Anna Blum

Ana Blum

Werfen Sie einen Blick auf das komplette Profil von Anna Blum - völlig kostenlos. Mitarbeiterin der Kunstmesse Basel, Galerie Peter Blum. mw-headline" id="Leben">Leben< class="mw-editsection-bracket">[[Bearbeiten> | | | edit code]>

Die geb. Helwerth (*. Dezember 1843 in Heidelberg; ? März 1917 ) war eine Funktionsträgerin des Badener Frauenvereins und Gründerin von Frauenhilfswerken im Grossherzogtum Baden. Sie stammte aus der Familie der Gastwirte David Heinrich Helwerth und Elisabeth, geb. Dürr. Im Jahre 1872 heiratete sie Wilhelm Blum, MdR (1881-1904).

Durch eine wirtschaftlich selbständige Position konnten die Ehegatten einen eigenständigen Lebensweg führen; Wilhelm Blum wurde in die höchste Besteuerungsklasse des 3. Sie war Feministin im weiteren Sinn. Konservativ in seinen Werten plädierte er für die Achtung der weiblichen Kulturen, die Förderung der Lebensbedingungen von bedürftigen und die volle Achtung der menschlichen Würde der Frau.

Seit 1875 ist Anna Blum Sekretärin des Badener Frauenvereins, Zweigniederlassung Heidelberg. Als Sekretärin der Heidelberger Niederlassung koordiniert sie das ehrenamtliche Engagement von Frauen in der Stadt. Im Jahre 1893 spendeten die beiden 30.000 DM für den Bau einer kostenlosen kommunalen Schwimm- und Badeanlage im Neckar, die 1898 als Blum'sches Freiberger Bad am Neckar erbaut wurde.

Im Jahre 1906 schenkte die Witwe Anna Blum weitere zwanzigtausend DM für die Verlängerung des Volksfrauenbades, das 1907 eingeweiht und im Mai 1931 durch Überschwemmungen vernichtet wurde. Blum hat bis 1904 die Arbeits- und Berufsschule, später die Frauenschule organisiert. Wenn der Verband die Personalaufwendungen, insbesondere für die Rente der Lehrer, nicht mehr erhöhen konnte, hat die Gemeinde das Unternehmen übernommen.

Im Jahr 1904 übernimmt Blum auch den Vorstandsvorsitz des "Committee of Preparations for the Event of War". Mit Geldspenden und zwei Grundstücken, ihrem Haus in der Theatersstraße 10 und der sogenannten Blümlis-Alm im Schloss Wolfsbrunnenweg 6, gründete Anna Blum ein Seniorenheim für Damen und ein Freizeitheim für die Frau und das Kind in Heidelberg.

Im Jahr 1913 wurde ihr finanzieller und ideeller Einsatz für die Hansestadt Heidelberg vom Gemeinderat gewürdigt und sie wurde zur ersten Heidelberger Staatsbürgerin ehrt. Das Landgut Theaterstr. 10 wird 1977 in Würdigung der Arbeit des ersten Heidelberger Ehrenbürgers "Anna-Blum-Haus" genannt. Die Gedenktafel "Anna Blum" wird von der Stadtverwaltung Heidelberg permanent an das Anna-Blum-Haus angehängt.

Scheidle: Die abgeschlossene Sache sagt alles. Jahrestag des Todes der ersten ehrenamtlichen Bürgerin Anna Blum. Ort: Heidelberg History Association (Hrsg.) Heidelberg. Jahresbuch der Stadt Heidelberg 2007, S. 69-98 Ilona Scheidle: Tue Gutes und werfe es auf See. Erster Ehrenbürger Anna Blum, in: Heidelberginnen die Geschichte geschrieben, München 2006, S. 75-85 Ilona Scheidle: Wenn der Fische es nicht weiss, weiss der Herrgott.

Der Nachlass von Anna Blum, der ersten Ehrenbürgerin Heidelbergs. Im: Heidelberg Geschäftsverein (Hrsg.): Jahresbuch zur Stadtplanung. 1997, S. 181-189 Ilona Scheidle: Vom staatlichen Mutterregiment zur kleinbürgerlichen Massenorganisation: Der badische Familienvater. Ort: In: Heidelberg (Hrsg.): Die Gegenwart ist die Gegenwart die Gegenwart - 800 Jahre Stadtgeschichte der Frauen in Heidelberg.

Heidelberg 1996, S. 240-253 Ilona Scheidle: Der Ort zur Ehr': Anna Blum - erste Heidelbergerin, in: Frauenengestalten, Hrsg. von Peter Blum, 1995, 11-25 Ruth Lutzmann: Anna Blum - ihr Lichtwerk. Typoscript, Heidelberg oder D. Highspringen ? Heidelberg: heidelberg. de - 30.03. 2015 Ein Ort zu Ehren von Anna Blum.

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