Anthroposophie Medikamente

Antroposophische Medikamente

Was sind die Eigenschaften von anthroposophischen Drogen? der Einsatz von speziellen anthroposophischen Drogen. Antroposophische Drogen: Eine detaillierte Hintergrundansicht Ein Blick auf Anthroposophika: Wer genau hinschaut, merkt rasch, dass ganzheitliche medizinische Haltungen zunehmend das Bewusstsein von Patient und Arzt wecken. Wurde eine selbständige Existenzsituation von mentalen und spirituellen Kräften und ihrer Relevanz für das Wohlbefinden, die Krankheiten und die Genesung bis vor wenigen Jahren als Spekulation entlarvt und in den geistig-religiösen Raum vertrieben, ist die antroposophisch ausgebaute Medizinerei heute von hoher Aktualität, da sie die Selbsterheilungskräfte des Betroffenen mit einbezieht und vorantreibt, ohne auf die orthodoxe medizinische Diagnose und Therapiewelt zu verzich-ten.

Wofür steht die anthroposophische Erweiterungsmedizin? Anthroposophie ist neben der homöopathischen und pflanzlichen Heilkunde Bestandteil der komplementären Gesundheit. Die Anthroposophische Erweiterungsmedizin sieht sich als eine sinnvolle und ergänzende diagnostische und therapeutische Bereicherung des Schulmedizinrepertoires und steht in keiner Weise im Gegensatz zur wissenschaftlich ausgerichteten Schulmedizin. Es werden spezielle therapeutische Verfahren und Medikamente eingesetzt.

Zu Recht passt der Begriff "Ganzheitsmedizin", der den Menschen als Ganzes und nicht nur als die Gesamtheit seiner einzelnen Teile betrachtet, von denen einer ein Problemfeld hat. Der anthroposophischen Erweiterten Heilkunde liegt das Denkmodell zugrunde, dass jeder Mensch mit seinem Leib, seiner Psyche und seinem Egobewusstsein ein dreiteiliges Regelwerk aus verschiedenen Funktionsbereichen in sich trägt:

Nicht nur von aussen werden die Gründe für Gesundheitsprobleme von antroposophisch orientierten Ärzten und Heilpraktikern gesehen, sondern auch die interne Krankheitsdisposition, die so genannte Verfassung, wird berücksichtigt. Die antroposophische Heilkunde stützt sich auf die Fähigkeit zur Selbstheilung, indem sie bestehende Aktivleistungen des Körpers in die Therapie einbezieht. Vor gut 90 Jahren wurde die Antroposophisch ausgebaute Heilkunde vom Österreichischen Philosphen Dr. Rudolf Steiner (1861 - 1925) und der Medizinerin Ita Wegmann ins Leben gerufen und ist damit noch eine vergleichsweise jungen Medizinfachrichtung.

1921 eröffnete Ita Wegmann ihr Klinisches Therapeutisches Zentrum, eine private Praxis in der Schweiz, in der sich oft krebskranke Mediziner mit anthroposophischer Orientierung engagierten. Das 1969 eröffnete Gemeindekrankenhaus Herdecke ist die erste antroposophisch ausgerichtete Praxis in Deutschland. In der Anthroposophie interessieren sich nicht nur die Krankheitsbilder und Leiden seines Betroffenen, sondern auch seine gesamte Persönlichkeit und seine Lebenssituation.

Bei der Wahl eines passenden antroposophischen Medikaments kommt es daher nicht nur auf die in der konventionellen Heilkunde übliche Diagnostik an, sondern auch auf die Einzigartigkeit des Pat. ten. Auch in der antroposophisch orientierten Gesamtmedizin wird großer Wert darauf gelegt, dass der Betroffene den Hintergrund seiner Krankheit kennt und Beziehungen erkennen kann.

Welche Besonderheiten haben die Anthroposophika? Antroposophische Drogen sind für viele Menschen geheimnisvoll, manchmal auch verdächtig oder werden als Scharlatanerie entlarvt. Der Bereich der Arzneimittelherstellung geht auf Rudolf Steiner zurück, der auf Wunsch der Anthroposophen die Grundprinzipien für die Auswahl der Rohstoffe und für die verschiedenen Herstellungsverfahren von Pharmazeutika erarbeitete. Die Anthroposophie wird nahezu ausschliesslich aus natürlich vorkommenden Rohstoffen hergestellt.

Für die Produktion von anthroposophischen Arzneimitteln gelten strenge Gütekriterien, die von den Behörden erfasst und überwacht werden. Die Grundannahme der Anthroposophischen Apotheke ist, dass es eine evolutive Beziehung zwischen Mensch und Natur gibt und dass die Anthroposophischen Medikamente daher in der Regel in der Situation sind, Heilungsvorgänge im menschl. körpereigenen Organismus einzuleiten und zu fördern, das Immunsystem zu kräftigen und zu harmonisieren.

Die anthroposophischen Medikamente umfassen fast das ganze medizinische Leistungsspektrum, von kleinen Gesundheitsproblemen und Krankheiten bis hin zu schwerwiegenden Krankheiten. Mit einem Medikament aus Eukalyptus, Rüben, Wasser-Ost, Mönchskraut und Phosphor kann z. B. eine simple Schnupfenerkrankung therapiert werden: Ein Kühlgel aus Brennessel- und Arnika-Extrakten versprechen Linderung gegen Symptome, die durch einen Insektenstich verursacht werden.

Die anthroposophischen Medikamente werden in verschiedenen Dosierungsformen wie z. B. in Form von Tabs, Dosen, Kartuschen, Dosen, Tinten, Tee, Säften, homöopathischen Kügelchen, Tropfen und Zäpfchen, zur Einspritzung und sogar zur äußerlichen Anwendung wie z. B. Wundsalben, Kopierschmerzen, Öle amphotere und Extrakte verabreicht. Beispielsweise in der antroposophisch orientierten Apotheke sollte der Herstellungsprozess eines Medikaments das ausschlaggebende Glied zwischen Naturstoff und Mensch sein, um die Wirkung des Medikaments und damit das angestrebte therapeutische Ziel zu erreichen.

Die homöopathischen Medikamente werden im Prinzip nach einem einheitlichen Prozess gefertigt, d. h. der Verwässerung des Ausgangsstoffs, bis letztlich kein einzelnes Wirkstoffmolekül mehr nachgewiesen werden kann, während die antroposophische Apotheke eine ganze Palette sehr verschiedener Herstellungsverfahren beherrscht, die auf das therapeutische Ziel des betreffenden Arzneibuchs abgestimmt sind. Durch Wärmeprozesse wird das Verhältnis zwischen einer Krankheit und dem behandelten Naturstoff ausgearbeitet, so dass das Medikament selbstheilende Kräfte auslösen und den Erholungsprozess initiieren und untermauern kann.

Für die korrekte Auswahl eines antroposophischen Medikaments ist es notwendig zu wissen, ob der Produktionsprozess mit Wärme oder mit Kälte durchgeführt wurde. Gewinnen die Wirkstoffe z. B. durch Kaltwasserextraktion, sind sie für Krankheiten geeignet, die in der antroposophisch verlängerten Heilkunde als "kalt" beschrieben werden, wie z. B. Depression, Erschöpfung, Krebs und Autoimmunerkrankungen. Die Wirkstoffe sind für die Behandlung von Krankheiten geeignet.

Werden die Ausgangsstoffe dagegen durch Wärmeprozesse aufbereitet, haben die produzierten Medikamente nach Ansicht der Befürworter der Anthroposophie eine besonders gute Wirkung auf die Warme Organe der Abdominalhöhle. Die anthroposophische Behandlung spielt neben natürlichen Pflanzenstoffen vor allem Metall eine große Bedeutung. Für die Verarbeitung der metallenen Ausgangsstoffe gibt es in der Pharmaindustrie zwei unterschiedliche Verfahren.

Die Metallfolie wird nach dem Abkühlen aufgefangen und mit Laktose eingerieben, ein Prozess, der der Verwässerung von klassischen homöopathischen Medikamenten ähnelt. Auf diese Weise werden z. B. Kupfer enthaltende Medikamente produziert, die bei Venenkrankheiten und Ödemen in den Füßen hilfreich sein sollen. Es wird eine Verdünnungslösung aus einem metallischen oder metallhaltigen mineralischen Material erzeugt und zur Düngung des Bodens einer gewissen Pflanzenart verwendet.

Dieser Vorgang wird über einen Zeitraum von zwei Jahren abgewickelt, bis im dritten Jahr endlich ein Medikament aus der Arzneipflanze hergestellt wird. So behandelte Melisse-Pflanzen, zum Beispiel mit einem Kupfersalz, bieten einen Auszug, der gegen Magen-Darm-Krämpfe verschrieben werden kann. Erstere ist bekannt aus der Produktion von homöopathischen Arzneimitteln, bei denen eine Originalsubstanz nach und nach aufbereitet wird.

Der Rh-Prozess ist ein Prozess zur Produktion von Pharmazeutika aus frischem Pflanzenpresssaft. Diejenigen, die sich mit ihren Gesundheitsproblemen der Antroposophischen Gesundheitsmedizin widmen wollen, sollten den Arzt konsultieren, der über eine entsprechende Ausbildung verfügt. Denn nicht nur Patientinnen und Patientinnen, sondern auch viele Ärztinnen und Ärztinnen wissen, dass die konventionelle Heilkunde mit ihrem mechanistisch-materialistischen Trubel nicht das letzte Mittel ist und haben Kräutermedizin, homöopathische und antroposophische Therapieformen in ihr Leistungsspektrum miteinbezogen.

Aber auch bei leichten Krankheiten und Beschwerden, die unser heutiges, schnelles Dasein mit sich bringt, ist eine Eigenbehandlung mit anthroposophischen Medikamenten durchaus möglich. Obwohl viele Anthroposophika nicht rezeptpflichtig sind und ohne Probleme in jeder Pharmazie erhältlich sind, bleibt die Tatsache bestehen, dass auch bei rezeptfreien Zubereitungen die Packungsbeilage immer sorgfältig auf Neben- und Gegenwirkungen hin untersucht werden muss.

Denn viele pflanzliche Extrakte haben ein nicht zu unterschätzendes Allergiepotential. Gegen typische Erkältungskrankheiten wie Erkältungskrankheiten wie Husten, Gerüche, Kratzen, trockene Nasenschleimhaut, Muskel- und Beinschmerzen hat die Antroposophische Apotheke eine ganze Reihe von Medikamenten parat. In den Perlen ist eine Mischung aus Eukalyptus, Mönchskraut, Rüben, Hanf und Eisphosphat inbegriffen.

Grippemischung: Wenn die Kälte bereits in vollem Gange ist, sollten Müdigkeit, Kopfschmerzen und schmerzende Gliedmaßen mit einer kombinierten Wirkung von Blauem Eisenhut, Rüben zaun, Stechpalmen, Lukalyptus, Wasserhanf, Phospho - und Mauskörnern gemildert werden. Weiße Bronchialbalsam®: Der fettige Reib wird von außen aufgetragen und beinhaltet Öle aus den Bereichen Fruchtsaft, Fenchel, Fichtennadel, Rosmarin, Salbei und Wacholderbeere. Weiße Nasenöl®: Wenn die Nasenspitze blockiert ist, soll eine Wirkstoffkombination aus Ringelblumen, Campher, Eukalyptus, Hg., Kamillenblüte, Pfefferminzblätter und Thymian die Atmung erleichtern.

Mehr zum Thema