Alternative Heilmethoden

Die alternativen Heilmethoden

Vorteile und Risiken homöopathischer und alternativer Heilmethoden. Warnhinweis auf alternative Heilmethoden Das British Medical Journal (BMJ) hat kürzlich eine Studie vorgestellt, deren Ergebnis die betroffenen Forscher dazu veranlasste, vor anderen Heilmethoden zu mahnen. Todesfall nach Alternativtherapie? Das Angebot an Heilverfahren (auch Alternative Heilmethoden, Alternative Heilmethoden oder komplementäre Heilmethoden genannt) umfasst diverse Behandlungs- und Diagnoseverfahren, die NICHT Teil des Lehrplans des aktuellen schulmedizinischen Studiums sind, wie z.B.

Antroposophische Heilmethoden, TCM (Traditionelle Chinesische Heilmethode ), Neurotherapie, Homeopathien, Akupunktur, Insektendiagnostik und vieles mehr.

Es wird angenommen, dass in der Schulmedizin die meisten anderen Heilmethoden - wenn überhaupt - nur aufgrund von Placeboeffekten wirksam sind. In der zu Beginn genannten Studie behaupten dagegen Australier vom Royal Children's Hospital in Melbourne, dass alternative Heilmethoden vor allem für die Kleinen fast lebensgefährlich sind. Ihr angeblicher Beweis besteht aus einer kaum reprÃ?sentativen Anzahl von ungenÃ?gend dokumentierten Berichten (2001-2003) Ã?ber unerwÃ?nschte Reaktionen, die von Wissenschaftlern auf die in den jeweiligen FÃ?llen verwendeten Alternativheilmittel zurÃ?ckgeschrieben werden.

Während dieses Zeitraums sammelte die Australian Pediatric Surveillance Unit (APSU)(1) 46 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 0 und 16 Jahren mit unerwünschten Begleiterscheinungen, die als Ergebnis der Behandlung mit Alternativtherapien gemeldet wurden. Vier Todesfälle im Rahmen alternativer und komplementärer Behandlungen wurden ebenfalls gemeldet.

Grundlage der Untersuchung sind ausschließlich Fragenkataloge, die von den teilnehmenden Medizinern beantwortet werden sollten. Lediglich 39 Fragenkataloge haben den Weg zurück zu den Wissenschaftlern gefunden und wurden von ihnen wie folgend ausgewertet: 64 Prozentpunkte der vermeintlich auf alternative Heilmethoden zurÃ?

Bei mehr als drei Vierteln der FÃ?lle (77 Prozent) wurden die UnerwÃ??sslichkeiten (= Nebenwirkungen) als wahrscheinlicher oder definitiver Einfluss der Alternativmethoden angesehen. Dies hört sich zunächst nach einem verheerenden Ereignis für die alternative Medizin an - aber nur bis man sich daran erinnerte, dass von allen in Australien mit alternativer Medizin behandelten Kinder und Jugendliche (eine Zahl, die voraussichtlich in Millionenhöhe liegen wird) nur 46 Begleiterscheinungen hatten und von diesen 46 Einzelfällen nur 39 bewertet wurden.

Auch wenn nur eine Millionen Australische Jugendliche (es gibt etwa 4 Mio. in Australien und 50 Prozentpunkte der Australier verwenden alternative Therapien(2)) in dem fraglichen Zeitabschnitt ( "3 Jahre") mit Alternativtherapien therapiert worden wären, würden wir sofort über Begleiterscheinungen reden, die bei weniger als 0,005 Prozentpunkten der behandelten Kin dgruppe auftraten.

Für 5 bis 10 Prozentpunkte der Krankenhauseinweisungen sollen dagegen die Beeinträchtigungen durch konventionelle Arzneimittel ursächlich sein und zählen zu den häufigste Todesursachen in den Industrienationen. Tritt bei der Therapie mit Alternativmaßnahmen eine ungewollte Nebenwirkung auf, sind dies im Gegensatz dazu die extremsten Ausnahmen.

Vielmehr ist es jedoch viel eher wahrscheinlich, dass auch diese gesundheitlichen Beschwerden, die in Ausnahmefällen als Begleiterscheinungen bezeichnet werden, bei der Behandlung mit anderen Heilmethoden zwar aufgetreten sind, aber nicht kausal darauf zurueckgehen. Allerdings verweisen die Rezepturen der Australier eindeutig auf ihr Anliegen, die alternative Medizin ins rechte Licht aufzuschlagen.

Natürlich gibt es solche FÃ?lle, in denen der Betroffene so schnell wie möglich in die Unfallstation eingeliefert und nach herkömmlichen medizinischen MaÃ?nahmen betreut werden sollte, die sich in solch akuten Lebenssituationen als erfolgreich erwiesen haben. Bei solchen Erkrankungen wäre jedoch nicht die alternative Medizin die fatale Folge, sondern das Versäumnis, eine lebensrettende Massnahme zu ergreifen. Todesfall nach einer alternativen Behandlung?

Das Präparat wurde in der Homöopathie eingesetzt und mit einer allergenarmen Diät versorgt. Natürlich lagen die Forscher nicht falsch, denn das Kind war eigentlich verstorben und auch schon einmal mit homöopathischen Mitteln behandel. Das Verfassen eines Forschungsberichts zeugt unmittelbar von der wahren Intention der Forscher - in diesem Fall sollte der Gedanke erweckt werden, dass die alternative Medizin in Verbindung mit einer speziellen Diät der Haupttodesgrund für den kleinen Kranken war.

Tatsächlich wurde der Septaschock jedoch vermutlich durch eine Entzündung mit Keimen verursacht, die durch ein offenes Ekzem in den Organismus eindringen konnten. Allerdings ist der Septoschock sicherlich nicht als Nebeneffekt einer Homöopathie und auch nicht als Ergebnis einer gesunden Diät entstanden, die vor allem bei Neurodermitis von jedem verantwortlichen (auch orthodoxen) Heilpraktiker befürwortet wird, ja MUSS werden, denn der große Einfluß einer allergiearmen und natürlichen Diät auf die Symptome der Neurodermitis ist nicht zu leugnen.

Eine kontinuierliche Anwendung wird jedoch nicht empfohlen, da sonst mit Begleiterscheinungen wie z. B. chr. Hautverletzungen zu rechnen ist. Aber den Neurodermitiker allein mit kortisonhaltigen Arzneimitteln nach Haus zu bringen, MUSS ihn in die Hände der alternativen Medizin bringen. Dort sucht der Betreffende, was ihm die schulmedizinische Medizin vorenthält: detaillierte Angaben zu Massnahmen, die jeder Einzelne zur aktiven Verbesserung seines eigenen Gesundheitszustandes treffen kann, sowie eine holistische Versorgung, die sich mit der psychischen und physischen Lebenssituation des Einzelnen befasst.

Die Autoren der oben erwähnten Untersuchung erklären bedauerlicherweise nicht, wie die Krankheiten der betroffenen Patienten, die mit anderen Heilmethoden therapiert wurden, überhaupt erst entstanden sind. Es ist möglich, dass diese Kleinen ohne schulmedizinische Hilfe weiterhin gesünder geworden wären und somit nicht mit der - vermeintlich so "gefährlichen" - Alternative therapiert hätten werden müssen.

Hat man das gestorbene Neurodermitis-Baby vielleicht mit rezeptpflichtigen Mitteln versorgt, BEVOR es anfing, an einem Ekzem zu erkranken? Diese Warnhinweise erklären die schwerwiegenden Begleiterscheinungen des Medikaments, wie schwere Psychosen, Herzinfarkte und tödliche Herzrhythmusstörungen. Dabei handelt es sich um eine Vielzahl von Vorfällen. Allein an einer Penizillinallergie erkranken jährlich in den USA etwa 400 Menschen - darunter auch in Deutschland.

Allerdings gibt es keine Angaben darüber, dass 400 Menschen in den USA oder vielleicht Australien an einer Allergie gegen gewisse alternative Heilmittel gestorben wären(5). Auch die Studie der University of Sydney, deren Resultate auf der Tagung der International Pharmaceutical Federation präsentiert wurden, nach der die Kleinen durch den Einsatz von frei verkäuflichen Arzneimitteln gegen Erkältungskrankheiten wie z. B. Erkältungskrankheiten, Schnupfen und Erkältungskrankheiten einem erheblichen Gefährdungspotential unterliegen, ist in diesem Kontext von besonderem Interesse.

Darüber hinaus handelte es sich bei 48% der 2008 beim Poisons Information Centre in New South Wales eingehenden Notfallanrufe um eine zufällige Überdosis orthodoxer Arzneimittel bei Kleinkindern. In 15 Prozentpunkten waren diese Erkrankungen so schwerwiegend, dass die betroffenen Patienten ins Spital gebracht werden mussten. Krankenhauseinweisungen durch "Vergiftungen" mit Homöopathika oder durch eine allergenarme Diät sind noch nicht bekannt geworden - und wenn ja, dann ist es keineswegs so weit, wie es bei der Schulmedizin der Fall ist.

Zugleich weist eine Untersuchung von Prof. Peter Paul van Asperen MD FRACP(6) der Medical Faculty der University of Sydney und Leiterin der Department of Respiratory Diseases am Children's Hospital in Westmead, Australien, darauf hin, dass 45 bis 61% der asthmatischen und asthmatischen Patienten in Australien mit Alternativtherapien wie homöopathischer Behandlung, Nahrungsergänzung, Ernährungstherapie, Psychotherapie, etc. aufbereitet werden((7).

Prof. van Asperen erwähnte jedoch nirgendwo, dass bei diesen Kinder "signifikante Sterblichkeitsraten und tödliche gegensätzliche Ergebnisse" festgestellt wurden - denn die Verwarnung der alternativmedizinischen kritischen Forscher des Royal Children's Hospital in Melbourne basierte auf ihrer Untersuchung an 39 Schülern. Nicht nur in Australien ist die Mehrheit der Menschen sehr optimistisch in Bezug auf alternative Heilmethoden.

Die Darstellung alternativer Heilmethoden als lebensbedrohlich ist daher ohne jede Basis und verdeutlicht nur, wie die Meinungen der Menschen derzeit in die angestrebte Zielrichtung gerichtet sind.

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