Aventurin Grün

Lavendelgrün

Aventurin ist normalerweise grün (flaschen- oder grasgrün). Green Aventurin Jade Edelsteine - Aufbau einer nachhaltigen und positiven Einstellung. Aventurin bringt Ruhe und Ausgeglichenheit in unser Nervensystem, da seine grüne Farbe eine beruhigende und entspannende Wirkung auf den ganzen Körper hat. Als Heilstein in der Edelsteintherapie und als Wasserstein zur Herstellung von Steinwasser und Edelsteinwasser. Aventurinfarbe.

grün, gelb, rot, blau.

mw-headline" id="Etymologie_und_Geschichte">Etymologie und Geschichte[Bearbeiten | | Quelltext bearbeiten]

Aventurinquarz: Über Rohgestein, (und möglicherweise Abteilungs-)Oxiden, Aventurinquarz, auch Aventurinquarz, Glimmerquarz oder kurzes Aventurin (Avanturin) oder Aventuringlas ist eine Variante des mineralischen Quarzes mit feinkristallinen Einschlüssen von Fuchssit, Meissglimmer oder Haematit, die einen starken Glitter verursachen, der nach dieser Variante als Abenteurerung bezeichnet wird. Es ist eine Frage der Definition, ob Aventurinquarz als Mineral oder Gestein eingestuft wird.

Traditionsgemäß gilt es als mehr mineralisch. Das Kürzel Aventurin bezog sich zunächst nur auf die Quarzsorte. Aber da eine ähnlich aussehenden Variante des Oligoklas (Feldspat) auch Aventurin hieß, ist dieser Name in die Irre geführt worden. Anfang des achtzehnten Jahrhundert wurde in Murano bei Venedig durch Zufall (italienisch: eine Ventura) und auf geheime Art und Weise ein rotes, goldschimmerndes, opakes Kristallglas hergestellt, woraufhin die später entdeckte, gleichartige Quarzart-Sorte ihren Namen erhielt.

Friedrich Wöhler und Max von Pettenkofer haben Ende des neunzehnten Jahrhundert ein Prozess zur Herstellung von Avenenturinglas ähnlich dem alten venezianischen Kristallglas entwickelt. Es wird zu gefälschtem Bijouterie, Hemdknöpfen, Armbändern usw. verarbeite.... Das Walzen von Glimmerblättern in die gläserne Masse erzeugt auch Masse, die dann in Objekte eingeblasen oder eingegossen wird, die auch den Begriff des Aventuringlases tragen.

Das grüne Aventuringlas wurde 1865 zum ersten Mal vom frz. Apotheker Pélouze produziert und wird seither in zunehmenden Stückzahlen in franz. Betrieben zu Schmuck weiterverarbeitet. Bei diesem Verfahren bekommt das Kristallglas einen Chromanteil (in Gestalt von Kaliumdichromat) als Hauptbestandteil; beim Aufschmelzen bildet sich Chromoxid, das ebenfalls glasiert wird und das seit langem bekannte Glasgrün einfärbt.

Die Besonderheit wird jedoch durch die Einführung von mehr Chromium als glasiert werden kann erzielt; der überschüssige Anteil kristalliert dann zu glänzend schwarz-braunen Quarzen, was der Menge ein sehr schönes Erscheinungsbild verleiht. Aventurinfarben werden für Lacke mit ähnlicher Optik verwendet; sie werden hauptsächlich in Japan hergestellt. In großen Mengen kommt Aventurin vor allem im Ural vor, in Deutschland jedoch nur an einigen Standorten bei Aschaffenburg und Johanngeorgenstadt, in Österreich bei Marseille und auch bei Belany in Indien.

Aventurinquarz wird nahezu ausschliesslich als Edelstein eingesetzt, vorzugsweise in Perlenhalsketten, Massivarmbändern, Griffringen, Fingerringen, Ohrringen oder Schlagzeug, denn diese abgerundeten, cabochonartigen Gestalten unterstreichen besonders den schillernden Schimmerglanz des Steines. Doch auch bei der Produktion von kleinen und großen Kunstwerken wie z. B. Blumenvasen, Platten, Dosen und anderen wurde dieses Produkt eingesetzt. Aventurinquarz wird in der esoterischen Welt als Heilstein eingesetzt.

Die Nebel Verlagsgesellschaft mbH, Eggolsheim 2002, ISBN 3-89555-076-0 Walter Schumann: Schmuckstücke und Juwelen. dreizehnte Aufl.... BLV, München 2002, ISBN 3-405-16332-3 Bernhard Bruder: Verschönerte Naturstein. Neuer Erden Verlagshaus, 1998, ISBN 3-8906060-025-5.

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