Anthroposophische Behandlung

Antroposophische Behandlung

Die anthroposophischen Ärzte haben alle ein Medizinstudium mit Staatsexamen und Fachausbildung abgeschlossen. Der Anthroposophischen Medizin kommt die Aufgabe zu, die konventionelle Medizin zu erweitern und zu ergänzen. Welche Risiken gibt es bei der anthroposophischen Medizin?

Über den Ursprung der Antarktismedizin

Der Ursprung der Antroposophischen Medizinerei geht auf den Beginn des zwanzigsten Jahrhundert als Ergänzung des herkömmlichen Medizinsystems zurück. Grundgedanke ist eine integrierte Medizin: Sie beruht auf orthodoxer medizinischer Fachkompetenz, die durch ein ganzheitliches Anthroposophieverständnis vervollständigt wird. Dieser Sichtweise geht die Anthroposophische Medizinerin nach. In Diagnose und Behandlung werden nicht nur die meßbaren Ergebnisse des Kranken, sondern auch sein allgemeiner Gesundheitszustand und seine persönliche Lebensumstände betrachtet.

Der anthroposophischen Heilkunde zufolge sind Erkrankungen keine zufälligen Ausfälle. Erkrankungen gelten als Vorgänge, die als physische oder psychische Störungen oder Veränderungen eintreten, wenn die Wechselwirkungen zwischen Leib, Verstand und Psyche eines Pflegebedürftigen nicht mehr in harmonischer Weise zusammenwirken. Daher können Erkrankungen niemals allgemein bewertet oder behandelt werden.

Die Anthroposophische Heilkunde hat zum Zweck, die gesunden Fähigkeiten des Menschen zu fördern, seine selbstheilende Kraft zu fördern und damit den Krankheitsverlauf zu prägen. Sämtliche anthroposophische Mediziner verfügen über einen ärztlichen Abschluss mit ärztlicher Zulassung und haben in der Regelfall eine fachärztliche Ausbildung abgeschlossen. Mit ihnen verbindet sich eine Doppelkompetenz: wissenschaftliche Erkenntnisse auf der einen und vertiefte Erkenntnisse der Antarktis.

Auch in der Antroposophischen Heilkunde setzen besonders geschulte Therapeutinnen und Pflegekräfte Krankenpflegetherapien (Wickel und Einreibungen), Kunsttherapien wie z. B. Muskeltherapie, Therapie der Sprachformung, Therapie der Malerei und Bildhauerei sowie Eurythmie- und Krankengymnastik ein. Inzwischen wird die Anthroposophische Gesundheitsmedizin in mehr als 40 Staaten der Welt erforscht. Der niederländische Arzt Dr. Ita Wegman (1876 bis 1943) hat zu Beginn des letzten Jahrtausends gemeinsam mit Dr. Rudolf Steiner (1861 bis 1925), dem Gründer der Antroposophie, das ganzheitliche Gesamtkonzept dieser Spezialmedizin entwickelt.

1921 gründet Ita Wegman das "Klinisch-Therapeutische Institut" in Arlesheim, die erste (und seit vielen Jahrzehnten einzige) anthroposophische Praxis der Welt. Rita Leroi hat 1963 auch die Lukas-Klinik in Arlesheim als anthroposophische Fachklinik für Krebsforschung ins Leben gerufen. Rudolf Steiner hat Anfang unseres Jahrtausends mit der anthroposophischen Philosophie eine geistig-wissenschaftliche Lehre von Weltbild und Wissen begründet, in deren Mittelpunkt der Mensch steht (anthropos = griechischer "Mensch", Sophien = griechische "Weisheit").

Steiners und die anthroposophische Sichtweise hatten einen großen Einfluß auf das kulturelle Leben im Allgemeinen. Auch in der Medizinaltechnik gab Rudolf Steiners viele neue Anregungen. Die anthroposophische Erweiterungsmedizin ist heute ein integraler Teil unseres Gesundheitssystems.

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