Anna ö

Ana ö

mw-headline" id="Leben">Leben[Bearbeiten> | | | edit code]> Die österreichische Anna Maria Mauricia - spanische Ana de Austria, französische Anne d'Autriche - (* 23. 9. 1601 in Valladolid; 19. 1.

1666 in Paris) war eine portugiesisch-spanische Infanta und Erzherzogin von Österreich aus dem Habsburgerhaus und von 1615 bis 1651, als Tochter von Ludwig XIV, noch minderjährig.

lhr Familienvater war Philipp III. von Spanien, ihre Mütter Margarete von Österreich. Ihr jüngster Sohn war der Spanier Philipp IV. Sie wurde am 21. 11. 1615 mit dem jugendlichen Franzosen Ludwig XIII. in der Domkirche Saint-André in Bordeaux verheiratet. Diese Verknüpfung hatte Maria de' Medici, Ludwigs Mütterchen, auf Vorschlag ihres Ratgebers Concino Concini eingerichtet.

Ana und Ludwig XIII. waren ein Ehepaar, das verschiedener nicht sein könnte: Nach drei Fehlschlägen zu Beginn der Heirat, die die Hoffnungen auf einen Thronerben hoffnungslos machten, wurde Anna von Ludwig mit Verachtung betrachtet. Anna war als habsburgische und gläubige Katholikin empört, als 1635 Frankreich von Richelieu in den Kampf gegen Spanien und an der Seite der protestantischen Prinzen gegen die Kaiserlich-Katholische Reichspartei geführt wurde.

Nachdem zweiundzwanzig Jahre kinderlose Heirat in zunehmender Bitterkeit stattfanden, hatte Anna am 17. November 1637 eine verhängnisvolle Bekanntschaft mit ihrem Mann. Er musste in das einzig herzliche Zimmer der Dame gehen. Nach neun Monaten, am fünfundzwanzigsten, im zehnten Lebensjahr, gebar Anna ihr erstes glückliches Neugeborenes, den zukünftigen Ludwig XIV. und schrieb die Geburtsstunde ihres Sohns dem Werk des heiligen Fiacre zu, weshalb sie 1641 eine Pilgerfahrt nach Saint-Fiacre unternahm[1].

Nach zwei Jahren, am 21. 9. 1640, brachte sie einen zweiten Jungen, Philip, zur Welt. Genauso fröhlich wie der Koenig ueber die Entstehung des Kindes, war er bald eifersuechtig auf die Liebe seines Sohns zu seiner Vater. Anna hasste es, dass Cardinal Richard Rielieu am vierten Tag des Jahres 1642 verstarb. In seinem Testament hat er vor seinem Tode am 14. 5. 1643 angeordnet, dass Anna nicht die Herrschaft für Ludwig XIV. ausübt, der noch minderjährig war, sondern einen Regentenrat.

Sie beauftragte als erste Ministerin den von Ludwig XIII. selbst zu seinem Thronfolger Richelieus ernannten König Jules Masarin, der auch der Taufpate des Jungkönigs war. Statt mit ihrem jüngeren Sohn Philip friedlich zu leben, setzte sie den Kampf gegen Spanien fort, nachdem die Franzosen am Abend des 20. Juni 1643 einen entschiedenen Erfolg in der Ardennenoffensive erzielten.

Doch Anna und Masarin, von den Adligen und den Menschen gleichermaßen gehasst, wurden mit Unruhen innerhalb Frankreichs wie zum Beispiel der Front ab 1648 konfrontiert. 2. Anna's Herrschaft endet mit der offiziellen Volljährigkeit von Ludwig XIV 1651 im Alter von dreizehn Jahren. Im Jahre 1652 wurde Anna unter dem Zwang der "Frondeure" zur Freilassung Mazarins verpflichtet, der in die Verbannung nach Köln ging, von dort aus aber weiterhin beraten wurde und 1653 zurückkehrte.

Nach der Beendigung der Kriegsaktivitäten in Deutschland mit dem Westfälischen Friede 1648 schließt Frankreich 1659 den Pyrenäen-Frieden mit Spanien. Als sie den Friedensvertrag auf der Fasaninsel im spanisch-französischen Grenzfluß namens L'Bidasoa unterzeichnete, sah Anna ihren Sohn Philipp zum ersten Mal seit 1615 wieder. Allerdings war das Meeting ziemlich cool, da Spanien Bereiche an Frankreich abtritt.

Schließlich fand 1660 die Hochzeit ihres Sohns Ludwig mit ihrer spanischen Nonne, der Infanta Maria Teresa, statt. Nach dem Tode Mazarins 1661, als Louis die Regierung übernimmt, zieht sich Anna allmählich vom Hofe zurück und lebt hauptsächlich im Stift Val-de-Grâce am Südrand von Paris.

Konstantin von Wurzbach: Habsburg, Anna von Österreich (Königin von Frankreich). Im: Biographische Enzyklopädie des Österreichischen Reiches. Das Patronat von Anna von Österreich 1643-1666. De Gruyter, Berlin 2016, ISBN 978-3-11-041518-6. Oliver Mallick: Publikationen by and about Anna von Österreich in VD 16 High Jumping Michael Wenzel: Holdengalerie - Schönengalerie.

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