Atemtherapie übungen Physiotherapie

Atem- und Bewegungstherapie Übungen Physiotherapie

Atemschutztherapie in Theorie und Praxis. Führen Sie immer Atemübungen mit der Lippenbremse durch. Trainieren Sie Atem- und Selbsthilfetechniken (z.B. mit einem Physiotherapeuten, etc.

) mit Ihrem Arzt oder Physiotherapeuten. Atemschutz: Übungen zur Verbesserung der Beweglichkeit.

Atemschutztherapie mit praxisnahen Übungsaufgaben

Zusätzlich zu den Arzneimitteln erfordern die Betroffenen eine zielgerichtete Aktivtherapie, die aus Lungesport, Muskeltraining, Funktionsgymnastik und diversen Beatmungstechniken besteht. Der Physiotherapeut und Atemtherapeut des Lungenzentrums Essen Sebastian Teschler hält in seinem Referat auf dem achten Lungensymposium am 13. August 2015 einen Impuls für praktische Aufgaben. Bei chronisch obstruktiver Atemwegserkrankung (COPD) kommt es im Laufe der Erkrankung zu einer zunehmenden Kurzatmigkeit.

Weil diese Atemlosigkeit große Angst hervorruft, gehen viele Patientinnen und Patientinnen in eine sanfte Haltung: Sie bemühen sich, alle Tätigkeiten zu meiden, bei denen sie außer Atem sind. Längerer Schutz bewirkt jedoch eine Reduzierung der Muskeln - auch der Atemmuskeln -, so dass die Kurzatmigkeit steigt. Der Gedanke, immer weniger am gesellschaftlichen Geschehen teilnehmen zu können und immer mehr von allen bisher sehr erfreulichen Tätigkeiten ausgegrenzt zu werden, verursacht bei einer großen Zahl von COPD-Kranken bedrückende Angstzustände und oft eine Depression.

Das versetzt die Betroffenen in einen Kreislauf, der alles nur noch verschlimmert. Tatsache ist: Wer an COPD erkrankt, kann und muss regelmässig physisch aktiv sein, um diesen schädlichen Kreislauf des Schutzes zu unterbrechen! Dies muss jedoch ein sehr zielgerichtetes und auf die körperliche Leistungsfähigkeit und Schwere der Krankheit abgestimmtes Trainingsprogramm sein.

Zielgerichtetes Körpertraining zur Stärkung der an der Beatmung beteiligten Muskeln und damit zur Reduzierung der Kurzatmigkeit ist daher ein unverzichtbarer Teil der Rehabilitationsprogramme. Nicht nur während eines Rehabilitationsaufenthaltes sind Turnen, gerätegestützte Fortbildung und krankengymnastische Atemtherapie möglich. Nach der Rehabilitation verschreibt der betreuende Mediziner in der Regel die Beteiligung an einer Lunge Sportgruppe.

Ein Lungensportverein ist eine Selbsthilfe-Gruppe unter der Leitung eines eigens dafür geschulten Trainers, die durch Gelenkbewegungen und Patienteninformationen Atemwegsbeschwerden vorbeugt. Eine regelmässige Beteiligung an einer Lunge Sportgruppe eröffnet ausgezeichnete Gelegenheiten, Menschen mit der gleichen Krankheit kennenzulernen und zu erproben. Darüber hinaus berichten die Ausbilder regelmässig über weitere Aktionen und Ereignisse rund um die Krankheit, so dass die Patientinnen und Patientinnen umfassend aufgeklärt werden.

Die Bandbreite der Aktivitäten in der Lunge ist sehr vielfältig und vielfältig, und der Spass kommt nicht zu kurz. Vor Beginn des Trainings ist es besonders darauf zu achten, dass die Furcht vor der stressbedingten Kurzatmigkeit wegfällt. Dazu gibt es besondere Atmungstechniken, wie die "dosierte Lippenbremse", die bei Kurzatmigkeit hilft, wieder leichter zu durchatmen, Verfahren zur Säuberung der Luftwege von Sekreten (Sekretabfluss oder Bronchialtoilette) und Schnupfen.

In der Physiotherapie werden auch bei der Durchführung alltäglicher Tätigkeiten, wie z.B. der Hausarbeit, atmungsaktive Körperhaltung und der Umgang mit Atemtechniken und -bewegungen praktiziert, um das Auftreten von Kurzatmigkeit weitestgehend zu vermindern oder sogar ganz zu verhindern. Vergleichbare Angebote, aber in Gestalt von Einzelschulungen, werden vom " Physiotherapie-Team im Lungezentrum " in Essen angeboten.

Zusammen mit dem Pflegebedürftigen nehmen sich die Physiotherapeuten viel Zeit, um die Beschwerden des Pflegebedürftigen zu verstehen, Therapieziele zu besprechen und einen passenden Therapieplan zu entwickeln. Um die richtige Dienstleistung zum rechten Zeitpunk erbringen zu können, ist eine gute Kooperation zwischen Ärztin und Physiotherapeutin notwendig, aber auch ein guter Gedanke und die Kooperation des Pat. sind von Vorteil.

Der Physiotherapeut und Atemtherapeut des Lungenzentrums (Reha Vital GmbH) in Essen beim achten Lungensymposium am Sonnabend, 13. Oktober 2015 von 9:00-17:00 Uhr in Huttingen (NRW).

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