Atemtechnik bei Copd

Atmungstechnik bei Copd

Zu Beginn stehen Atemtechniken und die Motivation zum Sport. COPD-Patienten können mit speziellen Atemtechniken selbst sicherstellen, dass sie nicht so schnell Luft verlieren. Mit Hilfe der einfachen Atemtechnik kann man im täglichen Leben besser mit Kurzatmigkeit umgehen.

Es wird empfohlen, die Lipbremse regelmässig zu benutzen, damit die Betroffenen diese Methode auch in Notsituationen gefahrlos meistern können. Bei chronisch obstruktiven Lungenerkrankungen (COPD oder Bronchialasthma ) können die Symptome von Atemwegserkrankungen im Alltagsleben oft mit einer simplen Atemtechnik - der sogenannten Dosierungslippenbremse - gelindert werden. "Die Atemtechnik der eingeatmeten Lipbremsen - vor allem bei COPD-Patienten - kann bei Atemwegserkrankungen, z.B. bei physischer Anstrengung oder nach einem ausgeübten Erkältungshusten, oft sehr nützlich sein und die Arzneimitteltherapie effektiv ergänzen", erklärt Dr. Konrad Schultz, Ärztlicher Leiter der Poliklinik Bad Reichenhall der Deutsche Rentenversicherung Bayr. die Expertin für die Lungenrehabilitation.

Zum Anlegen der dosierten Lipbremse werden die Lipetten beim Ausatmen durch den Schnabel lose aufeinander gelegt, so dass ein ruhiges Fließgeräusch erzeugt wird. Dadurch wird die Kurzatmigkeit oft deutlich reduziert - Sie können beruhigt und weniger beengt durchatmen. "Die Patientin oder der Patient sollte die Lip-Brake nicht nur bei Kurzatmigkeit, sondern auch so regelm??ig wie möglich verwenden.

"Achten Sie darauf, die Konturenbremse zu benutzen, wenn Sie etwas tun, das Sie atemlos macht, wie z.B. Treppen steigen oder Einkaufstaschen mitnehmen. Es ist wichtig, die Lipbremse zu Trainingsbeginn vorbeugend zu verwenden - nicht nur, wenn bereits Atemnot aufgetreten ist. Praktiziere diese Methode immer und immer wieder, damit du sie bei jeder Art von Stress zuverlässig und automatisiert einsetzen kannst.

"Je schwerwiegender eine Lungenerkrankung ist, desto dringlicher ist es im Prinzip, die Lipbremse kontinuierlich zu betätigen. "Diejenigen, die die Lipbremse regelmässig üben, können auch im Ernstfall dafür sorgen, dass sie diese Atemtechnik beherrschen. In solchen Fällen muss jedoch die Angst vermieden werden, um die Kurzatmigkeit nicht zu mindern. Stattdessen ist es ein wesentliches Hilfsmittel zur Eigenhilfe, die Lipbremse auch in Notfallsituationen einsetzen zu können, um akuter Kurzatmigkeit wirksam zu begegnen.

Auch diese und andere Beatmungstechniken sowie atemerleichternde Haltungen können von Lungepatienten unter fachkundiger Führung in einem Patienten-Trainingskurs, in einer Lunge-Sportgruppe oder in der Lungenrehabilitation erlernt werden."

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