Aromapflege Studien

Studien zur Aromapflege

Sorgfältig archivierte wissenschaftliche Studien. Die größte Sammlung der Aromatherapie ist online verfügbar. Die Aromapflege unterscheidet sich von der Pflege ohne ätherische Öle in Bezug auf. Frühere wissenschaftliche Studien zu ätherischen Ölen liegen bereits vor. Mittlerweile gibt es aber vor allem auch eine Reihe von Studien über die Wirkung von ätherischen Ölen.

Naturwissenschaftliche Studien - Aroma-Therapie

Nachfolgend findest du einen alten Beitrag von mir. In der neuen Ausgabe des Allgemeinen Präventivhandbuchs von Evelyn Deutschland, Bärbl Buchmayr und Maria Fink ist ein ganzes Kapitell zu neueren Studien - über 100 und nur solche mit und am Menschen - enthalten. Darüber hinaus findet ihr in meinem Weblog unter der Rubrik "Studien" (anklicken!) (Suchfeld in der rechten Spalte) eine Schatzkammer an präsentierten naturwissenschaftlichen Werken.

So wird das Schlagwort "Aromatherapie" ebenso oft missverstanden wie missbraucht oder mißbraucht. Zum einen überzeugt die Waschmittel-, Kosmetik- und Wellnessbranche mit dem Label "Aromatherapie" ihre Kundschaft, dass es sich um ein Parfümprodukt mit ausgeprägtem Wohltatscharakter oder gar Erholungspotenzial handelt. Auf der anderen Seite freut sich vor allem die Damenpresse über die wundersame Wirkung von ätherischen Ölen - Reports, die einer kritischen Prüfung in der Regel nicht gewachsen sind.

Aber auch ernsthafte Autoren tasten sich immer noch im Unklaren herum, um ernsthafte Einblicke in die Methode der Therapie mit essentiellen ölen zu gewinnen, und ihre Expertenbeiträge schließen manchmal mit der Feststellung, dass die Wirkung der Aroma-Therapie noch nicht nachweisbar ist. Wissenschaftliche Studien über den Beweis der Wirkung von essentiellen Fettsäuren auf den Menschen sind seit langem in großer Anzahl und von guter Erhaltungsqualität verfügbar.

Sogar bedeutende Germanistik, von denen es nicht wenige gibt, kommt oft nur auf Deutsch vor. So gibt es in der international renommierten Mediendatenbank Pubmed, in der nur wiederholt getestete Studien enthalten sind, Ende MÃ??rz 2006 unter dem Schlagwort "Ãtherische Ã-le" exakt 266 nÃ? Mit der Ätherischen Öle-Datenbank von Bob Harris, dem ehemaligen Redakteur der auf Ätherische Öle spezialisierten Aromatherapie-Zeitschrift "International Journal of Aromatherapy" (www.essentialorc.com), können Sie mehr als 500 wissenschaftliche Studien über die Wirkung von Ätherischen Ölen nachlesen. Diese wurden in der Presse der ganzen Welt publiziert.

So wird in den international tätigen Laboratorien und Krankenhäusern mehr mit essentiellen ölen erforscht, als es sich der Laie und selbst Berufstätige je vorstellten - und das seit Ende des neunzehnten Jahrtausends. Frankreich ist aufgrund der ersten Untersuchungsergebnisse praktisch die Geburtsstätte der klinischen Geruchsneutralisation, so dass sich in den ausgehenden 30er Jahren des zwanzigsten Jahrhundert nur Mediziner mit dem Thema beschäftigten.

So ist die Verwendung von Ätherischen ölen bei der Therapie kranker Menschen, d.h. der Aroma-Therapie im engeren Sinn, auch heute noch ein Vorrecht der speziell in ihr ausgebildeten Medizin. Nun aber zu den positiven Neuigkeiten, den wissenschaftlichen Erkenntnissen über die Ursache-Wirkungs-Beziehungen von essentiellen Fettsäuren und dem menschlichen Selbst. Ein lohnender Aspekt der Forschung an essentiellen Fettsäuren ist der in vitro häufig verwendete Nachweis, dass viele Fettsäuren sehr wirksam gegen verschiedene Keimsorten eingesetzt werden können.

Antibiotika-ähnliche Oele sind vor allem solche mit einem höheren Gehalt an Phenolverbindungen. Die Studienergebnisse liegen mehrere hundert, zum Teil sehr positiv, vor, denn der Agar-Diffusionstest, den nahezu jedes Mikrobiologielabor durchfÃ??hren kann, ist eine unbedenkliche und vor allem wiederholbare Vorgehensweise. Auch gegen die heutige "Krankenhausplage" MRSA gibt es einige essentielle öle, die das Resistenzproblem verringern und vielen Patientinnen und Patientinnen den jahrelangen Einsatz von Antibiotika oder gar eine Amputation ersparen können (Brady et al. 2005, Dryden et al. 2004, Edwards-Jones et al. 2004, Sherry et al. 2001, Landdvatter et al. 2001, Harkenthal et al. 1999).

Für den deutschen Sprachraum stehen einige beachtenswerte Untersuchungsergebnisse zu diesem Themenbereich zur Verfügung, von denen einige hier kurz dargestellt werden: Dr. Gerhard Buchbauer von der Uni Wien untersuchte über dreißig Jahre lang die Wirkungsweise von Duftstoffen auf das Nervenzentrum von Mensch und Mensch und untersuchte, ob und wie rasch individuelle Inhaltsstoffe von etherischen ölen im Blutsystem nachgewiesen werden können und wann sie aus dem Organismus abgesondert werden.

Darüber hinaus hat er vertiefte Studien über die Auswirkungen von Lavendelöl und den Hauptkomponenten Lavendelool und Lavendelacetat auf die Motorzentren durchgeführt, damit dieses kostbare Erdöl endlich den Titel "wissenschaftlich belegt" und nicht nur "traditionell verwendet" erhalten kann. - Prof. Dr. Reinhard Saller vom Universitätsspital Zürich vergleichte das Ätherische Öle von Melaleuca alternative mit den ölen anderer Myrtenpflanzen und stellte fest, dass eine Gesamtkonzentration von 0,25 Prozent ausreichend ist, um Staphylococcus unaureus, Escherichia coli und andere Keime zu töten (Harkenthal & al 1999).

  • Prof. Dr. Jürgen Reichling von der UniversitÃ?t Heidelberg hat bei der Erforschung von Ã?therischen Ã-len vor allem deren Antivirenwirkung untersucht und konnte beweisen, dass einige Ã?therische Ã-le der Myrtefamilie bei der VerkÃ?rzung von Herpes-Simplex-Episoden verblüffende Wirkungen haben (Reichling 2006). Aber auch andere Pharmaunternehmen haben sich mit Ätherischen Oelen oder einzelnen Bestandteilen davon auseinandergesetzt (z.B. Pohl Booskamp mit Gelomyrtol oder Spitzner mit Enteroplant), so dass es auch von dieser Geräteseite zuverlässige Befunde gibt, die in der Regel von den entsprechenden Unternehmen geliefert werden.

Es gibt viele beachtenswerte Studien aus dem In- und Ausland, mit deren Hilfe auch Patienten mit den schwerwiegendsten Krankheiten wie z. B. Hodenkrebs oder Altersdemenz vielleicht eines Tages mit wirksamen, sanften Medikamenten versorgt werden können - jedenfalls als Ergänzung zur konventionellen Erstbehandlung. - Die essentiellen öle von Salvia officinalis (Salbei) und S. lavandulifolia (Lavendelsalbei) haben in einer In-vitro-Studie eine Anti-Cholinesterase-Wirkung bewiesen.

Damit ist ihre Wirksamkeit vergleichbar mit der moderner Medikamente gegen die Alzheimer-Krankheit. - In einer vergleichenden Studie an MÃ??usen und Versuchstieren war die schmerzstillende Funktion des Ã?therischen Ã-les von Laurus. Trotz aller positiver Ergebnisse hat die Erforschung ätherischer öle mit einer Reihe von Hürden zu kämpfen, die nicht verborgen werden dürfen:

Nicht besonders hoch ist das Zinsen an kostenintensiven, von der Wirtschaft finanzierten Studien, denn kaum ein Pharmaunternehmen investiert seine Milliarden in ein nicht patentierbares Naturgut, um nach einer erfolgreichen Erprobungsphase Gewinne zu erzielen, die somit vom Wettbewerb nach Belieben nachgeahmt werden können. Darüber hinaus ist es eines der grundlegenden Prinzipien der heutigen Pharmazie, sich auf einzelne Substanzen und deren Wirkungsweise am Organismus zu konzentrieren.

Allerdings besteht das ätherische Öl aus 400 und mehr individuell zu identifizierenden Moleküle, deren Zusammenstellung auch von Jahrgang zu Jahrgang variieren kann; dies stellt für die standardisierungsfixierte Erforschung kaum zu lösende Problemstellungen dar. Es ist daher nicht überraschend, dass viele Studien nur zu einzelnen Einzelstoffen aus essentiellen ölen verfügbar sind. Die vielfältigen Wirkungsweisen von 1,8-Cineol (Eukalyptol) wurden bereits ausführlich untersucht (Jürgens1998).

Angesichts der schlechten Tauglichkeit der Versuchsperson für die hochgehandelten doppelblinden Studien ergibt sich für die Geruchsforscher in der Wissenschaft ein weiteres, aber nur augenscheinliches Problem: Es ist sehr schwierig, doppelblinde Studien mit essentiellen ölen durchzuführen, da essentielle öle geruchsbeladen sind und keine "nicht riechenden Gerüche" als Steuermedium zur Verfügunung stehen. Darüber hinaus weichen die Resultate wissenschaftlicher Studien über das öl ein und derselben Anlage teilweise voneinander ab, da in den Pharmazeutika verschiedener Institutionen und Krankenhäuser nicht immer normierte essentielle öle nach den entsprechenden Pharmakopöen vorliegen.

Auf dem Markt gibt es zumindest sieben verschiedene Arten von Eukalyptusölen, von denen einige kein gemeinsames chemisches Verhalten haben. Manche Ã-le, vor allem die beiden wohlbekannten Kamillenöle, sind bisweilen verwirrt, obwohl sie bis auf ihr typisches Kompositbild (Matricaria recutita und Chamaemelum nobile) nichts mit der Umgebung zu tun haben. Wissenschafter und Mediziner, die sich mit Physiotherapie befassen, sind daher noch allzu oft der kritischen Haltung von Kolleginnen und Kollegen unterworfen, die monokausal argumentieren oder in ihrer Medizin strikt orthodox sind.

Auch wenn seine Studien naturwissenschaftlichen Maßstäben entsprechen und regelmässig in ernsthaften Wissenschaftszeitschriften publiziert werden, hat er nicht nur Freundschaften unter seinen Mitstreitern. Ernsthaft wirkende aromatherapeutische Fachkräfte betrachten ihre Fachrichtung jedoch auch in Deutschland auf dem rechten Weg. Der Bedarf in den Heil- und Krankenpflegeberufen an einer ganzheitlichen Qualifizierung in der Aroma-Therapie ist deutlich gestiegen, viele Kliniken haben die Aroma-Therapie in ihr Betreuungskonzept einbezogen, und auch in zahlreichen Pharmazeutika gibt es seit langem kompetentes Personal für die Sparte Essentielle öle - nicht zuletzt durch die nachgewiesenen Zusammenhänge zwischen dem Mittel und seiner Wirkkraft.

Ein paar Jahrzehnte klinischer Studien vermitteln beweiskräftiges Wissen, im Aroma-Blog unter der Rubrik "Studien" findest du im Bereich "Studien" eine Vielzahl von wissenschaftlichen Beiträgen in einer knappen deutschen Kurzfassung (rechte Säule scrollt ganz weit nach unten!). Im dritten Exemplar des Aromapflege-Handbuches von Evelyn Deutschland präsentiere ich mehr als 100 Studien nach Versorgungsbereichen in tabellarischer Form, die hier nachzulesen sind::

Aromenpflege. Eine Schatzkammer des Studiums bietet auch das Buch Aromatherapy - Grundlagen, Effprinzipien, Praktik von Prof. Dr. Dietrich Wabner und Hausärztin Christine Beier.

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