Asia aura

asiatische Aura

Die Aura ('Atem der Luft', altgriechisch ????): Die Aura aus Asien auf CD, mit Tracklist und weiteren Informationen.

Baby blau prog Bewertungen: Asien: Die Aura: Rückblick

Ich habe lange, sehr lange auf dieses neue Werk warten müssen. Vor fünf Jahren wurde die neueste Ausgabe'Arena' veröffentlicht. Auf der Gästeliste der Musiker steht das Who is Who" der gehobenen Rockmusik: Steve Howe (Yes), Ian Crichton (Saga), Tony Levin (King Crimson) und Simon Phillips (Mike Oldfield, Toto), unter anderem.

Der asiatische Rahmen besteht weiterhin aus Geoff Downes (Keyboards) und John Payne (Gesang, Gitarre, Bass). Reiche Keyboard-Passagen und hymnenhafte Chöre durchziehen das gesamte Werk wie ein roter Faden und wecken die Erinnerung an das phantastische Ariealbum. Wer sich mit Aria amüsiert hat, wird von Aura nicht entäuscht sein.

Bonustracks und verschraubt das gesamte Spielzeit von 79:58 min. Ich zögerte trotz der vergleichsweise guten Erfahrungen mit "Arena" lange, meine Asien-Diskographie mit dem 2001er-Ausgang " Aura " zu vervollständigen, schließlich habe ich für ein paar Euros ins Schwarze getroffen, zum Glück.... Tatsächlich hat " Aura " gute Bedingungen: Erste verdächtige Momente: Einige der Lieder sind ausländische Kompositionen, wieder ein Teil davon vom Songwriter-Duo Gouldman (ex-10 cc) bzw. Golden, denn für ein anspruchsvolleres Rockleben ist "Wax" nicht mehr die richtige Adressatin.

"Wo auch immer du bist" fängt im selben Style an (sehr netter Piano-Spot von Geoff Downes), faellt aber kräftig ab und erzeugt eine Melodie mit ekelhafter Glasur, die von nun an alle Tracks dominieren sollte. "Das Gästeliste der Musiker ist wie das Who is Who der raffinierten Rockmusik", ja, aber sie spielt wie die "League of Faceless Studio Musicians' Union".

Eine Schande, dass Künstler wie Steve Howe, Ian Crichton, Tony Levin oder Vinny Colaiuta ihre eigene Musikidentität an der Studiotüre gelassen haben und unbedeutende Musik abspielen. Auf einmal ist John Payne gewidmet, der Song Grooves, Geoff Downes presst endlich die richtige Tonart und dann die Gitarrenparts: Cool, endlich das ganze Jahr über, wenn Ian Crichton, Steve Howe und Pat Thrall sich die Kugeln zu übergeben haben.

Unglücklicherweise nur ein Blitz in der Pfanne.... Mit den Bonustracks wird das bisher angebotene Angebot unglücklicherweise problemlos fortgesetzt. Dies geht so weit, dass ein kleineres interessantes Zwischenspiel, wie ein erfolgreiches Guitarrensolo von Ian Crichton am Ende von "Come Make My Day" oder der organlastige Einzug in "Hands Of Time", buchstäblich aufreißt. "Selbst ein versöhnlicher Albumabschluss mit verhältnismäßig schweren Gitarrenteilen und coolen Vocals von John Payne wird aus".

Nun, nur drei recht gute Lieder in diesem Materialkampf, unglücklicherweise etwas unzufrieden. Dennoch ist dieses Werk wohl der wohl größte Erfolg der Downes/Payne Ära (das habe ich bereits mit dem Vorgängermodell " Arenas " gesagt.... Wie bereits erwähnt: Als Hintergrundmusik auf Partys oder zum Fahren des Autos ist das Fotoalbum gar richtig gut -)

Unglücklicherweise sind die Lieder voller leckerer Schlägerhaftigkeit mit zu oft wiederkäuenden Liedern und geschmacklosen Klängen. Asien fällt hier in die Mainstream-Falle: Gerade die Mainstream-orientierte Rock-Musik läuft schnell Gefahr, sich in zahnlose und zahnlose Floskeln und Kompositionen und Arrangements tausendfach zu verirren. Gute melodische Rocks kommen zum Vorschein, wenn es bei den melodischen und arrangierten Werken etwas lebhafte Vorstellungen gibt, wie es Asien auf dem Folgealbum Silentnation endlich wieder gelang.

Aber Aura ist die Comicfigur eines AOR Albums. Dabei ist die Besetzungsqualität der Liste im umgekehrten Verhältnis zur angebotenen musikalischen Aussage. Mit den meisten ihrer Platten deckt ASIA aber gekonnt den Bogen von schlecht bis gross. Mit Christians Kritik bin ich vollkommen einverstanden.

Die Aura ist ein Eid der Offenbarung, ein kompositioneller fettarmer Quark und einfach eine Aufzwingung für die Zuhörer. Wer Asien wegen seines bombastischen Charakters liebte, findet es hier nur am Rande, die Platten der Anfangsphase waren immer mehr bombastisch, besonders Astra. Risse wie z. B. Philipps oder Colaiutas sind eine totale Verschwendung.

Sorry, aber die Aufnahme ist von Anfang bis Ende komplett flach und vollkommen mäßig. Asien driftete nicht nur in ein Pop-Feld mit Aura. Schlussfolgerung: Aura ist das schlimmste von Asien gelieferte CD.

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