Anthroposophische Arznei

Antroposophische Medizin

Homöopathie und Anthroposophie genehmigte homöopathie- und anthroposophische Medikamente ohne Anwendungsbereich Für die Mehrzahl der apothekenpflichtigen und apothekenpflichtigen Homöopathen und Anthroposophen (frühere Meldungen) ist in der Heilmittelverordnung des Bundesamtes über die erleichterte Marktzulassung von Komplementär- und Pflanzenarzneimitteln (KPAV; SR 812.212.24) eine Marktzulassung auf der Grundlage eines Meldeverfahrens nach den Artikeln 5, 17 und 19 KPAV vorgesehen. In den folgenden Verzeichnissen sind die nach diesem Vergabeverfahren genehmigten Zubereitungen bis zum Zeitpunkt des Aktualisierens aufgeführt.

In den folgenden Verzeichnissen sind die Zubereitungen aufgeführt, die in diesem Zulassungsverfahren nicht mehr zugelassen sind oder für die nicht rechtzeitig ein Antrag auf Erneuerung der Genehmigung gestellt wurde. Bei den Produktdeklarationen, für die kein Verfallsdatum eingegeben wurde, ist diese bereits heute nicht mehr marktfähig.

Antroposophische Medikamente

Anthroposophische Arzneimittel arbeiten mit Medikamenten, die auf unterschiedlichen Wirkungsebenen wirken: Sie intervenieren unmittelbar in akut - und chronisch - auftretende Krankheitsvorgänge, mildern Symptome und fördern den Abheilungsprozess. Entweder als individuelle Therapie oder oft als Ergänzung zur konventionellen Therapie - nach dem Konzept der Antroposophischen Musik, die sich als Ergänzung und nicht als Ergänzung zur heutigen wissenschaftlichen Naturheilkunde erweist.

Anthroposophische Medikamente durchlaufen eine strenge Qualitätssicherung und die für alle Medikamente gültigen rechtlichen Anforderungen. Die Bandbreite des Anwendungsgebietes erstreckt sich von trivialen Erkrankungen bis hin zu schweren klinischen Bildern wie der Mistelpunkttherapie in der Krebstherapie (Onkologie). Herkunft, Produktion und Einsatz anthroposophischer Medikamente gehen auf Rudolf Steiner zurück, der zu Beginn des letzten Jahrtausends gemeinsam mit Apothekern die Grundkonzepte entwickelte.

Für ihre Medikamente setzt die Anthroposophische Heilkunde nahezu ausschliesslich naturreine Rohstoffe ein. Anthroposophische Apotheke erarbeitet die spezifische Heilkraft eines Naturstoffes, um ihn auf ein konkretes Therapieziel zu lenken und zielgerichtet zu nutzen. Anthroposophische Medikamente werden je nach klinischem Bild auf sehr verschiedene Weise hergestellt. Die Anthroposophische Apotheke setzt neben herkömmlichen Produktionsmethoden - wie der Gewinnung von Arzneimitteln oder Heilpflanzen mit Alkohol-Wasser-Gemischen oder der Verarbeitung von Mineralen mit chemisch-physikalischen Mitteln - auch besondere Prozesse ein: Ein Beispiel ist die so genannten Metallspiegelproduktion, bei der das Material eine außerordentliche Sauberkeit und Güte hat, die in dieser Formulierung nicht auf dem Markt erhältlich ist.

Die Anthroposophische Apotheke verfügt darüber hinaus über eine große Anzahl verschiedener Arzneimittel, die es ermöglichen, die Therapie exakt auf die ärztlichen Anforderungen des entsprechenden Krankheitsbildes zuzuschneiden und auf den ganzen Patientenorganismus zuzuschneiden. Der Anthroposophische Arzneimittelkodex (APC) gibt einen Gesamtüberblick und stellt als Pharmakopöe die Güte der Anthroposophika sicher.

Die Anthroposophische Apotheke hat sich auch bei der Behandlung schwerer Krankheiten bestens bewiesen. Bekanntestes Beispiel ist die Mistelkrauttherapie, die heute eines der am häufigsten verschriebenen Medikamente in der Krebstherapie ist und sich damit de facto zu einer Standard-Biotherapie in der Krebstherapie entwickelt hat. Zahlreiche Untersuchungen haben inzwischen bewiesen, dass die Mistelkrauttherapie direkte Auswirkungen auf die Lebensbedingungen hat: Mistelbehandelte Krebskranke fÃ?hlen sich besser und effizienter, haben mehr Hunger, schlafen ruhiger und sind weniger anfällig gegen Infektionen.

Darüber hinaus wirken die Misteltherapien stimmungsfördernd, können Tumorschmerzen mildern und das Fatigue Syndrom ausgleichen. Mistel-Extrakte werden in der Regel unter die Haut injiziert. Die Mistelpunkttherapie ist eine Einzeltherapie, so dass es kein für alle Betroffenen gleichwertiges Verfahren gibt. Entsprechend gibt es in der Mistelpunkttherapie immer eine Einführungsphase, um die Toleranzfähigkeit zu prüfen und die geeignete Dosierung und Zubereitung zu eruieren.

Misteltherapien sollten von einem darauf spezialisiertes Facharzt durchgeführt werden. Auch wenn die Mistelpunkttherapie die am besten untersuchte Methode der Komplementärmedizin in der Krebstherapie ist, ist ihre medizinische Wirkung oft Gegenstand von Kontroversen. Eine sachliche Untersuchung der heutigen Studiensituation zeigt jedoch, dass die Mistel- Therapie als etablierte Therapiemethode mit hohem Wirkungsgrad nicht mehr ignoriert werden kann.

"Verein der Anthroposophischen Apotheker in Deutschland e.V.

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