Atemgymnastik übungen

Atemübungen

Um sich aufzuwärmen, beginnen wir mit einigen Übungen zur Brustmobilisierung. Lippenbremsen und Fahrersitz: Atemanalysen und Atemgymnastik mit COPD Mehr als die Haelfte der von COPD erkrankten Menschen leidet jeden Tag an Kurzatmigkeit. Es ist daher das am häufigsten auftretende Krankheitsbild bei COPD-Patienten und kann ungeachtet der Schwere der Krankheit vorkommen. Aber auch andere Aspekte des Krankheitsverlaufs werden durch Atmungsübungen positiv beeinflusst: Sie können die Atemmuskulatur entspannen oder kräftigen, viele Atmungsübungen können bei Lungenkrankheiten helfen:

Lippenbremsung, Atemstimulationsgriff, Zwerchfellatmung, Joga und Atmung ermöglichen Haltungen wie den Fahrersitz oder die Position des Torhüters. Darüber hinaus gibt es neuere Verfahren wie computergestützte Atemrückmelder und Alternativverfahren wie Didgeridoo-Spiele oder spezielle COPD-Gesangsübungen[5]. Doch wie effektiv sind Atmungsübungen zur Therapie der COPD? Aber wie verursacht COPD Kurzatmigkeit? Beim Lungenemphysem, dem anderen wesentlichen Teil der COPD, können die kleinen Alveolen durchhängen.

Beim Lungenemphysem wirkt diese Selbstkontraktion nicht mehr richtig, da die Alveolenwände ihre Beweglichkeit einbüßen. Infolgedessen brauchen die Patientinnen und Patienten eine höhere Stärke zum Einatmen und Austreiben. Bei der Ausatmung aus der Alveole können die Luftwege, d.h. die Schläuche zu den Alveolen, zusammenbrechen - vergleichbar mit einem Plastikbeutel, aus dem die Atemluft ausgelassen wird.

Diese Ungleichgewichte verursachen ein unangenehmes Empfinden und erhöhen die empfundene Kurzatmigkeit. Die Atemgymnastik muss daher ein wesentliches Anliegen sein, die Lungen beim Atmen zu stützen. Dies kann die Überinflation der Lungen reduzieren und den Gashandel anregen. Genau das Gegenteil trifft zu: Mehr Sport und die richtige Atmung sorgen für eine langfristige Reduzierung der Kurzatmigkeit und eine Verbesserung der Symptome.

Nachfolgend möchten wir Ihnen einige naturwissenschaftlich fundierte Methoden präsentieren, die Teil der Atemgymnastik bei Lungenerkrankungen sein können. Das Lippenbremsen ist die Basis für alle Atmungsübungen. Es kann sowohl bei physischer Anstrengung als auch bei Kurzatmigkeit angewendet werden und ist relativ leicht zu lernen. Kein Wunder also, dass Fachleute bei nahezu allen Patientinnen und Patienten das Lernen und die regelmässige Anwendung der Lipbremse anregen.

Lungen-Coach Thomas demonstriert Ihnen, wie es funktioniert (das Interview ist von der Kaia COPD App, die Sie hier erhalten können): Neben der Lipbremsung ist auch die Membranatmung eine erfolgversprechende Atmungsübung. Das Membranatmen ist besonders geeignet für Menschen mit einer erhöhten Atmungsfrequenz und einem verhältnismäßig kleinen Volumen beim Ein- und Ausatmen.

Die Fahrersitzbank ist an sich keine Atemübungen, sondern eine atemberaubende Haltung, in der sowohl die Lippen- als auch die Membranatmung angewendet werden können. Neben der physischen Wirkung ist es das Bestreben aller Übungseinheiten, einen Ruhezustand zu erreichen. So kann beispielsweise die Lip bremsung selbst als Trainingseinheit genutzt werden und kann Ihnen beim Einschlafen behilflich sein.

Darüber hinaus können Sie Atemanalysen im Bereich des Lungensports, bei Atem-Physiotherapeuten oder in einer pneumatischen Reha erlernen. Die Kaia App für COPD-Therapie unterstützt auch gut das Üben von Atem-, Entspannungs- und Bewegungsübungen. Jeden Tag werden Ihnen die besten Übungsaufgaben gezeigt, um COPD zu Haus effektiv zu unterdrücken. Wichtig: Dieser Beitrag beinhaltet nur generelle Informationen und darf nicht zur Eigendiagnose oder Selbstbehandlung eingesetzt werden.

Mehr zum Thema