Atlas Wirbelsäule

Rücken Atlas

Sie trägt als schädelnächster Teil der Wirbelsäule den gesamten Kopf und liegt bei geringer Verschiebung nicht mehr senkrecht über der Wirbelsäule. wieso ist es so bedeutsam? ? Die Kommunikation des Gehirns mit dem Organismus erfolgt über das Zentralnervensystem, das über das Schädelgrundloch im ganzen Organismus verbreitet ist. Das Atlaswirbelgewebe ist ein neurologischer Baustein eines vielschichtigen funktionalen Systems.

Das kann man bereits aus der antiken Sagenwelt ableiten: Den Riesen, der als Bestrafung das Eigengewicht des Himmelgewölbes für immer auf seinen Schultern lag.

Ähnlich wie in der Sagenwelt wurde der erste Halswirbel Atlas benannt, weil er das Gesamtgewicht des ganzen Kopfs ausmacht. Eine gegenseitige Verständigung zwischen dem Hirn und dem restlichen Organismus kann durch eine Veränderung des Atlas-Schädel-Gelenkes beeinträchtigt werden, was zu einem neurologischen Defekt führt. Schon eine leichte Abweichen der Atemlasposition von der anatomisch-physiologisch beabsichtigten Lage hat schwerwiegende Folgen für das Knochengerüst, den Bewegungsapparat, den Kreislauf, das Neurovegetativsystem (parasympathisch) und allgemein für den ganzen Organismus.

Während der körperlichen Aktivität ergeben sich verschiedene Dynamikverhältnisse, die zu einer kurzzeitigen Verdichtung von Nähten und Blutgefäßen mit sich bringen können. Dieser Effekt ist immer temporär und für den Organismus unbedenklich, denn früher oder später kehrt er in seinen Ruhestand zurück: Die Effekte und Verdichtungen gehen wieder zurück. Der ständige Stress auf Zellen von Blutgefäßen und Nervensystem führt zu einer ganzen Palette von Funktionsstörungen.

Wenn die Wirbelsäule rechtwinklig ist, wird das Körpergewicht gleichmässig auf die beiden Hälften des Körpers aufgeteilt. Auf dem Atlas liegt der Kiel mit seinem nicht zu unterschätzendem 5-6 kg Last. Der verlagerte Atlas verlässt den Totenkopf nicht mehr vertikal über der Wirbelsäule. Abhängig von der Form und Beschaffenheit der Atlas-Fehlstellung kann die kyphotische Zyphose oder Wirbelsäulenlordose übermäßig zunehmen, sich verflachen oder ganz auslaufen.

Je nach Typ der Fehlausrichtung des Atlas sind oft nachteilige Effekte auf die Achse (zweiter Halswirbel oder C2) zu beobachten. Tatsächlich wird mit der Atlaskorrektur auch der zweite Halswirbel von einer evtl. Fehlhaltung und mit einer Krisenreaktion auch die anderen Halswirbel befreien. Im Falle einer Katastrophenreaktion kann die Atlasfehlstellung zu Ungleichgewichten im gesamten Knochengerüst führen, wie z.B. Schulterhöhenunterschied mit Schulterblattschmerz, Verwölbung, Beckenschiefstand mit erhöhter Gefahr eines Schulterbandscheibenvorfalls, Rückenschmerz, Hüft- und Knieschmerz und evtl. Fersenschmerzen.

Mit zunehmender Haltungsschwäche entsteht eine dauerhafte Muskelspannung, die zu Beschwerden und Substitutionen anderer Wirbelsäule führen kann. Durch den konstanten Kontakt mit einigen Nervenwurzeln der Wirbelsäulen können die daraus resultierenden Substitutionen im Laufe der Zeit zu Reizungen führen. Die Belastung bestimmter Energien verursacht das sogenannte Ant Running, das Einschlafen von Arm und Bein, während der Stress auf andere Energien zu Funktionsstörungen in den jeweiligen Organsystemen auftritt.

Natürlich gibt es noch andere Einflussfaktoren auf eine gleichmäßige und senkrechte Sitzhaltung, aber die Fehlausrichtung des Atlas ist von zentraler Wichtigkeit. Erfahrungsgemäß nimmt das Gerüst in vielen FÃ?llen - nur durch eine Atlaskorrektur - dann wieder eine ökonomischere..... Denn nur ein ideal sitzender Organismus kann auf Dauer symptomfrei und lebenswichtig sein!

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