kopfschmerzen sowie Stress.

Kreuzberg, Jörg Aßhoff)

In den letzten hundert Jahren hat die Alexander-Technik zahllose Erfahrungswerte sammeln können und viele Pfade zurückgelegt, von denen sich einige als Aberrationen erwiesen haben. Weil sie sich in den einzelnen Lebenslagen immer an bestimmte Menschen wendet, ist ihre Verwendung nicht genau definiert und vorgegeben, sondern immer der Situation angemessen. Damit wird sie auch von rein körperlichen Trainingsprogrammen, standardisierten "Körperarbeiten" und anderen "Techniken" des körperlichen Trainings unterschieden.

F.M. Alexander sah sich als Pädagoge, als Pädagoge, der sich dem ganzen Menschen zuwendet und seine Pflicht darin versteht, einem biographischen Prozess - dem Dasein - eine positivere Ausrichtung zu verleihen. Mit der Alexander-Technik wird das bisher ungenutzte Potenzial eines Menschen geweckt. Die Umsetzung der von Alexander gefundenen und immer wieder getesteten Grundsätze, die dem einzelnen Lehrprozess eine strukturierende und richtungsweisende Funktion verleihen, ist für den Unternehmenserfolg von wesentlicher Bedeutung: I. Selbstverständnis - was tue ich falsch? l.

Durch die Alexander-Technik erlernen wir, dies zu verfolgen und Verbindungen zu erkennen, die uns bisher nicht bekannt waren. Man lernt zu gehen, zu stehend und zu setzen. Schritt für Schritt weckt das Körperbewußtsein. Im Moment nichts, sagt der Alexander-Lehrer. Es gilt zu verstehen, unsere automatischen Prozesse zu stoppen, um unfreiwillige Krämpfe und die häufigen "Kontraktionen" zu vermeiden.

Die Lehrerin versucht mit dem Studenten, das "Falsche" auszulassen, damit sich das Rechte von selbst entfalten kann. Durch verbale und manuelle Impulse stimuliert der Kursleiter die zentralen Punkte, den Nacken, den Nacken, den Kopf und den Rücken, um in die erwünschte Beziehung zueinander zu kommen. Dabei wird der ganze Körper erneut "informiert", damit er sich allmählich in die rechte Bahn bewegen kann.

Durch Anweisungen wie "der Haupt weist nach vorn und oben", "der Nacken sollte offen sein", "der Rücken sollte lang und weit sein", wird der angestrebte Bewegungsverlauf ins Bewusstsein gebracht.

Gegen Rückenbeschwerden mit der Alexander-Technik

Wirbelsäulenschmerzen sind oft die Folgen von Fehlstellungen und Bewegungsmustern. Mit Hilfe der so genannten Alexander-Technik können diese mit Erfolg überwunden werden. Der Erfolg der Methodik ist erwiesen. Zu den häufigsten Ursachen für akut oder chronisch auftretende Rückenbeschwerden gehören Verspannungen der Muskulatur aufgrund von Haltungsschwächen, einseitigen Belastungen und Bewegungsarmut im täglichen Leben. Falsche Haltungen und Bewegungsabläufe sind über lange Strecken "gewohnt" und können kaum von einem Tag auf den anderen verworfen werden.

Die Alexander-Technik ist eine Möglichkeit, die Menschen darauf aufmerksam zu machen und ihr gezielt entgegenzuwirken. Wofür steht "Alexander-Technik"? Gegründet wurde die Alexander-Technik Ende des neunzehnten Jahrhundert vom australischen Friedrich Matthias Alexander als Unterrichtsmethode zur Änderung von falschen Bewegungsmustern. Die Patientin soll erlernen, schlechte Haltungs- und Bewegungsverhalten zu überwinden und neue Bewegungsschritte im Alltagsleben zu erproben.

Auf lange Sicht reduziert dies die Muskelspannung und fördert die Koordination und das Balance. Der Einzelunterricht wird nach den persönlichen Wünschen und Vorstellungen des Betroffenen konzipiert. Indem er seine Finger auf den Kranken legt, erfasst er den Muskelaufbau und die Körperkoordination. Fehlerhafte Haltungen und Bewegungsabläufe ziehen sein Auge auf sich, er korrektiert sie sanft und unterstützt den Betroffenen dabei, sie schrittweise aufzulösen.

Zur Erzielung einer nachhaltigen positiven Auswirkung werden 20 bis 30 Alexanderstunden pro Jahr vorgeschlagen. In einer Vergleichsstudie konnten englische Forscher beweisen, dass die Alexander-Technik eine sehr effektive Behandlungsmethode gegen Rückenbeschwerden ist. Patientinnen und Patientinnen mit hartnäckigen oder wiederholten Rückenbeschwerden hatten entweder wiederholt massiert oder eine Einweisung in die Alexander-Technik bekommen. Darüber hinaus wurde einigen der Patientinnen und Studenten ein besonderes Trainingsprogramm mitgebracht.

Sie hatten ihre grössten Fortschritte in der Alexandergruppe, mit 24 statt nur sechs Wochen. Der Rückenschmerz war bei den Teilnehmern der allgemein betreuten Regelgruppe im Durchschnitt 21 Tage im Jahr, während er in der 24-Stunden-Gruppe der Alexander-Technik nur an drei Tagen auftrat.

Die umfassende Lehre der Alexander-Technik hat sich sowohl den allgemeinen Maßstäben als auch der konventionellen Massagen als überdurchschnittlich erwiesen, auch wenn sie mit einem Bewegungsablauf verbunden ist. Laut den Autoren der Studie könnte die Alexander-Technik anscheinend auf lange Sicht den Rückenschmerz mildern. Quelle Little, P. et al: Randomisierte kontrollierte Studie über Alexander-Technikunterricht, Bewegung und Massagen (ATEAM) bei chronischen und wiederkehrenden Rückenbeschwerden.

Britisches Medizinisches Journal (2008, 337:a884) und G.L.A.T. - Society of Teachers of the F.M. Alexander Technique e.V. (G.L.A.T.).

Mehr zum Thema