Alraune

Liebesapfel

Sie ist hochgiftig und führt zu gefährlichen Vergiftungszuständen, die tödlich sein können. Die blühende Alraune (Mandragora officinarum) ist seit der Antike als Droge und Objekt von Mythen und Legenden bekannt. Angaben zu Inhaltsstoffen und Wirkungen von Mandragora officinarum (Mandrake). Seit Jahrtausenden wird die Alraune gegen zahlreiche Beschwerden eingesetzt.

mw-headline" id="Etymologie_und_Trivialnamen">Etymologie und Trivialnamen[Edit]

Der vorliegende Beitrag beschäftigt sich mit der Kultur- und Sagenwelt der Alraune. Die Anlage finden Sie unter Gewöhnliche Alraune und Alraune. Der ( "Mandragora officinarum") aus der Familie Mandragora ist eine vergiftete Heil- und Kultpflanze, die seit der Antike vor allem wegen ihrer speziellen wurzelartigen Form, die der des Menschen ähnelt, als magisches Heilmittel angesehen wird.

Die Alraune wurde nach Grimm nach dem alten germanischen Seher Albruna genannt, der sich von alias'Alb, Müller, Faun' und alias'rûnen' ableitet:'leise reden, insgeheim zuflüstern, murmeln', Gott Rune ("geheim") oder Nord-Rune ("geheim, Rune"). Die Bezeichnung Mandragora ist wahrscheinlich persischen Ursprungs[2] und bezieht sich auf das persische Mardom ("Volk, Volk").

die Alraune, die Alraune, die Alraune ("die Alraune")[3], araunl,[3] orraunl, uraundl, arun, die Aluneken, die Alraune, baumelndes, Hanf, Wurzel, Angelika, magische Wurzel, holländische pisd, Brownies, Waehrend die Vulgae den Ausdruck "mandragora" ("Egressus Autem Ruben temporis mesis triticeae in agrum, repérit mandragoras, quas matri Liae detulit") waehrend Luther den Ausdruck "Dudaim" vorerst unuebersetzt laesst.

"Hier wird der Anlage, die sonst als aphrodisierend gilt (siehe Hld 7:14 LUT), eine rezeptive Wirksamkeit zuerkannt. Daß die Alraune hier gedacht ist, war jedoch lange Zeit kontrovers. der Alraunwurzel (SU?U?gi?NAM. TAR)[7][8], ist aber zweifelhaft. Im Golestan wurden die Blättchen und Früchte der Mandragora aus Turkmenistan in kleinen Dosen verzehrt.

Der Mandragora stammt nicht aus dem antiken Ägypten, sondern wird dort seit der Invasion der Hyksos und im Neuen Königreich als Gärtnerpflanze kultiviert. Das Bild eines Ernteprozesses mit einem angeleinten Tier basiert auf dem Report von F. Josephus über die Wurzelernte "Baaras". Die Säfte aus der Rinde, besonders aus der Rinde der Wurzeln, sollten eine stärkere Wirkung haben als der Fruchtsaft aus den Beeren.

Der mit Rosettenöl und Rotwein zerstoßene Wurzelstock dient als Augenheilmittel gegen Tränen und Augenschmerzen. Hildegard von Benin, die in ihrer Physica ausschliesslich über die mit der Alraunenwurzel durchzuführenden Heilungsriten berichtet. Die anästhetische und schmerzstillende Funktion der Alraune wurde vom französischen Chirurgen Guy de Chauliac beschrieben. Arabermittelalter: Das lateinische Mittelalter: Hildegard von Bern, XII. Jh., Physica I / Y. von Chauliac, XX.

Camesius, Wien 1814, Bd. I, S. 508: Um eine Alraune zu haben und zu benutzen, musste auf jeden Falle ein Bund mit dem Dämon geschlossen werden. Ein verstorbener Alraunenbesitzer musste mit viel Glück mit Gold und Butter begraben werden. Die Alraune wurde auch nicht nur als Zahnwurzel, sondern beispielsweise auch als Unkraut ( "Kröte", vgl. Lütolf 1862, 192f.), als Golddrache, der Ei legt (vgl. V. 1859, 260) oder als unbestimmtes Lebewesen mit Rollaugen, das den Symptomen der Alraunvergiftung nachzuempfinden ist ( "Rauchholz 1856, 2, 43), angesehen.

Seit dem 16./17. Jh. wurden auch unzählige Sagen und Sagen über die Alraune gefunden. Die aus dem Morgenland importierten falschen Alraunenwurzeln, die Wurzeln des Bockshornklees, die Blutwurzel (Tormentil), der Wegerich oder die Orchidee (oft mit einem Tranchiermesser überarbeitet) waren sehr beliebt. Dabei vermutete er, dass fast jede in Europa als Alraune vertriebene Anlage nicht echt war.

Nicht psychodelische Arten wie Orchidee und Iris waren wegen ihrer mandragoraartigen Verwurzelung ebenfalls gefragt. Okzidentale Mandraken wurden nun gekleidet (im Vergleich zu asiatischen Originalen). Es ist auch davon auszugehen, dass eine weitere Verarbeitung immer unwahrscheinlicher wurde, je nach der Komplexität der Schnitzarbeit, die diese Alraune hervorgebracht hat. Ungeklärt ist auch, ob die zunehmende Kleidung der Gestalten bereits von der Kirche beeinflusst wurde und wie diese Neigung (falls vorhanden), den Liebestrankcharakter zu beseitigen, mit der wachsenden Vergeschlechterung der Verwurzelung in Einklang gebracht werden kann - was auch dazu geführt hat, dass man kaum zwischen männlichen und weiblichen Mandraken unterscheidet.

Zu Recht waren die Alraunenhändler daher unter den Jongleuren. Dabei ist es unerheblich, ob dies noch den magischen Aspekt oder bereits den der gefälschten Alraune berücksichtigt hat (vgl. HWbDA 1.319). Von der Alraune konnte das Kapital nach unterschiedlichen Bereichen und Legenden auch durch den Kamin eingebracht werden (vgl. Strackerjan in HWbDA 1, 320), um dann gelegentlich das Wohnhaus wieder auf dem gleichen Weg zu verließen.

Die Alraune, auf die eine Münze gelegt wurde, ist das Doppelte (ebd.). Die Alraune fand dann über die Frauengeburtshilfe (vgl. Leithäuser, Gebirgspflanzennamen, 1912, 7; nach HWbDA 1, 320) auch ihren Weg in den Verlauf der diffusen Allgemeinmedizin. Aber neben diesen beiden Gesichtspunkten, die vielleicht noch auf einer dunklen Vorstellung von Reproduktion beruhen, war jedes Glücksgefühl mehr und mehr mit Mandraken verbunden.

Nach Angaben von HWbDA 1, 318 (Bächtold-Stäubli) veräußerte das Warenhaus Wertheim in Berlin zu Beginn des zwanzigsten Jahrhundert die sogenannte Glückssalraune für 2,25 DM. Aber auch die Alraune, die nicht mit der Bryonie zu verwechseln ist, kennen die Schwestern von Boland als Glücksbringer mit aphrodisierender Wirkung. 2. Man warnte vor der betäubenden Auswirkung einer Ueberdosis.

Schon Hans Sachs wusste von gefälschten Mandrake (Werke 9, Hrsg. von A. Keller, 16) und Niccolò Machiavelli verfasste 1518 eine Satire der bösen Korruption mit Mandragola. Die Wurzeln finden sich auch in Heinrich IV. und in Antonius und Kleopatra, wenn Kleopatra zu ihrem Diener Charmion spricht: "Eure Durchlaucht? Gebt mir etwas Mandragora!

Daß ich durch den Golf der Zeit schlafe, weiß auch Jagos im Othello, wenn er sagt: "Gefährliche Dinge sind wie Gifte, die man am Anfang kaum bemerkt, da kommt es. Nicht Mohn, nicht Mandragora, nicht all die schlummernden Kräfte der freien Wildbahn helfen einem, süß zu schlafen. In Ludwig Tiecks Geschichte Der Runenberg (1804) ist die Zeichnung einer Alraunwurzel der Übertritt in den Irrweg.

Von den Gebrüdern Grimm stammt das Kindermärchen Der Gigant und der Schneider, in dem es heißt: "Der Mann kann mehr als Apfelbraten, er hat eine Alraune im Körper. In Der kleine Sackpfeifer" bezeichnet der Sprecher ein scherzhaftes Mädchen, das später zu den Elben geht, als Alraune.

Der Aberglaube von Mephisto erstaunt Goethe: "Traut dem Hochfund nicht, man spricht von Mandraken, dann schrieb Ludwig Achim von Arnim (Isabella) und Fouqué (Mandragora. Ein Änderungsantrag) 1827 über die Alraune. Mit Fouqué's The Hangman hat sich dieser Name neben dem Begriff Alraune als ein Name etabliert.

"Andrew Lang beschreibt dann schon 1893 den Alraunenschrei: Klabund benutzte die Alraune in Borgia, um den Aberglaube und die Fadenscheinigkeit des christlichen Glaubens an einer exponierten Stätte zu erhellen.

Bei Vollmond ohne Alraunenwurzel und schwarzem Rüden hat sich Julia, der Knabe Alexander, dem Greis ergeben. Auch als Alraune bezeichnet der Schriftsteller das Buch Alraune. Nachdem der Scharfrichtertochter Alraune, der Roten Hand, die Eugen Illés 1918 gedreht hatte, Henrik Galeen bereits 1928 im Kinofilm Alraune mit Brigitte Helm das Resultat einer Kunstbesamung einer Prostituierten mit dem Sperma eines am Galgen exekutierten Strafrechtsverbrechers verarbeitet hatte.

Im Jahre 1930 drehte Richard Oswald das Werk noch einmal mit Mandrake, auch mit Brigitte Helm. Hildegard Knef spielt 1952 in einer Produktion von Arthur Maria Rabenalt die Tochtergesellschaft in Alraune. Daran schließt sich ein Musikal namens Mandrake an, das auf einem Änderungsantrag von Dietmar Ludwig basiert. Das Debüt-Album der Gruppe, Shades of Deep Purple, enthält einen Song mit diesem Namen, der auf die psychoaktiven Effekte der Alraunwurzel hinweist und in ersten, zum Teil über 20 minütigen Auftritten mit verlängerten Solos aufgeführt wurde:

Sie donnert genauso" Die Alraune taucht in der achtstimmigen, erotischen Comic-Serie gleichen Namens von Rochus Hahn auf. Der Name wird auch im US-Comic Mandrake, dem Magier, wiedergegeben. Joanne K. Rowling nutzt auch dieses Motif (siehe Alraune), führt aber der Zahnwurzel einen retransformierenden Effekt zu. 52 ] Die Alraune kommt auch im Kinofilm Pan's Labyrinth von 2006 und im Gruselfilm Mandrake - The Root of Horror von 2010 vor.

Außerdem hat die Band Edguy ihr 2001er Debütalbum Mandrake nach dem englischem Alraune-Wort benannt. Zu dem Aufsatz by Prof. Dr. Killermann on Alraun (Mandragora) in no. 12 In: Natural Science Weekly, NF 16, 1917, p. 351 f. Marzell: Alraune. Berlin/Leipzig 1927-1942; Platz drei unverändert

Berlin/ New York 2000 - abgekürzt als HWbDA - Teil I, Berlin/ Leipzig 1927, S. 312-324 Jürgen Müller: Pharmaca Diabolica und Pocula Amatoria. Johann von Kaub: Die Alraune.

Hrsg. Walther Mitzka, De Gruyter, Berlin/New York 1967; Nachdruck ("21. Ausgabe unverändert") ebd. 1975, ISBN 3-11-005709-3, S. 16. xxxx1, S. 16. xx1, S. 16, Etymologische Wörterbücher der dt. Sprachwissenschaft. Widmannsche Bücherhandlung, Berlin 1895, S. 51, 100, 197, 338, 387. ý Hohe Springen ( "Hochspringen") ? 18. Juli 1830; ab:

I-VI, Berlin 1963-1980, BAM 574:I 1-3 Hochsprung Martha Haussperger: Gab es im Nahen Osten schon vor der Hippokrateszeit Erfahrungsmedizin? Alraun. Jahrgang I, Wiesbaden 1975, ISBN 3-447-01670-1, ISBN 144-145. Hochsprung ? Wolf-Dieter Müller-Jahncke: Alraun(e). The Gruyter, Berlin/ New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 42. ýbersetzung des Texts nach:

Grazer 2004, S. 78: Mandarinenfrüchte: Kältekomplexierung im dritten Grade, trocken im zweiten Grade.

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