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AgrarMarkt Austria (AMA) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts in Österreich. Landwirtschaftsmarkt Österreich - Wikipedia Das Ministerium für Landwirtschaft (damals: Lebensministerium, seit 2000: Lebensministerium ) hat der AMA folgende Zuständigkeiten übertragen: Darüber hinaus ist die AMA für die Bearbeitung der Entschädigungszahlungen für österreichische Landwirte zuständig. Neben den meisten Prämien zur Marktorganisation werden auch Auszahlungen aus dem ÖPUL-Umweltprogramm und die Ausgleichszulagen für Landwirte in Berggebieten und anderen Benachteiligtengebieten abgewickelt.

Das VVG ist die von Österreich gegenüber der EU benannte Zahlungsstelle, die diese Leistungen erbringen kann.

AMA-Siegel - Wikipedia

Die AMA Gütesiegel sind ein amtlich anerkanntes Gütesiegel, das von Agarmarkt Austria geführt und überwacht wird[1]. Das AMA-Siegel kann für Nahrungsmittel vergeben werden, die über die gesetzlich vorgeschriebenen Qualitätsanforderungen hinausgehen und deren Ursprung spezifisch rückverfolgbar ist. Der Leitfaden für die Verleihung des AMA Gütesiegels muss vom Ministerium für Umwelt und Naturschutz verabschiedet werden.

Die AMA Gütesiegel sind das wohl berühmteste Gütesiegel für Nahrungsmittel in Österreich. Lizenzpartner: Rund 37.000 Landwirte beteiligen sich am AMA-Labelprogramm, davon rund 37.000 Milchbauern, 5.000 Rinderzüchter, 1.800 Schweinezüchter, 700 Legehennen, 400 Masthähnchen- und Truthahnbauern und 1.500 Obst-, Gemüse- und Kartoffelerzeuger. Etwa 800 Lizenzpartner dürfen ihre Erzeugnisse mit dem AMA-Siegel kennzeichnen.

In allen Produktbereichen sind 3000 Artikel mit dem AMA-Siegel ausgezeichnet. Mit dem AMA-Siegel ausgezeichnete Erzeugnisse durchlaufen ganzheitliche, integrierte Qualitätssysteme vom Freiland oder der Scheune bis zum Laden. Der Qualitätsanspruch des AMA-Gütesiegels orientiert sich an den Vorgaben des österreichischen Lebensmittelbuchs, vierte Ausgabe. Wenn für ein Lebensmittelprodukt mehrere Qualitätsebenen geplant sind, müssen die Voraussetzungen einer erhöhten Qualitätslage gegeben sein.

Das rot-weiß-rote AMA Gütesiegel besagt, dass die wertgebenden Rohmaterialien zu 100% aus Österreich kommen müssen. Ausgenommen hiervon sind die landwirtschaftlichen Primärerzeugnisse wie z. B. Vollmilch, Rindfleisch, Eier, Früchte und Gemüsesorten. Über 20 unterschiedliche Produktionsvorschriften und Leitlinien regulieren die Produktion: fünf weitere Kennzeichnungs- und Registriersysteme wie bos (Rinder), Eizelle ( "Ovum"), pastus+ (Futter), sus (Schweine) und Bios.

Zu diesen Leitlinien gehören zum Beispiel die Anwendung von zertifiziertem Tierfutter, die Erfüllung der Normen der "integrierten Produktion" für Früchte und Gemüsesorten, die pH-Messung von Fleischeinwaagen, das Verbot von Zusätzen für die Herstellung von Fruchtjoghurt oder Fleischprodukten. Der Leitfaden des AMA-Marketing wird laufend weiter entwickelt und bewertet. Der AMA-Aufkleber stellt einige Anforderungen an die gue (sic!) Agrarpraxis, aber die Anforderungen betreffen vor allem " Verarbeitungs- und Hygienebestimmungen ".

Alle Stufen der Nahrungsmittelkette - vom Bauern bis zum Lebensmittelhändler - sind in das Steuerungssystem des AMA-Gütesiegelprogramms miteinbezogen. In der ersten Phase muss der Bauer, der Lebensmittelhersteller oder das Handelsunternehmen selbst regelmässig die gesetzlichen internen Kontrollen vornehmen und nachweisen. In der zweiten Phase werden die Unternehmen von unabhängigen, von AMA-Marketing zugelassenen Prüfstellen geprüft.

In der dritten Phase kann durch die Tätigkeit der Kontrollstellen das AMA Marketing durch eine Überkontrolle überprüft werden.

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