Anthroposophie Einfach Erklärt

Die Anthroposophie einfach erklärt

Einfach auf das Wort klicken, um es zu ersetzen. Damit kommen Sie heute an Rudolf Steiner nicht vorbei. Die anthroposophische Menschenauffassung basiert nicht auf Glaubenswahrheiten, sondern auf dem Anspruch, rational vertretbar und verständlich zu sein. Die Anthroposophie ist eine ganzheitliche Interpretation des Kosmos, der Menschheit und der menschlichen Entwicklung. Erkennbare Fehler wurden einfach korrigiert.

Steiner: Der Philanthrop, der die Anthroposophie erfunden hat.

Es ist nicht verwunderlich, dass viele Menschen, die sich mit Rudolf Steiner auseinandersetzen, auf solche vermeintlichen biographischen Erfahrungen mit einem Kopfrütteln anstoßen. In Rudolf Steiners Texten und in 6000 Vorlesungen, die für den erleuchteten, wissenschaftlich orientierten Menschen fremd erscheinen, ist die Statementserie lang. All dies ändert nichts daran, dass man heute einfach nicht an Rudolf Steiner vorbeikommen kann.

Daß der vor 150 Jahren, am 26. 2. 1861, im Eisenbahnwärterhaus von Craljevic, heute in Kroatien, geborene Gründer der Anthroposophie, eine besondere Person ist. Mit der Anthroposophie hat Rudolf Steiner ein Gedankengebäude erschaffen, das bei aller Zweifelhaftigkeit nie seine Bedeutung als Alternative zur Neuzeit verlor und heute so aktuell ist wie nie zuvor.

Auch das Ordensleben erhielt durch Rudolf Steiner wichtige Anstöße, die 1922 zur Entstehung der "Christengemeinschaft" führte. Jeder, der glaubt, dass die Jugendlichen, die nach zwölf Jahren Kuschelschule ins wirkliche Berufsleben entlassen werden, zum Versagen verdammt sind, täuscht sich. Darin liegt das Spezielle an der Anthroposophie: diese Reflexion über das Ego, diese Vorschläge, nach der Bedeutung des Selbstbewusstseins zu fragen, aber auch soziale, demütige und lebensbejahende, die nach Steiners Auffassung eine Aufgabenstellung für alle darstellt.

Sein Schritt vom Verfasser der wissenschaftlichen Texte Goethes, der mit dem Nietzsche' schen atheistischen Gedankengut sympathisiert hat, über den Bundesgeschäftsführer der Théosophischen Gesellschaf t und schliesslich zum Gründer der Anthroposophie, die die übernatürliche kognitive Fakultät des Menschen fördert. Steiners war ein Philanthrop. Auch die schweren Abschnitte in Steiners Arbeit über die Rennen haben daran nichts geändert.

Wovor vielen anthroposophischen Wissenschaftlern vorgeworfen werden kann, ist jedoch die Furcht vor Fels.

Die Anthroposophie von Rudolf Steiner

Der Mann Rudolf Steiner, der bereits zu seinen Lebzeiten sehr polarisiert war und auch heute noch ist. Seine Bezeichnung ist eng mit der waldorfschulischen Erziehung verknüpft und wird als wichtige Triebkraft für die Bereiche Agrarwirtschaft, Humanmedizin und Bauwesen angesehen. Prof. Dr. Peter Loebell von der FU Stuttgart über Rudolf Steiner, Anthroposophie und die Erziehungswissenschaft.

Die Bandbreite des Interviews reicht von der geschichtlichen Persönlichkeit Rudolf Steiners, der Anthroposophie bis hin zur heutigen Walldorfer Pädagogik. Prof. Dr. Peter Loebell von der FU Stuttgart zeigt in diesem neuen Gespräch mit GegDenStrom, warum Walldorfschulen und Kindergärten immer populärer werden und welche Entwicklungschancen den Schülern angeboten werden.

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