Apokryphen

Die Apokryphen

Apocrypha (auch apokryphische Schriften; altgriechisch ????

????? apocryphos ,hidden','dark'; plural ???????? apocrypha) sind religiöse Schriften jüdischer oder apokrypher Evangelien wie diese erfreuen sich wieder großen Interesses.

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Apocrypha (auch apokryphische Texte; altgriechisch: ????????? apocryphos ,hidden','dark'; plural: ????????? apocrypha) sind jüdische oder christliche Texte aus der Zeit zwischen etwa 200 v. Chr. und 400 n. Chr., die weder in einen Bibelkanon noch in eine Unstimmigkeit über ihre Zusammengehörigkeit einbezogen wurden, sei es aus grundsätzlichen oder religiösen Erwägungen oder weil sie erst nach der Vollendung des Kanonensatzes geschrieben wurden oder zum Zeitpunkt seiner Erschaffung allgemeingültig waren.

Auf jüdischem Gebiet wird statt "externer Bücher" gesprochen (gemeint sind vor allem Texte, die nicht im Hebräerstanach, sondern in der Sept. Die Apokryphen des AT und des NT müssen strikt unterschieden werden, da die damit zusammenhängenden Forschungsfragen und theologische Fragen verschieden sind.

Gelegentlich werden auch später noch die christlichen Texte aus dem achten oder neunten Jh. zu den Apokryphen des Neuen Testaments gezählt. 2 ] Einige Apokryphen sind in ihrer Gestalt Hagiographien, deren Protagonisten Persönlichkeiten aus dem Bibelkreis sind. Ende des ersten Jahrtausends nach Christus, im Laufe der Heiligsprechung der Judenbibel im tannitischen Judenjudentum, sollen biblische Texte ausgeschlossen worden sein, die nur in der Septuginta, nicht aber in der holländischen Tanah wiedergegeben sind.

Im Griechisch sprechenden Christentum wurde die Grabinschrift als Kanonikum des AT erhalten. Seit dem dritten Rat von Karthago (397) hat die romanische Landeskirche ihre Texte eindeutig in den kanonischen Text aufgenommen. Die Reformationskirchen wurden erst im sechzehnten Jh. der "Apokryphen" zugeordnet. Die folgenden Texte werden in der Luther-Bibel als "Apokryphen" genannt und unter diesem Titel und in der folgenden Abfolge gedruckt.

In der Reformationstradition werden alle anderen Apokryphen nicht zu dieser biblischen Kategorie gerechnet, sondern im evangelischen Raum oft zusammengefasst als "Pseudepigraphie" genannt, obwohl strenggenommen nicht alle apokryphen Schriftstücke Pseudepigraphie sind und es auch unbestrittene kirchenrechtliche Werke in der biblischen Literatur gibt, die allgemein anerkannt oder als Pseudepigraphie angesehen werden.

Viele Apokryphen des protestantischen Kanon sind in den auf der römischen Bibel basierenden Ausgaben der kanonischen Vulgate als katholische Schrift wiedergegeben und wurden in der Vorreformation und der christlichen Überlieferung auch nie "Apokryphen" genannt. Lediglich das Oratio Manassis ("Gebet von Manasse") wird von beiden Glaubensrichtungen als apokryph angesehen. Von katholischem Standpunkt aus betrachtet sind daher nur die folgenden Texte als apokryph im eigentlichen Sinne zutreffend, die in den textlichen Zeugen der Septuginta weitergegeben wurden, aber die Volgata nicht erreicht haben:

Die Apokryphen des Neuen Testamentes sind die Namen der christlichen Texte der ersten Jahrhundert, die in ihrem Gehalt und ihrer Gestalt den neutestamentlichen Texten ähnlich sind, aber nicht in den kanonischen Texten enthalten waren. Oft wurde der Vorwurf, diese Texte seien von einem Apostel geschrieben worden oder über die Arbeit der Apostel zu schreiben, von der kirchlichen oder ihren autoritären Wissenschaftlern umstritten.

Mit der Apokryphen des Neuen Testamentes sind sich die jetzigen Glaubensgemeinschaften einig, dass sie nicht zur Heiligen Schrift zählen. Als apokryph gelten in der Regel jene nicht-kanonischen altchristlichen Schriftstücke, die zu den Werken der Väter der Kirche des zweiten Jh. zählen, die sogen. apokryphischen Väter. Jh. wurde dieser Ausdruck für frühe christliche Schriftstellerinnen und Schriftsteller verwendet, die vermutlich mit den Lehren der Apokalypse übereinstimmten, weil sie als frühe kirchliche Kirchenlehrer und -brüder gewürdigt wurden.

Die Texte der Apostel, die zwischen 90 und 150 n. Chr. geschrieben wurden, sind lehrreiche, pastorale Schreiben oder Stellungnahmen zu den Traditionen des Neuen Testaments. Jedoch sind die Abgrenzung zwischen väterlicher Schrift und Apokryphen teilweise flüssig. Die altchristliche Schrift, wie die Didaches oder die Schäfer von Eremitage, wird daher allgemein zu den Apokryphen gezählt, obwohl sie als authentische und treue Schriftzeichen gelten.

Die Apokryphen umfassen heute auch so genannte Agraphen: mündliche Überlieferungen von Worten, Dialogen und Ereignissen von und über Jesus, die in der NT-Tradition nicht bekannt sind und auch in den Aufzeichnungen der Apostel geschrieben wurden. Kirchvater Origenes ( um 254) und der Kirchhistoriker Eusebius (um 340) unterteilten die damals kursierenden Texte in drei Gruppen: Seit dem 39. Jahr des Festschreibens von Andreas im Jahre 367 n. Chr. sind kanonische und nicht-kanonische Texte klar zu unterscheiden.

Was die apokryphen Gospels betrifft, so wird die Bewertung ihrer Anwendung durch die Kirchenväter dadurch kompliziert, dass nur Fragmente einiger apokryphen Gospels bekannt sind. Ob es sich um eine unpräzise Reproduktion aus dem Gedenken, ein Zitieren aus einer anderen Handschrifttradition eines kirchlichen Gospels oder um eine Passage aus einem apokryphen Gospel handeln kann, ist nicht sicher festzustellen.

Die Apokryphen des Neuen Testaments sind nicht komplett im Orginal konserviert, sondern nur in Bruchstücken oder in der Übersetzung. Oft wurden die Texte unter dem Titel eines berühmten Jesusapostels oder Jünger als Pseudepigraphen verteilt. Petrus Evangelium (wiederentdeckt 1886), der Oxyrhynchus Papyri, der ab 1897 freigelegt wurde, nur ein kleiner Teil ist bisher erschienen, der Egerton-Papyrus (1935), das Thomas-Evangelium unter den Aufzeichnungen von Nag Hammadi (1945-1947), es wird zum Teil in der Erforschung argumentiert, dass besonders im Thomas-Evangelium eigenständige und altertümliche Aussagen des geschichtlichen Jesus weitergereicht werden.

5 ] Andere biblische Gelehrte hingegen finden in diesem Abschnitt zum Beispiel eine Anlehnung an andere Gospels sowie teilweise stark redaktionell orientierte Anpassungen, z.B. unter dem Einfluß der Gnostik. Im Neuen Testament Apocrypha nicht enthalten sind solche Schriften, die behaupten, den Offenbarungsevangelien ähnlich zu sein, die aber in den ersten Jahrzehnten nicht geschichtlich belegt wurden, wie zum Beispiel das Evangelium von Barnabas, die Offenbarung von Jakob Lorber oder die Heilige Piby.

In diesem Schreiben wird das als "geistlicheres und geistlicheres Zeugnis für die Vervollkommneten" beschrieben, das auch vom Markusevangelisator geschrieben wurde. Dagegen vermutete Martin Dibelius, dass der Verfasser alle kirchlichen Botschaften kannte, sie auswendig erzählte und mit alttestamentarischen Zitate ergänzte. Einige Wissenschaftler, wie Joachim Jeremias, gehen davon aus, dass es Teil eines vor-markinischen Evangeliums war.

9] Aufgrund des mangelhaften Zustandes der Blättchen war eine Identifizierung mit einem apokryphen Gospel oder einer anderen uns bekannt gewordenen Heiligen Schrift noch nicht möglich. Die Strassburger koptischen Papyri sind einige Bruchstücke eines apokryphen Gospels aus dem fünften oder sechsten Jh., die sich seit 1899 im Eigentum der Staats- und Hochschulbibliothek Straßburg befanden.

Da gibt es eine Verbindung zum Unknown Berlin Gospel, das eine andere Schrift des gleichen Werkes sein kann. Nicht alle in dieser Textsammlung zusammengefaßten Werke zählen zum Genre der Literatur des Evangeliums, d.h. geordnete Schilderungen von Leben und Werk Jesu, wie sie unter diesem Namen zum ersten Mal im Mk.

Stattdessen werden neben evangelischen Aussagen im engen Sinne auch evangelische Harmonien und Sammlungen von Sprüchen, geheimnisvolle Traktate und andere Texten dargestellt, die von den Autoren oder Übersetzern wegen ihrer Wichtigkeit, ihrer Aussage, ihrer beabsichtigten Verteilung oder aus anderen GrÃ?nden als "Evangelium" beschrieben wurden. Ägyptisches Evangelium: Kinderevangelien: (apokryphe) Apostelgeschichte sind Schriftstücke, die (teilweise in phantastischer romanischer Form) die Werke (lat. acta) und vor allem die Missionsfahrten eines der beiden Apokryphen wiedergeben.

In der manichäischen Apostelgeschichte, die jedoch nicht als eigenständige Arbeit betrachtet werden kann, sind die folgenden apokryphen Handlungen der Apostel enthalten: Das Barnabas Schreiben ist nicht wirklich ein Schreiben, sondern eine theologische Abhandlung, die zur Familie der Apostel gehörte und in manchen Gemeinden manchmal als kirchenrechtlich zulässig erachtet wurde. apokrypher Paulusbrief: Diese Niederschriften wurden meist von Kirchvätern geschrieben, sind auch in ihrem Stellenwert erkannt, aber nicht als allgemein verbindlich für alle Zeit.

Apokryphen. Apokryphen. Apocrypha (AT). Ähnlich wie bei den zusammenfassenden Gospels.... kann die Prähistorie des Spruches Eigenschaft aufgehellt werden...." Hochsprung ? Franz Stuhlhofer: Apocryphal (NT). x, 1914, s. 1-10. xxx xxx, s. a. H. v. h. Klaus Berger, Christiane Nord: Das Neue Testament und die frühchristlichen Texte. Emil Kautzsch: Die Apokryphen und Bilder des Alttestamentes.http://vorlage_digitalisat.

Mohr, Tübingen, 1898 und 1900, Bd. 1 (Die Apokryphen des AT ), Tübingen 1898; Nachdruck: Olms, Hildesheim 1992, ISBN 3-487-05587-2 Edgar Hennecke: Handbook on the New Testament Apocrypha. Kern/Rühling, Heidelberg 1928, Nachdruck: Kernle, Freiburg i. Br. 1988, ISBN 3-600-30046-6 (Neuauflage: Die apokryphen Schriftstücke über das Neue Testament. 3. Philip Vielhauer: Urchristliche Literaturgeschichte: Einführung in das Neue Testament, die Apokryphen und die Apostelväter, De Greyerzer Lehrerbuch, Walter de Greyerz, 1978, ISBN 978-3-1100-7763-6 Wilhelm Schneemelcher (Hg.): Apokryphen des Neuen Testamentes in deut.

Band I: Gospels, sechste Auflage. Wilhelm Schneemelcher (Hrsg.): Neues Testosteron Apocrypha in deutsch. Erich Weidinger: Die Apokryphen - Versteckte Bibelbücher. Ex-Präsidentin Klaus Berger, Christiane Nord: Das Neue Testament und die frühchristlichen Texte. Apokryphen Schriftstücke des Urchristentums. Deutsches Bibelwerk, Stuttgart 2018, ISBN 978-3-438-05148-6 Katharina Ceming, Jürgen Werlitz: Die Verbote.

Marixverlag, Wiesbaden 2013, ISBN 978-3-86539-146-9 (7. Ausgabe der von Edgar Hännecke gegründeten und von Wilhelm Schneemelcher weitergeführten Kollektion des Neuen Testaments Apocrypha). Vol. I Gospels and Related (two volumes), Mohr Siebeck, Tübingen 2012 Herbert Vorgrimler: New Theological Dictionary. Herder, Freiburg im Breisgau 2002. Adolf Jülicher: Apocrypha. Bd. I,2, Stuttgart 1894, 2838-2841 Dieter Lührmann: Die apokryphen Bände ( "Nachträge zum Novum Testamentum", Bd. 112, ISSN 0167-9732).

isbn 90 - 04 - 12867-0, Boston 2004. Das ist Martin Beck: Apocrypha (AT). Charlesworth: Eine kommentierte Bibliographie zur neutestamentlichen Apokrypha (MS Word ; 355 kB), bas auf Ders. : Forschung zur neutestamentlichen Apokrypha und Pseudepigrapha, in : Anrede 25/2, New York: Der Gruyter 1988.

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