Alzheimer Therapie

Die Alzheimertherapie

Arzneimittel gegen die Alzheimer-Krankheit - Demenz gegen die Alzheimer-Krankheit Bei Alzheimer ist die Krankheit noch unheilbar. Bei leichten und mittelschweren Demenzen gibt es mehrere Arzneimittel, die den Abbau von geistiger Leistungsfähigkeit und Unabhängigkeit hinauszögern können. Demenzkranke Menschen werden vergessen und haben zunehmende Probleme, komplizierte Zusammenhänge zu begreifen oder sich linguistisch zu äußern. Alzheimer ist die Hauptursache für Demenzerkrankungen.

Allerdings werden unterschiedliche Arzneimittel verwendet, um das Erinnerungsvermögen und die Unabhängigkeit im täglichen Leben langfristig zu bewahren. Arzneimittel aus der Gruppe der Chlinesterasehemmer sollen den Austausch von Informationen zwischen den Gehirnzellen induzieren. Es soll die Anzeichen von Dementis lindern. Es ist für die Therapie der leichten und mittleren Altersdemenz bei Alzheimer geeignet.

Die Hemmstoffe der Cholinesterase können den Verlust der mentalen Leistung leicht aufhalten. Bisher wissen wir: Einige Menschen mit demenziellen Erkrankungen können sich ein wenig besser an die Situation erinnern. Inwiefern eines der drei Mittel besser funktioniert als die anderen, ist bisher ungeklärt. Kann die Wohnqualität erhöhen, die Zeit hinauszögern, ab der eine vollständige stationäre Versorgung (Pflege zu Hause) notwendig wird.

Arzneimittel mit dem aktiven Inhaltsstoff Memantin sind für Menschen mit mittlerer bis schwerer Altersdemenz von Alzheimer genehmigt. Es besteht der Verdacht, dass zu viel Gluutamat im Hirn bei Alzheimer-Patienten zum Tod von Nervenzelle führen könnte. Memantine kann den Zusammenbruch der mentalen Kompetenzen bei einigen Menschen mit demenziellen Erkrankungen aufhalten. Zahlengetreu ausgedrückt: Über einen Zeitabschnitt von sechs Monate kann Memantin den Verlust der mentalen Leistung bei etwa einem von zehn Menschen aufhalten.

Außerdem gibt es Belege dafür, dass mit Memantine Alltagsfähigkeiten wie Zahnputzen, Ankleiden oder die Nutzung öffentlicher Transportmittel etwas längere Zeit erhaltbar sind. Es ist nicht bekannt, ob Memantin einen Einfluß darauf hat, wie lange Menschen mit demenziellen Erkrankungen noch zu Haus versorgt werden können. Auch gibt es keine Belege dafür, dass die Therapie Verwandten zugute kommt, z.B. durch die Reduzierung der emotionalen Belastungen oder des Pflegebedarfs der Patienten.

Das Kräuterpräparat wird aus den Blüten des Ginkgobaumes hergestellt. Individuelle Untersuchungen zeigen, dass Menschen mit einer leichten oder mittelschweren Demenz bei Alzheimer, die Ginkgos in der höchstmöglichen Dosis (240 Milligramm pro Tag) zu sich nehmen, besser in der Lage sind, Alltagsaufgaben wie Hausarbeit oder Pflege zu meistern. Darüber hinaus zeigen die Untersuchungen, dass hohe Dosen von Gingko die Leistungsfähigkeit des Gedächtnisses steigern und psychologische Unannehmlichkeiten mildern kann.

Ginkgos sind im Allgemeinen sehr gut erträglich. Einige Menschen hören wegen möglicher Begleiterscheinungen auf, das Medikament zu nehmen. Viele Menschen mit Alzheimererkrankung ändern ihre Lebensweise und ihr Benehmen erheblich. Derartige Verhaltensstörungen können mit der Erkrankung verbunden sein, aber auch ganz gewöhnliche Umwelteinflüsse oder die Einschränkung und Verlusterfahrung von Demenzen.

Aggressivität kann also eine ganz gewöhnliche Antwort sein, wenn sich eine Person mit demenziellen Erkrankungen von anderen herabgelassen fühl. Auch Menschen mit Alzheimererkrankung leiden oft an Tiefstand und Schlafschwierigkeiten. Aus diesem Grund werden von vielen Betroffenen auch Mittel zur Reduzierung von psychischen Störungen und auffälligem Verhaltensweisen wie Beruhigungsmitteln, Stärkungsmitteln, Antidepressiva oder Psychopharmaka eingesetzt. Sie können helfen, Linderung der Krankheitsbilder zu finden, aber sie können auch schwerwiegende Begleiterscheinungen wie Verwirrung oder erhöhtes Sturzrisiko haben.

Die Einnahme dieser Arzneimittel sollte nur dann erfolgen, wenn es keinen anderen Weg gibt. Schmerz kann die Folge von Rastlosigkeit und ungewöhnlichem Benehmen sein, das ein Mensch in einem weit zurückliegenden Entwicklungsstadium der Demenz an Alzheimer oft nicht mehr ausdrücken kann. Einnahme von Medikamenten - ja oder nein? Mit den bisher erhältlichen Medikamenten kann die Demenz bei Alzheimer nicht maßgeblich beeinflusst werden.

Frühere Untersuchungen haben gezeigt, dass gewisse Arzneimittel einige Anzeichen einer milden bis mittleren Altersdemenz kurzzeitig mildern oder ihren Beginn verzögern können. Darunter sind Cholinesterasehemmer, Memantin und vielleicht auch Gingko. Kaum eine Studie hat die unterschiedlichen Wirkstoffe untereinander vergleichbar gemacht. Der Entscheid, eines dieser Arzneimittel zu nehmen, kann mit einem Facharzt erörtert werden.

Bei manchen Menschen kann die Perspektive auf kleine Besserungen ein guter Anlass sein, jeden Tag ein Medikament einnehmen. Ob es noch andere Krankheiten gibt und andere Arzneimittel gibt - und nicht zuletzt, wie weit die Krankheit vorangeschritten ist -, hängt auch davon ab. 24.01.2016. Das Institute for Quality and Efficiency in Health Care (IQWiG).

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Auswirkungen von Ginkgo bilateroba auf die Demenz: Die Prüfung der systematischen Übersichten im Überblick.

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