Allsehendes Auge

Alles sehendes Auge

Die Allsehenden Augen (auch das Auge der Vorsehung oder das Auge Gottes) sind ein Symbol für den allsehenden und ewig beobachtenden Gott. Origin ">Bearbeiten> | | | Quelltext bearbeiten]> Die Vorsehungsaugen (auch das allsehende Auge, das Auge des Herrn oder das Auge Gottes) sind ein Zeichen, das üblicherweise als das Auge des Herrn gedeutet wird, das alles wahrnimmt. Es wird als ein Auge von einer Korona umgeben und ist normalerweise von einem dreieckigen Bild umgeben, das sich auf die Dreieinigkeit bezieht. Auch in diesem Triangel sind die der Nummer drei zugeschriebenen Punkte enthalten, die seit jeher als Näherung an die Kreiszahl[1] bekannt war und daher als geheiligte "göttliche" Nummer gegolten hat.

Die indische Sagenwelt zeigt das Auge der Sonne in Gestalt der Göttin Surya, im Soroastrismus das Auge der Mithras. Der Mythos Osiris bildete den Rahmen für die Aufgabe als Schützer und Erlöser der Mondauges: Er entdeckte das fehlende verletze Auge wieder und konnte es heilen. Jh. v. Chr. über die beiden Gottheiten des dualen Soroastrismus, einen dritten, mächtigen Gott: Zurvan acarano war Gott von Zeit und Ort und der Gott von Ahura Mazda, dem Gott der Klugheit und von Ahriman, dem Gott des Unheil.

Der Zurvan wurde durch das so genannte Auge der Vorhersage in einem dreieckigen Bild dargestellt, das die dreieinige Zeit in Gestalt von Geschichte, Gegenwart u. Vergangenheit oder Wachstum, Fertilität u. Alterung darstellt. Das Auge taucht auch in der biblischen Welt als Sinnbild der Allgegenwärtigkeit auf. "Diverse Abbildungen der ersten vollständigen Ausgaben des Werks des Mystikers Jakob Böhme in Holland, Deutschland und England in der zweiten Hälfte d. J. bildeten vermutlich den Stil für das Sinnbild des Gottesauges.

Auch auf einer Ordensmedaille des britischen Königes Karl I. von 1660 befindet sich eine Abbildung von Gott im dreieckigen Bild, ein Sinnbild der Dreieinigkeit auch hier wird vermutet, dass der Ursprung dieser Ordensmedaille mit der Übersetzung von Jakob Böhme's Texten ins Deutsche verbunden sein könnte.

"Im Jahre 1677 trifft das Auge des Herrn auf die nördliche Kreuzkirche des Springborner Stiftes (Bildhauer Joh. Schmitt) in Rößel (Polen) bei der Krönung des Kreuzaltars im Triangel mit Wolkenring; 1683 auf die deutsche (österreichische) Ordensmedaille für die erste Wiener Eroberung; 1690 wieder auf eine englische Ordensmedaille von Wilhelm III. Der kapellenartige Wegesheiligtum Gottesauge auf dem zum Niederwesterwald im Bereich der Gemeinde von Rheinbreitbach im pfälzischen Rheinland-Pfalz gehörigen Vulkankamm ist nach dem Wahrzeichen genannt mit Bewölkung und einem halben Strahlenkreis.

Auch das Auge der Fügung taucht als Teil der Freimaurer-Symbolik auf und wurde vom Kirchenbrauch angenommen. 4 ] Oft hat das Freimaurerauge der Fügung eine halbe Korona unter dem Auge - oft sind die niedrigsten Lichtstrahlen nach unten gerichtet. Ein offenes Auge steht für die immer wiederkehrende Wirklichkeit, die uns zur Erkenntnis einlädt und an das Bewusstsein anspricht.

Das Auge wird daher auch durch ein "G" abgelöst, dessen Interpretation ebenso unterschiedlich ist. Konspirationstheoretiker verbinden das Zeichen heute mit Geheimbünden, insbesondere mit dem 1776 von Prof. Adam Weishaupt von Ingolstadt begründeten bayrischen Geheimbund der Iluminaten. Im Jahre 1782 wurde das Auge der Fügung Teil der Symbole auf der Siegelrückseite der USA und wurde von dem mit dem Design beauftragten Ausschuss im Jahre 1776 präsentiert.

Der Gedanke, das alles sehende Auge in der Korona einzusetzen, geht auf einen Entwurf des Kunstberaters Pierre Eugène du Simitière zurück. Das Pyramidenspiel (ohne das alles sehende Auge) wurde 1778 von Francis Hopkinson für einen damals im Verkehr befindlichen 50-Dollar-Schein entworfen. Diese beiden Zeichen setzte William Barton 1782 schliesslich zum Auge der Fügung über der Schneepyramide zusammen.

Das Auge der Fügung steht auch auf der Rückwand des Ein-Dollar-Scheins. Dr. Georg Stuhlfauth: Das Triangel - Die Entstehungsgeschichte eines kirchlichen Stifts.

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