Audio Wahrnehmungsstörung

Hörwahrnehmungsstörung

Rückblickende Bewertung der Effektivität von Audiostimmen. Die Hörwahrnehmungsstörung (AVWS) ist eine Einschränkung des Hörprozesses. AWS - Auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörung.

mw-headline" id="Begriffsdefinition">Begriffsdefinition[Bearbeiten | < Quellcode bearbeiten]

Als auditorische Verarbeitungs- und Wahrnehmungsschwäche (AVWS) werden Hörschäden verstanden, die nicht durch eine Reduktion des äußeren Hörvermögens, d.h. des Gehörorgans selbst, verursacht werden. Im Jahr 2000 wurde der Terminus auditorische Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörungen in einer Konsenserklärung der DGPP (Deutsche Röntgengesellschaft für Pädiatrie und Pädaudiologie) vorgestellt. 1] Es basiert auf der angelsächsischen Terminologie der auditorischen Verarbeitungsstörung (APD) oder der zentralen auditorischen Verarbeitungsstörung [(C)APD].

Der akustische Verarbeitungsprozess und die Wahrnehmungsfähigkeit von Tonsignalen erfolgt nach der Aufnahme des Tons durch das Gehörorgan. AVWS bezeichnet die präbewussten Verarbeitungsprozesse (Hirnstammniveau) sowie die Wahrnehmungsfähigkeit (höhere Hörfunktionen einschließlich der kognitiven Funktionen) dieser Nervenimpulse. 2 Die AVWS sind im vorliegenden Konsensuspapier des DGPP wie folgt definiert:[3][4] "Eine akustische Verarbeitungs- und/oder Wahrnehmungsstörung (AVWS) ist vorhanden, wenn während eines normalen Tonaudiogramms die zentralen Hörprozesse beeinträchtigt werden.

Die zentralen Hörprozesse erlauben unter anderem die prä- und bewusstheitliche Untersuchung, Unterscheidung und Identifizierung von Zeit-, Frequenz- und Intensitätsänderungen von akustischen oder akustischen Signalen sowie von Prozessen der Binauralinteraktion ( "binaurale Interaktion") (z.B. zur Geräuschlokalisierung, Lateralisierung, Lärmräumung, Summation) und Dichotismus. "Die auditorische Bearbeitung und Wahrnehmungsfähigkeit von Schallreize besteht aus verschiedenen auditorischen Teildiensten, die von AVWS in verschiedenen Zusammensetzungen und in unterschiedlichem Maße beeinflusst werden können.

Für die Diagnostik eines AVWS müssen zumindest zwei auditorische Teileleistungsbereiche eindeutig beeinflusst werden (mit erheblichen Abweichungen von der Norm). Hörauswahl: Das Filtern von Sprechsignalen aus Konkurrenzgeräuschen und in Unterhaltungen mit mehreren Menschen wird als eine vielschichtige Errungenschaft des Zentralauditsystems erachtet. Audiologische Trennung (dichotomes Hören): Die auditorische Trennung erlaubt es, auf beiden Seiten eingehende, aber unterschiedlich starke Tonsignale im Hörpfad getrennt voneinander, z. B. zwei unterschiedliche Worte, simultan zu bearbeiten.

Auditorische Differenzierung: Dies ist die Möglichkeit, zwischen Schallereignissen zu differenzieren, die gleichartig klingen (z.B. Unterschiede in der Tonhöhe oder im Pegel). Die Bezeichnung Phonemunterscheidung (syn. Phonematikunterscheidung, Klangunterscheidung) bezeichnet die korrespondierende Eigenschaft in Bezug auf verschiedene Sprachgeräusche, z.B. die Klänge /d/d/ und /t/. Die häufigste Einschränkung bei AVWS ist die Unterscheidung von sehr gleich klingenden Sprachlauten, z.B. /d/ und /t/t/ (ein sprachähnlicher, nicht stimmhafter Kontrast).

Die normal hörende Person erkennt die Konsonant - Darm - Kombinationen /da/ und /ta/ nur durch die Wahrnehmbarkeit der Voice-On-Set-Zeit, d.h. das Auftreten einer Akustiklücke zwischen dem Verschlussgeräusch und dem Umlaut. In diesem Sinne werden sprachlose akustische Unterscheidung, Identifizierung und zeitliche Ordnung als grundlegende akustische Voraussetzung für die genaue Erfassung von Sprachgeräuschen erachtet.

Man spricht auch von einer auditorischen zeitlichen Auflösung, die es erlaubt, eine schnelle Rede richtig zu deuten. Auditorische Identifikation: Auditorische Identifizierung ist die Möglichkeit, Klangereignisse zu erfassen, d.h. einen bestimmten Klang seiner Sinnhaftigkeit zuzuordnen. Der Begriff "Auditorische Identifikation" steht für "Auditorische Identifikation". Wird diese auditorische Funktionalität beeinträchtigt, kann es für die Betroffenen schwierig sein, den Zeichen (Buchstaben) Sprachgeräusche zuweisen.

Auditorisches Kurzzeitgedächtnis: Das kurzzeitige Gedächtnis der gehörten Informationen ist von großer Wichtigkeit für die bewusstere Bearbeitung. Zahlreiche dieser Anomalien entstehen auch als Folge eines Hörverlustes am Peripheriegerät (d.h. durch das Außen-, Mittel- oder Innenohr), sogar "leichter" oder "minimaler" peripherer Hörverlust, unabhängig davon, ob er durch eine Erkrankung des Außen-, Mittel- oder Innenohres verursacht wird, kann zu vergleichbaren Beschwerden wie AVWS mitführen.

Bevor eine Spezialdiagnose von AVWS gestellt wird, ist der Ausschluß einer dezentralen Gehörstörung zwingend erforderlich, d.h. eine Schädigung der Gehörfunktion durch eine Erkrankung des Außen-, Mittel- oder Innenohrs muss unbedingt vermieden werden. Darüber hinaus müssen Erkrankungen, die deutlich öfter als AVWS auftreten und mit vergleichbaren Beschwerden verbunden sein können, vorab ausgeklammert werden, d.h. Lernschwächen oder Aufmerksamkeits-/Hyperaktivitätssyndrome sowie vor allem empfängliche Spracherwerbsstörungen (Sprachverständnisstörungen) und ausdrucksvolle Sprachstörungen (Dyslalia, Dysgrammatik etc.).

Das Untersuchen der auditorischen Aufbereitung und Wahrnehmungsfähigkeit wird von Spezialisten der Orthopädie und Kinderaudiologie (syn. Ärztinnen und Ärzten für Sprach-, Stimm- und Kinderhörstörungen) in phoniatrischen Kinderaudiologischen Fachkliniken, Spitalabteilungen, phoniatrisch-pädagnostischen Facharztpraxen oder von pädiatrisch ausgebildeten HNO-Spezialisten durchgeführt. Weil AVWS oft mit anderen Behinderungen wie Spracherwerbsstörungen, Lese- und Rechtschreibstörungen, Aufmerksamkeitsdefiziten/Hyperaktivitätsstörungen und anderen Erkrankungen verbunden ist, müssen besondere differentialdiagnostische Gesichtspunkte fächerübergreifend geklärt werden, z.B. durch Kinder- und Jugendpsychologen, Kinder- und Jugendpsychologen und Psychotherapeuten sowie Neuropädiatern (Kinderneurologisten).

30 ][31] Für das in den USA auf der Grundlage dieser Arbeiten erarbeitete Hörtraining (Fast ForWord) konnten sowohl im Sprach- als auch im Lese- und Rechtschreibbereich bei Lese- und Rechtschreibstörungen bei Neugeborenen Fortschritte erzielt und in der fMRI nachgewiesen werden,[32] aber diese Auswirkungen konnten in einer Vielzahl von anderen Untersuchungsergebnissen nicht nachgewiesen werden.

Neben den praktizierenden Methoden sollte die Behandlung von AVWS die Entwicklung von Kompensationsstrategien (über die optische Sensorik, z.B. telefonisch bestimmtes manuelles System) sowie metakognitive Methoden umfassen. 37 ][38][39][10] Ein weiteres Therapieziel ist es, dass die Patientinnen und Patientinnen die jeweiligen Hörsituationen selbstständig beurteilen und möglichen Hörstörungen selbstständig entgegenwirken können.

37 ][39] Dies setzt eine fachkundige phoniatrisch-pädaudiologische Diagnostik eines AVWS und Hörschäden bei Hintergrundgeräuschen voraus. Audiologische Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörungen. Diese sind die Folge. Konsenserklärung der Dt. Fachgesellschaft für Pädiatrie und Kinderaudiologie. 2000, 48, 4, 6, S. 357-360. ? Positionserklärung Hörverarbeitungsstörung (HPD). Britische Audiologische Fakultät, 2010; abrufbar am 24. Oktober 2013. ? ab A.

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Nicks, R. von Kries: Kurzzeitgedächtnisbeschränkungen bei Kindern mit spezifischen Sprachstörungen (SLI) - Gibt es Unterschiede zwischen rezeptivem SLI und expressivem SLI? Beziehungen zwischen dem "Anamnestic Survey and Observation Form for Audory Processing and Perception Disorders (AVWS)" des DGPP und dem "Heidelberg Sound Differentiation Test" (HLAD). Auditorische Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörungen bei AVWS - Behandlungsvorschlag und -steuerung bei AVWS.

Richtlinien der Dt. Fachgesellschaft für Pädiatrie und Kinderaudiologie. Behandlungsverfahren bei auditorischen Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörungen: P. Hatcher, C. Hulme, A. Ellis : Verbesserung der frühen Lesefehler durch Integration der Vermittlung von Lese- und Phonologiekompetenz. Versagen bei Kleinkindern mit phonologischen Verarbeitungsbehinderungen : Es ist die Frage, ob ein phonologisches Bewusstseinstraining für alle funktioniert.

Ausbildung in phonologischen und schriftlichen Fähigkeiten für Kinder mit Dyslexie-Risiko: Die Apprentissage des expliziten phonemischen Lernens in Kombination mit einer phonemischen Leseanleitung hilft kleinen Kindern, die von Lesefehlern bedroht sind. Die Entwicklung von linksokzipito-temporalen Systemen für das geschickte Lesen bei Kindern nach phonologischer Intervention.

Phonologisches Bewusstsein und frühes Lesen: eine Meta-Analyse von experimentellen Trainingsstudien. Plastizität des zentralen Hörsystems: Generalisierung auf neue Reize nach dem Hörtraining. Zentrale auditorische Plastizität: Änderungen im N1-P2-Komplex nach dem Sprech-Sound-Training. P. G. Simos, J. M. Flchter, E. Bergmann, J. I. B: B: R. Foorman, E. M. Castillo, R. N. Davis, M. Fitzgerald, A. C. Papanicolaou: Das Profil der Gehirnaktivierung, das spezifisch für Legasthenie ist, wird nach erfolgreichem Heiltraining erstellt.

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