Atemübung Beruhigung

Atem-Übung Beruhigung

Atmungsübungen, mit denen wir unseren Körper beruhigen können. Aufmerksame Atmung für mehr Erholung und Kraft. Die lebensnotwendigen Körperfunktionen wie Herzrhythmus, Beatmung, Verdauung und Metabolismus werden vom Vegetationsnervensystem gesteuert. Bei Anspannung und Stress reagieren wir mit dem so genannten Kampf-oder-Flug-Reflex: Der Impuls steigt, die Muskulatur strafft sich, die Luft ist platt und rasch. Während wir früher Naturgefahren wie dem bekannten Schwertzahntiger ausgeliefert waren, können heute höhere Scheine, ein wütender Boss oder andere Stress-Situationen existenzielle Gefährdungen des Vegetationsnervensystems vermuten lassen.

Wenn sich die Sorgen und der Mangel an Entspannungszeiten ansammeln, ist unser nervöses System ständig in Aufregung. Die vegetativen Nervensysteme arbeiten weitgehend automatisiert und können von uns nicht unmittelbar kontrolliert werden. Allerdings können einige seiner Aufgaben, wie Pulsfrequenz, Puls, Druck und Muskelspannung, nach Belieben beeinflußt werden. Genauso wie das nervöse System unsere Atmung beeinflußt, kann ein ruhiger und tiefgehender Zug dem Hirn ein Signal geben:

Gezieltes Atmen kann eine stabilisierende Wirkung auf das ganze pflanzliche Nerven-System haben. Bei Stress, Müdigkeit und Erholung ist der Hauch unsere ganz normale Energiequelle zum Auftanken. Bei diesen Übungen entspannt man sich und gewinnt mehr Kraft und Gelassenheit: man nimmt den eigenen Atmungszustand zunächst einmal auf.

Wo fliesst der Wind beim Atmen? Welcher Körperteil wird durch den Hauch berührt? Wie empfinden Sie das Gefühl von Füllung und Größe beim Atmen? Die Beobachtung des Atemzuges lenkte den Verstand von seinen Ängsten, Sorgen oder Ängsten ab: "Unser Verstand kann nicht zugleich nachdenken und den Atemgeruch bewußt erkennen.

Durch die aufmerksame Zuwendung zum Atemgeruch können wir den Augenblick bewußt wahrnehmen: Verstand und Leib entspannt und signalisiert Ihrem nervösen System, dass es gehen kann. Sie können Ihren Atemstillstand zu jeder Zeit verfolgen und dazwischen eine entspannende Pause einlegen. Halt den Mund und zähl bis drei.

Dann schließen Sie vorsichtig Ihre Lefzen, so dass Ihr Unterkiefer geschmeidig und locker bleibt. Lassen Sie nun Ihren Mundgeruch mit jedem Atemzug leicht und tief in sich hineinströmen, bis er den gesamten Bauch ausfüllt. Achten Sie darauf, wie Ihr Mundgeruch wird. Bei der Einatmung bläht sich die Bauchwand nach vorn und beim Abatmen nach hinten zur Brustwirbelsäule hin ab.

Das Bauchatmen ist unsere Selbstatmung. Bei chronischer Belastung reagieren die vegetativen Nervensysteme mit einer ebenen, stark frequentierten Beatmung überwiegend im Bereich der Brust. Die Sauerstoffarmut zeigt dem nervösen System wieder an: Alarmierung! Sie können zu jeder Zeit die Abdominalatmung trainieren, um sich zu erholen.

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