Automatische Lymphdrainage

Die automatische Lymphdrainage

Dies gilt auch für die manuelle Lymphdrainage (mLD) und die. Weshalb ist das Wort "manuell" in der Lymphdrainage so wichtig? Mechanische Lymphdrainage " Dirk Fiedler - Krankengymnastik - Medizinische Therapie - Krankengymnastik - Dortmund

Die für den Metabolismus wichtige und schützende lymphatische Flüssigkeit wird durch die Muskulaturpumpe und die Membranbewegung während der Atmung aktiv transportiert. Der Einfluß von längerem Stillstehen oder Setzen, Bewegungsarmut, Unfällen oder Entzündungen kann das gesamte Lymphsystem beeinträchtigen, z.B. Ödeme (Ansammlung von Gewebewasser).

Unter Lymphdrainage versteht man die Verdrängung von Gewebeflüssigkeiten und deren Entfernung aus dem Zwischenzellraum. Dadurch werden die Lymphbahnen und -knoten gelockert und der Fluss in den Lymphbahnen sowie die Blutzirkulation gefördert. Die Lymphdrainage wird in unserer Klinik nicht mehr per Handauflage (= von Hand), sondern mechanisch durchgeführt.

Wie bei der Handmassage entsteht eine Blutdruckwelle, die die Lymphbahnen regt und für einen verbesserten Fluss der Lymphbahnen und eine verbesserte Blutzirkulation verantwortlich ist. Ab wann ist eine mechanische Lymphdrainage sinnvoll?

Die Lymphdrainage mit Gerät und manueller Lymphdrainage

Lymphdrainage ist eine besondere Form der Massage, die die Entfernung von lymphatischer Flüssigkeit aus dem Gewebe des Körpers fördert. Die Lymphdrainage wird in der Regelfall als manueller Lymphabfluss eingesetzt. Obwohl es inzwischen Elektrogeräte gibt, die zur Lymphdrainage eingesetzt werden können, sind sie weniger wirksam als die manuellen Verfahren.

Während der Handdrainage beschleunigt der Behandler mit Hilfe spezieller Massagetechniken die Drainage der Lymphsäfte, so dass Anschwellungen und Wasseransammlungen verschwinden können. Für die Entlastung können je nach Behandlungserfordernis neben der Handdrainage auch andere Massnahmen wie Physiotherapie, Verbände oder Kosmetika angewendet werden. Bei Beeinträchtigung des Lymphabflusses kann es zu einer Lymphstauung in Gestalt von Anschwellungen und Wasseransammlungen kommen.

An dieser Stelle beginnt die Lymphdrainage. Doch wie entwickelt sich die Lymphflüssigkeit tatsächlich? Sie ist ein so genanntes Übergangsglied zwischen dem Plasma und der Gewebeflüssigkeit und hat eine wässrige Beschaffenheit. Das lymphatische System mit seinen Gefässen ist neben der Durchblutung das bedeutendste Verkehrssystem im menschlichen Selbst. Sie ist für den Transport von Nährstoffen und Abfallprodukten sowie für die Entsorgung von Krankheitserregern wie z. B. Bakterium oder defekten Körperzellen in den lymphatischen Knoten zuständig.

So verhalten sich die lymphatischen Knoten wie kleine Partikel. Es reinigt die Lymphgefäße von Schadstoffen und beugt der Freisetzung dieser Stoffe in die Blutbahn vor. Im Rahmen der Handdrainage übt die Therapeutin einen leichten druckvollen und kreisförmigen Bewegungsablauf aus. Dadurch wird der Ausfluss der angesammelten Lympflüssigkeit forciert, die Entfernung kann rascher stattfinden und die Freisetzung von Stoffwechselprodukten wird vorantreiben.

Neben der vorgenannten Anwendung bei Schwellung und Ödem können auch Allergieerkrankungen wie z. B. Heu-Fieber als Anwendungsbereiche angesehen werden. Die manuellen lymphatischen Entwässerungen dürfen nur von geschulten Fachkräften vorgenommen werden. Zur Unterstützung zu Haus, bei der Entwicklung von Lymphstauungen und Anschwellungen, z.B. nach einer OP oder während der Trächtigkeit, können folgende Massnahmen eine unterstützende Wirkung haben: Eng anliegende und gewebeverengende Bekleidung ist zu vermeiden, da dies den Lymphfluss behindert.

Bei Gefährdung von Armen oder Beinen durch Ödeme ist es hilfreich, diese Stellen so oft wie möglich anzuheben, insbesondere nach einer OP sollten in der Startphase die Hände und Füße so wenig wie möglich beladen sein. Wenn die manuellen Lymphdrainagen vom Hausarzt als Behandlung verschrieben werden, bestimmt er, wie oft diese Behandlungen erfolgen sollen.

Es ist darauf zu achten, dass nur geschulte und lizenzierte Krankengymnasten und Massagefachkräfte eine Hand- Lymphdrainage durchführen. Die Lymphdrainage kann bei Prellungen, Oedemen, Frakturen, Thrombose, chirurgischen oder unfallbedingten Anschwellungen, nach der Brustkrebsoperation, Menstruationskrämpfen, Heu-Fieber, Akne und Taschen unter den Augen hilfreich sein. Regelmässige Kosmetikbesuche und eine umfangreiche Reinigungs- und Pflegearbeit können dazu beitragen, die Akne unter Kontrolle zu bringen.

Dadurch sind die Blutkapillen flüssigkeitsdurchlässiger geworden und die Lymphdrainage wird verzögert oder sogar durchbrochen. Hier kann die handwerkliche Lymphdrainage beginnen. Es darf jedoch nicht damit gerechnet werden, dass die komplette Akne nach der Anwendung vollständig abklingt. Allerdings kann die manuellen lymphatischen Drainagen als Begleittherapie verwendet werden und sollte regelmässig durchgeführt werden.

Bei Cellulite wird neben der Aknebehandlung auch die manuellen Lymphabflüsse angewendet. Cellulite ist sicherlich nicht nach einer einzigen Therapie weg. Bei regelmäßiger Anwendung der Lymphdrainage verbessert sich diese je nach Hautzustand. Im Regelfall werden die anfallenden Aufwendungen für die manuellen Entwässerungsmaßnahmen von den GKV getragen, wenn sie von einem Hausarzt verschrieben werden.

Weitere Entlastungsmaßnahmen werden in diesem Zusammenhang auch von den GKV übernommen.

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