Animalischer Magnetismus

Tierischer Magnetismus

Die Theorie der auf Tiermagnetismus basierenden Heilungshypnose. Außerdem verwendete Mesmer eine. href="/w/index.php?title="Geschichte">History Tierischer Magnetismus, auch Magnetismus genannt, ist die von Franz Anton Meßmer (1734-1815) propagierte menschliche Natur.

Das Wort stammt vom römischen Wort für Wesen (Kreatur, Lebendiges Wesen, Tier). Er selbst spricht auch von "tierischem Magnetismus". Medizinische Verwendung von Magnete war in der Medizin zu Zeiten Messers weitläufig.

Nach seiner Dissertation De planetenarum influxu, die auch die Geschichte des Tiermagnetismus illustrierte, behandelt er den 29-jährigen "Jungfer Oesterlin" am 28. Juni 1774 zum ersten Mal mit Magnete. Die zeitweilige Abwesenheit von Symptomen nach dieser sehr schmerzvollen Therapie war jedoch nicht auf die Magnete zurückzuführen, sondern auf eine spontane Inspiration zu einer anderen, unsichtbaren Einwirkung.

Zum ersten Mal verwendete er den Ausdruck Tiermagnetismus, als er feststellte, dass er einen periodischen Lauf von Reklamationen wahrnahm. Das erklärt er mit einer "Art Auf und Ab durch den tierischen Magnetismus im Körper". Er hatte gehofft, seine These würde die Mediziner verändern. Im Jahre 1771 glaubt er, das gefunden zu haben, was in der Medizinforschung der vergangenen Jahrzehnte vergeblich versucht worden war: ein zentraler Wirkstoff des Menschen zur Kontrolle von Nervosität, Muskulatur und Körperflüssigkeiten.

Dieser Grundsatz sollte durch angemessene Vorsichtsmaßnahmen oder durch Berühren geeigneter Heilmittel (Magnetisierer) gesteuert werden. Das war der Schluessel zur Rettung, denn die Unterbrechung dieses Kreislaufs war die Hauptursache fuer alle Seuchen. Dies wird nur durch eine Heilkrise behoben, weshalb alle Methoden der Magnetheilung darauf abzielen, eine solche künstliche Krisensituation zu schaffen.

Mit seinem Begriff des Tiermagnetismus griff er populärwissenschaftliche Fragestellungen seiner Zeit wie Strom, Schwerkraft und Magnetismus auf. Paracelsus und der britische Mediziner Robert Fludd (1574-1637) werden in der Ideengeschichte oft als mesmerische Vorläufer erwähnt, während die Vorarbeiten für die Magnetkur dem Universalforscher Athanasius Kircher (1602-1680) zugesprochen werden, einem Jesuitenpriester, der bereits von Mineral- und Tiermagnetismus sprich.

Der schottische Mediziner William Maxwell und seine pan-vitalistische Auffassung, dass die menschliche Psyche ein Geist des Lebens ist, der die physischen Begrenzungen überschreitet, sind ebenfalls sehr ähnlich. Außerdem berichtet er über seine eigene Entwicklung von Heilmitteln mit Magnetwasser. Meßmer jedoch verweigerte, daß er den Text von Maximilian R othm. Isaac Newton hat sich selbst auf ihn bezogen.

Ähnlich vermutete Meßmer einen Ether, genau das Fluid, in dem Kraft zwischen lebenden Körper wirkt. Sie vermuteten, dass sie eine unsichtbare "Substanz" entdeckt hatten, die durch den Körper fließt und auch von passenden, medizinisch hochbegabten Menschen übertragen werden kann.

Immerhin ist die Idee vom Material des Lebens, das durch den Leib fließt, mit der indianischen Auffassung von Prana und der asiatischen Idee von Qi gleichzusetzen. Ausgehend von der damals üblichen These, dass eine übermäßige Spannung der Nervosität ( "übertriebene Nervenkostüme") die Ursache für Erkrankungen sei, die auf den schweizerischen Mediziner Albrecht von Haller (1708-1777) zurückgehen, entwickelt er die Idee, dass seine Flüssigkeit im Patienten ungleichmäßig verstreut sein könnte und dass er dies zu kompensieren hat.

Die vier Säften sind jedoch nicht mit dem einen Tiermagnetismus gleichzusetzen, sondern mit vier Arten von Gestalten wie Gallensaft und Bluten, die aufgrund ihrer Mischungsverhältnisse den Menschen charakterisieren sollen. Zusammengefasst wird die theoretische und praktische Konzeption von Meßmer von Karl Christian Wolfart (Mesmerismus) vorgestellt. Es sollte Mesmers Heilpraxis erläutern und unterstützen.

Der Praxisbezug von Meßmer wird im Orginal aus dem Werk von Christian Wolfart wiedergegeben, da bei der Präsentation einzelne Missverständnisse möglich sind. Die Suche nach der Krankheitsursache nach Meßmer wird wie folgt beschrieben: "1. die erste Applikation erfolgt mit der Hilfe der Hände, indem sie über den zum Stillstand gekommenen Teil geführt werden, der durch eine in der Handfläche wahrnehmbare Lichtwärme gemeinsam wahrgenommen und dort verweilt werden kann.

"Die Auslösung der Heilungskrise nach Meßmer wird wie folgt beschrieben: "Hat man sich einmal darin provisorisch gesichert, muß man ständig die Krankheitsursache berühren, die Symptomatik aufrechterhalten, bis man sie in einen kritischen Zustand versetzt. "1784 erklärt eine von der französichen Staatskommission, darunter Antonio Laurent de Lavoisier und Benjamin Franklin, den Mezmerismus für wirkungslos.

Er selbst plädierte für die Umsetzung seiner Lehrtätigkeit auf die sozialen Bedingungen und publizierte 1814 einen Entwurf einer Verfassung für die Schweiz. Der heimliche Harmonieorden, der von Meßmer und den sozialen Kreisen der Meßmeristen (harmonische Gesellschaften) gegründet wurde, sah sich auch als Grundlage der sozialen Ausbreitung. Tiermagnetismus wurde in zahlreichen philosophischen Ansätzen berücksichtigt.

Die Naturphilosophie Schellings kann laut Peter Sloterdijk als ganzheitliche Begründung des tierischen Magnetismus aufgefasst werden. Seine Tagebücher widmet Friedrich Schlegel der Magnetbehandlung einer Grafen. Auch Johann Gottlieb Friedrich hat sich dem Feld gewidmet und an den Magnetstreffen von Professor Karl Christian Wolfart in Berlin teilgenommen.

Auch Dietrich Georg von Kieser, der auch mit Johann Wolfgang von Goethe in persönlichem Austausch stand, bemühte sich, den Tiermagnetismus auf eine naturwissenschaftliche Basis zu setzen - im Sinn der Naturromantik. In der Literatur wird der Faszination für den Menschen in der Zeit der Romantisierung und seines vom Geister- und Wunderglauben bestimmten Weltbildes zunehmend Rechnung getragen. Zu den Werken in which animal magnetism appears include Die Tatsachen i. e. Waldemar by Edgar Allan Poe, Der Magnetiseur by E. T. A. Hoffmann, Das Käthchen von Heilbronn by Heinrich von Kleist, Mesmerisque Revelations by Edgar Allan Poe, Mario und der Zauberer von Thomas Mann, Die andere page von Alfred Kubin and Der zauberbaum by Peter Sloterdijk.

Die geistreiche Despina tritt in Mozarts Così fan tutte als Ärztin auf und heilt das vermeintliche Leid der Selbstmorde von Herzschmerz, Fernando und Gugelielmo mittels eines Magnets, das sie von Dr. Mesmer erhalten haben will. In Perov Enquists frühem Buch Der fünfte Winters des Magnetisten werden geschichtliche und fiktionale Grundlagen mit den Magnetheilkünsten verknüpft.

Im Jahr 1980 veröffentlichte die Rockband Scorpions eine LP mit dem vielsagenden Namen Tiermagnetismus. Auch in der psychosomatischen Heilkunde haben Suggestivmethoden Einzug gehalten, in deren Geistesgeschichte der Begriff der Meßmerismus heute als Verbindung zwischen den Erkenntnissen des Paracelsus und der Freudschen Tiefenpsychologie angesehen wird. Ersterer: Franz Anton Mesmer und die philosophische Grundlage des "tierischen Magnetismus".

Werner E. Gerabek: Magnetismus, animalisch (Tier M., organisch M., Lebens-Magnetismus, Mesmerismus). Dr. Franz Anton Mesmer (1734-1815): Doktor und Philosoph, Naturwissenschaftler, Entdecker des Tiermagnetismus. Franz-Josef Schelver: Allgemeines Therapiesystem nach dem Prinzip der Selbstheilung. Frankfurt/Main 1831 (Vorträge über das magnetische Heilungssystem).

Katarine Weder: Kleists magische Dichtung. Experimentelle des Meßmerismus, Göttingen 2008: Allison Winter: Die Ärztin Franz Anton Mesmer. Robert Gessler Verlagshaus, Friedrichshafen, 2008 ISBN 978-3-86136-124-4, S. 56-65. ý Hochschule Hohenpringen Heinz Schott: Dr. Franz Anton Mesmer (1734-1815): Doktor und Philosoph, Erfinder des Tiermagnetismus. Das wundersame Erforschen von F. A. Mesmer vom 23. Mai bis 25. August 2015 Informationsblatt: Wie wirkt die Heilungsmethode von Mesmer konkret?

Zauberer. 1734-1815 Auf seinen Spuren am Bodensee im Thurgaus und in der badischen Markgräfin mit einigen neuen Arbeiten zur Mezmerforschung. Wundersame Entdeckungen von F. A. Mesmer vom 24. bis 27. August 2015 Informationsblatt: Blutvergießen und Einlaufspritze - The State of the Art of Healing. Die Wiederholung zwischen Tiermagnetismus und Hypnose.

C.H. Beck, München 1996, ISBN=3-406-40495-2, S. 103-114 (Mesmerismus und spirituelle Heilung).

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