Angststörung

Panikstörung

Die Angststörung kann das Leben erheblich beeinträchtigen. Bei der Angststörung sind die Symptome vielfältig und von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Erfahren Sie hier, wie Sie eine Angststörung frühzeitig erkennen können.

Angstzustände

Egal ob Spinnenphobie oder Furcht vor Menschenmassen: Die Angststörung kann das Menschenleben stark beeinflussen - oft so sehr, dass ein Mensch nicht mehr länger arbeitet oder sein Zuhause verlässt. Das Wichtigste ist, sich der Furcht zu stellen: Mit Hilfe einer passenden Behandlung kann eine Angststörung in der Regel gut kontrolliert werden.

Alle kennen das Angstgefühl. Furcht macht Sinn, weil sie uns vor Gefahr schützen kann - zum Beispiel durch Vermeidung einer Krise oder Abreise. Schon immer war die Schutzfunktion der Furcht (Überleben) wichtig: Wären unsere Ahnen nicht vor einem Wildtier geflohen, hätten sie wahrscheinlich ihr Dasein verloren.

Auch heute noch hindert uns die Furcht oft daran, ein zu großes Wagnis einzugehen. Für die Zukunft ist es wichtig. Solche "normalen" Angstreflexionen haben nichts mit einer Angststörung zu tun. Welche ist eine Angststörung? Ein Angststörung ist eine Krankheit, bei der eine Testperson schwere Reaktionen auf Angstzustände aufweist, obwohl es keinen sachlichen Anlass für sie gibt. Die Betroffenen können die Ängste kaum oder gar nicht eindämmen.

Eine veraltete Bezeichnung für Angststörung ist die Angstreaktion. Andererseits zögern andere Menschen, eine Sprache zu sprechen und sind sehr gespannt auf ihre Leistung, was aber nicht bedeutet, dass sie an einer Angststörung erkrankt sind, die einer Behandlung bedarf. Nur wenn eine Ängste ungeeignet und unverhältnismäßig groß sind, wird von einer Angststörung gesprochen.

Dabei gibt es verschiedene Arten von Angststörungen: Fantasien (auch: Phobieerkrankungen ): Ein Phober hat große Furcht vor gewissen Zuständen und Gegenständen, obwohl er weiss, dass diese Furcht grundlos ist. Aguaphobie: Agoraphobische Menschen vermeiden gewisse Stellen oder Gegebenheiten wie z. B. öffentlich zugängliche Stellen, Menschenmassen oder sogar Reisetätigkeit. Sozialphobie: Menschen mit einer Sozialphobie haben eine erhöhte Furcht vor gesellschaftlichen Verhältnissen (z.B. Begegnungen mit Fremden, die im Vordergrund stehen), spezielle (isolierte) Phobien: Dazu gehören Furcht vor gewissen Dingen oder Verhältnissen wie z. B. Spinnen, Hunde, das Fliegen, das Fliegen oder geschlossene Räume.

Angststörung: Eine Angststörung ist gekennzeichnet durch plötzliche Angstzustände, die mit einem ausgeprägten Gefühl der Ängste und physischen Reaktion wie Schwitzen, Tachykardie oder Benommenheit einhergehen. Allgemeine Angststörung: Allgemeine Angststörung ist eine unbeabsichtigte Angststörung (sogenannte Ängste und Depressionen können auch vermischt auftreten). Inwiefern treten Angstzustände auf? Angstzustände zählen zu den häufigste psychische Erkrankung.

Es wird geschätzt, dass innerhalb eines Jahrs 15 von 100 Menschen eine Angststörung haben. Die Angststörung kann sich durch viele unterschiedliche Beschwerden manifestieren. Oftmals steht nicht das objektive Angstgefühl im Mittelpunkt. Deshalb vermutet der Arzt oft zunächst eine physische Krankheit, bis die Diagnostik abgeschlossen ist. Das Ausweichverhalten ist charakteristisch für eine Angststörung:

Um sich vor Furcht zu schützen, fängt die betroffene Persönlichkeit an, gewisse Zustände oder Gegenstände zu vermeiden. Mit zunehmender Dauer meidet der Patient die erschreckenden Umstände, je größer die Anspannung. Dadurch meidet die betreffende Persönlichkeit immer mehr Verhältnisse. Menschen mit einer Angststörung fürchten, die Beherrschung zu verlier. Sie interpretieren zum Beispiel physische Beschwerden als einen drohenden Herzinfarkt oder die Furcht, das Bewußtsein zu verlieren, einzustürzen oder in der Lage auszuflippen.

Die Bezeichnung "generalisierte Angststörung" bezeichnet eine langanhaltende Ängste, die sich nicht auf gewisse Zustände oder Gegenstände beschränkt (sogenannte freischwebende Angst). Sie kann sich auf unterschiedliche Lebenssituationen oder alltägliche Gegebenheiten berufen - vor was sie gerade zurückschreckt, kann der Betreffende aber oft nicht behaupten. Über mehrere Wochen oder Jahre hinweg wiederholt sich die Anspannung.

Personen mit einer generalisierten Angststörung können sich nur kurzzeitig von dieser Ängste abgrenzen. Ein generalisiertes Angstsyndrom manifestiert sich durch charakteristische Merkmale wie: ausgeprägte interne Spannung im Zusammenhang mit Erschütterungen, Muskelverspannungen und Unruhe, übertriebene Vigilanz und verstärkte Beachtung, die sich durch ein Spannungsgefühl, übermäßes Nervosität, Schlafentzündungen und Irritabilität äußern.

Im Falle einer Kurzschlussattacke tritt urplötzlich aus dem Nichts eine starke Bange auf. Nach wenigen Augenblicken nimmt die Furcht zu einem Höchststand zu und lässt dann nach. So sind neben ausgeprägten Angsterlebnissen auch starke physische Beschwerden charakteristisch, so dass viele Patienten Todesängste verspüren. Oft haben sie Furcht vor dem nächstfolgenden Angriff (Angst vor der Erwartung) und entziehen sich mehr und mehr.

Phobier haben eine unberechtigterweise begründete Furcht vor gewissen Objekten oder Vorgängen. Auch wenn sie wissen, dass Furcht absurd ist, spürt er den Wunsch, Zustände oder Gegenstände zu vermeiden. Menschen mit Platzangst haben große Sorgen vor solchen Ereignissen, in denen sie sich außerhalb ihrer üblichen Umwelt befinden. In solchen Fällen befürchten die Leidenden, dass sie "im Notfall" nicht fliehen können - z.B. wenn sie in Ohnmacht fallen oder die Harnblase nicht mehr unter Kontrolle haben; durch diese Ängste vermeiden sie angstauslösende und in ihrer Bewegungsfreizügigkeit immer mehr eingeschränkte Leiden.

Oftmals ist die Adlerfeindlichkeit mit einer panischen Störung verbunden. Zu den typischen Szenarien, die agoraphobische Menschen meiden, gehören: Die Sozialphobie manifestiert sich in einer anhaltenden, starken Furcht vor gesellschaftlichen Verhältnissen, in denen der Betreffende im Vordergrund steht. Zum Beispiel haben Menschen mit einer Sozialphobie die Befürchtung, einen Vortag zu geben, vor anderen Menschen zu speisen, vor anderen Menschen zu schreiben, an gesellschaftlichen Veranstaltungen Teil zu nehmen.

Die Betroffenen wissen, dass die Ängste unangemessen und unverhältnismäßig sind, können sich aber kaum dagegen verteidigen und versuchen daher, die Umstände zu meiden, die die Ängste verursachen. Diese Sozialphobie geht weit über die übliche Scheu hinaus und wird oft mit geringem Selbsteinschätzung und Kritikangst assoziiert. Ein bestimmtes Phobiegefühl ist charakterisiert durch eine hartnäckige Ängste vor einem konkreten Gegenstand oder einer konkreten Erkrankung.

Erst wenn sie den Alltag, normale soziale Tätigkeiten oder Verhältnisse stören oder erhebliche Leiden hervorrufen, gelten sie als pathologisch. Beispielsweise kann es vorkommen, dass ein Betreffender das Wohnhaus nicht allein aufgibt, aus Furcht, einen straßentauglichen Vierbeiner zu treffen. Über die Gründe für eine Angststörung gibt es unterschiedliche, mehrschichtige Thesen und erklärende Ansätze.

Forscher gehen davon aus, dass das Zusammenwirken verschiedener Einflussfaktoren zu einer Angststörung führt. Darunter: Erhaltungsfaktoren, z.B. "Angst vor Angst", Auslaufverhalten. Befürworter psychodynamischer Thesen gehen davon aus, dass innerliche Konfliktsituationen hinter einer ausgeprägten Furcht zurückstehen können. Es wird auch angenommen, dass die betreffende Personen nicht die Möglichkeit entwickelt haben, mit einer normalen Ängste zurechtzukommen.

Im Konfliktfall ist der Mensch überwältigt, so dass sich in ihm altertümliche Kindheitsängste auftun können. Im Falle von Fantasien wird davon ausgegangen, dass der Betreffende seine eigenen innerlichen Auseinandersetzungen (z.B. unterdrückte Sexualphantasien ) durch Schutzmechanismen nach aussen verschiebt. Die Phobikerin hat dann keine wirkliche Furcht vor dem Gegenstand, auf den sie furchterregend wirkt (z.B. eine Spinne), sondern befürchtet in Wirklichkeit die unbewußte Fantasie, die im bildlichen Sinn mit diesem Gegenstand verbunden ist.

So steht das Äußere für eine innerliche Anspannung. Erstens " lernt " ein Mensch die Furcht vor einer früher eher unangenehmen Lage. Nach dem Beispiel der Fliegerangst heißt das, dass ein Mensch, der noch nie zuvor Fliegerangst hatte, die Fliegerangst hat. In der früher eher unparteiischen oder gar angenehmen Flugsituation herrscht nun Ängste.

Wenn sich diese Personen dann immer wieder dieser Lage aussetzten und feststellen würden, dass die Furcht grundlos ist, würde das Fliegen ihren drohenden Charakters einbüßen. Mit der erworbenen Flugangst wird jedoch verhindert, dass sich die betroffene Personen dieser Problematik wieder auseinandersetzen. Indem man die beängstigende Lage meidet, wird die Furcht bewahrt - indem man die Lage meidet, wird die Abwesenheit von Furcht "belohnt".

Es kann auch eine Phobieangst vor einer bestimmten Lebenssituation oder einem Gegenstand entstehen, mit dem man noch nie schlecht erlebt hat. Zum Beispiel kann ein Kleinkind Ängste vor MÃ??usen bekommen, weil es die Ãngste, mit denen seine MÃ??tter auf den Blick einer MÃ?

Diese Feststellung hat sie gelehrt, dass eine Mouse etwas ist, vor dem man sich fürchten muss. Auch bei der Entwicklung von Angstzuständen spielen die Wahrnehmungen von körperlichen Symptomen eine große Bedeutung. Spürt eine Begleitperson Ängste, treten physische Begleiterscheinungen wie Tachykardie, Schwitzen oder Zittergefühl auf. Der Betreffende interpretiert diese Beschwerden in subjektiver Weise als Gefährdung, was zu einer noch größeren Besorgnis auslöst.

So hat sich ein Kreislauf der Furcht herausgebildet, der die Furcht immer weiter ansteigen lässt. Bei wiederholten Panikattacken fürchtet sich die betroffene Personen vor weiteren Angriffen; es kommt zu einer Furcht vor dieser. Die neurobiologischen Ergebnisse belegen, dass Menschen mit einer Angststörung unter anderem eine besondere Gehirnregion haben: das so genannte limbische Nervensystem.

Das autonome nervöse System erscheint bei Menschen mit einer Angststörung instabil - es wird sehr rasch durch unterschiedliche Stimuli angeregt. Das bedeutet, dass sich besonders rasch Angstsymptome entwickeln können. Es besteht der Verdacht, dass gewisse Botenstoffe im Hirn von Angstattpatienten aus dem Lot sind. Auch bei der Entwicklung einer Angststörung erscheinen diverse Hormonsubstanzen wie Cortisol, ACTH (adrenocorticotropes Hormon) und CRF (Corticotropin Release-Faktor) wichtig.

Oftmals wird eine Angststörung erst dann festgestellt, wenn der Patient bereits eine lange Leidenszeit hinter sich hat. Vor allem bei Menschen, deren Ängste sich vor allem physisch manifestieren, sucht der Arzt zunächst nach der Ursachen für die Symptome im Körper. Es ist auch möglich, dass die Angststörung das Menschenleben so stark beeinträchtigt, dass der Patient den Besuch eines Arztes vermeidet.

Das kann z.B. der Falle sein, wenn der Betreffende agoraphob ist und aus Furcht das Zuhause nicht verlässt. Der Doktor, Physiotherapeut oder Therapeut wird ein detailliertes Gesprächsthema mit der betreffenden Personen haben, um festzustellen, ob es sich bei der Störung um eine Angststörung oder nicht. Furcht ist eine ganz gewöhnliche und selbstverständliche Antwort auf eine Gefahr.

Ausschlaggebend für die Diagnostik einer Angststörung ist daher nicht nur das Vorhandensein typischer Angstzustände, sondern auch die Umstände, in denen sie auftauchen, wie schwer diese sind und wie lange sie bestehen: Hyperthyreose, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, gewisse Erkrankungen der Lungen. Für die Therapie ist es auch von Bedeutung zu wissen, ob die Ängste im Mittelpunkt stehen oder ob sie mit einer anderen Geisteskrankheit (z.B. Depression) einhergehen.

Manche Arzneimittel können auch Symptome verursachen, die an eine Angststörung denken lassen. So genannte Angstreports werden oft als wichtige Diagnosehilfe verwendet. Wie oft, in welchen Fällen und in welchem Umfang die Ängste entstanden sind, schreibt der Betreffende über einen langen Zeitabschnitt in das Terminplan. Der Angstkalender ermöglicht es dem Behandler, die Therapie individueller zu sein.

Die Heilungschancen sind umso höher, je früher Menschen mit einer Angststörung eine geeignete Therapie erhalten. Eine Angststörung kann in den meisten FÃ?llen gut behandelt werden. Als besonders wirksam hat sich bei der Therapie von Angstzuständen eine Mischung aus Medikamenten und Psychotherapie erweist. Einerseits hängt die Therapie von der Art der Angststörung und ihrer Schwere ab.

Vor allem die Erkenntnis, dass die verhaltenstherapeutische Therapie bei der Therapie von Angstzuständen effektiv ist, hat sich bewährt. Kognitivtherapeuten gehen davon aus, dass unsere Überlegungen auch unsere Empfindungen beeinflussen, d.h. wenn eine Patientin oder ein Patient in eine gefährliche Lage kommt, wirkt sich das auch auf ihre Empfindungen aus. Dann hat er Schiss und will fort.

Eine andere Personen kann die gleiche Sachlage als harmlos betrachten, was andere Gefühle in ihm auslösen würde. Die Bewertung eines Menschen ist unter anderem davon abhängig, welche bisherigen Erlebnisse er gemacht hat. Gewisse Vorfälle oder Erlebnisse können eine Persönlichkeit dazu veranlassen, falsche oder negative Vorstellungen zu entwickeln.

Im Rahmen der Erkenntnistherapie sollte der Betreffende wissen, inwieweit sich Denkweise, Gefühl und Handeln wechselseitig beeinfluss. Dabei erfährt er, welche seiner Denkprozesse und -weisen dazu beitragen, dass die Furcht erhalten bleibt. Viele Menschen sind sich nicht einmal der schlechten Dinge bewußt, die ihnen oft durch den Sinn gehen. Dabei kann ein Terminkalender helfen, in dem der Betreffende seine Überlegungen und Reflexionen in gewissen Lebenssituationen aufzeichnet.

Damit man lernt, dass eine Lebenssituation nicht wirklich gefährlich ist, z.B. die Auseinandersetzung mit einem Tier, ist es notwendig, sich damit auseinanderzusetzen. Bei der Exposition tritt der ängstliche Patient unter Therapieführung in die angespannte Lage ein - in der Regel zuerst in der Phantasie und später in der Realität. Es geht darum, in der Lage zu bleiben, bis die Ängste deutlich nachlassen, so dass die betroffene Personen erkennen, dass es keinen Anlass für die Unannehmlichkeit gibt.

Wenn beispielsweise eine Begleitperson die Befürchtung hat, in einem Aufzug zu fahren, kann sich der Behandler unmittelbar in die Lage mit ihm versetzen. Nach und nach erfährt die betroffene Personen, dass sie keine Berührungsängste mit der Lage haben müssen. Wenn eine Belastung nicht oder nur mit Mühe möglich ist - z.B. bei Flugsangst - wird auch eine so genannte Virtual-Reality-Exposition für bestimmte Fantasien eingesetzt: Statt der reellen Realität erfährt der Betroffene in einer vorgefundenen imaginären Umgebung, wie er seine ärgern.

Somit können gerade innerliche, zumeist unbewußte Auseinandersetzungen hinter großen Befürchtungen auftauchen. Sie können z.B. durch gewisse Geschehnisse aus der Kinderzeit verursacht werden und sich in Gestalt von Furcht ausdrücken. Die betreffende Person sollte anerkennen, dass die Befürchtungen hinter dem Konfliktherd grundlos sind und nichts mit der Wirklichkeit zu tun haben.

In der Regel werden Mittel gegen Depressionen eingesetzt, um eine Angststörung mit Medikamenten zu behandeln. Die Patientin sollte erleben, dass sie in der Situation ist, ihre Ängste auch ohne Medikation zu bewältigen und zu durchbrechen. Es ist daher von Bedeutung, dass z.B. Konfrontationstrainings nicht unter dem Eindruck von Anxiolytika stattfinden: Positivwirkung.

Bei einer Angststörung ist die Ballaststoffkonzentration von Neurotransmittern wie Serotonin oder Noradrenalin oft aus dem Lot zu bringen. Zusätzlich zu SSRIs und SNRIs verwenden Mediziner auch MAO-Hemmer wie Moclobemid und tricyclische Mittel wie Clomipramin zur Bekämpfung von Angst. MAO-Inhibitoren hemmen den Abbauprozess der so genannten monoamines (Dopamin, Adrenalin, Noradrenalin, Serotonin), so dass sie in höheren Konzentrationen vorhanden sind und damit depressions- und angstlösend wirkt.

So genannte tricyclische Mittel wirken vor allem gegen Angst und Schrecken. Andere Substanzen, die zur Behandlung von Angstzuständen eingesetzt werden können, sind zum Beispiel: BUSPION: BUSPION hat eine ängstliche Linderung und kann bei Menschen mit verallgemeinerter Angststörung eingesetzt werden, wenn andere Behandlungen nicht erfolgreich waren. Es wirkt angstlösend und beruhigend und wird bei verallgemeinerten Angstzuständen eingesetzt, wenn andere Therapieoptionen nicht die erwünschten Ergebnisse erzielen.

Weil die Erfahrung der Furcht in der Regel mit einem erhöhten Maß an Spannung einhergeht, ist sie besonders wirksam, wenn der Betreffende lernen kann, sich in einen Entspannungszustand zu bringen. Dabei wird die Spannung, die bei Ängsten entsteht, zum einen bewußt wahr genommen und zum anderen rasch gelöst.

Regelmässige sportliche Betätigung kann sich auch als unterstützendes Mittel bei Angstzuständen erweisen. Erholung und Bewegung allein können eine Angststörung nicht kurieren, aber sie können die Beschwerden erheblich mildern und die Therapie auslösen. Die Entstehung einer Angststörung ist abhängig von einer Reihe von Einflussfaktoren, unter anderem davon, welche Art von Angststörung sie ist und wie schwer die Ängste sind.

Agoraphobia entsteht oft über Jahre hin und wieder. Agoraphobiker weisen oft ein besonders starkes Umgehen auf. Im Kindesalter erworbener Phobiezustand lässt in der Regel ohne Therapie nach, aber in späteren Stadien der Krankheit besteht die Inhalation oft weiter. In der Regel hält die Krankheit über Jahre mit unterschiedlichen Intensitäten an. Sogar die verallgemeinerte Angststörung kann über Jahre oder Dekaden ohne Therapie anhalten.

Häufig ist nicht die Furcht selbst besonders stressig für die Betreffenden, sondern die damit einhergehenden Nachteile. Die Vermeidung unheimlicher Gegenstände oder Zustände kann einen erheblichen Einfluss auf die Wohnqualität haben. Abhängig von seiner Art und Schwere kann eine Angststörung das Menschenleben schwer wiegen. Einige Leute können ihren Job nicht mehr machen.

Angsterkrankungen sind heilbar. Angststörung: Wie kann man sie verhindern? Eine Angststörung kann nicht ohne weiteres verhindert werden. Du verbringst den größten Teil des Arbeitstages mit deiner Ängste, die Ängste schränken deine Lebenssituation beträchtlich ein, du hast aufgrund der Ängste Schwierigkeiten in deinem Privat- oder Berufsleben erlebt, du fühlst dich aufgrund der Ängste deprimiert, du vermeidest gewisse Ausmaße durch die Nervosität.

Die frühere Unterbrechung des Teufelskreises von Ängste und Ausweichverhalten, je früher Sie eine Angststörung daran hindern können, die Chronifizierung zu durchbrechen. Besonders wenn die Angstsysmptomatik schon seit einiger Zeit existiert, ist es für Sie logisch, sich professionell zu unterstützen. Eine ängstliche Lage zu vermeiden, ist umso teurer, je mehr Sie Ihre Ängste überwinden müssen.

Lassen Sie sich von unseren Fachleuten im Beirat des Forums Furcht & Zwäng beraten.

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