Ayurveda Nahrungsmittel

Das Ayurveda Essen

Es hängt vor allem von letzteren ab, ob die Nahrung richtig verdaut und aufgenommen wird. Sämtliche Lebensmittel haben Vata-, Pitta- und Kapha-Eigenschaften. Abhängig von der Art der Konstitution werden bestimmte Nahrungsmittel empfohlen.

Nahrung und Ayurveda

Dieser Artikel veranschaulicht die Wichtigkeit der Ernährungsweise im Ayurveda und ihre Auswirkungen auf den Menschen. Sie sind auch die Basis für die Erläuterung von Tages- und anderen Bio-Rhythmen und erläutern die Auswirkungen der Lebensmittel auf den Menschen. In Ayurveda werden Lebensmittel nach den sechs Aromen ( "Rasa") süss, saurer, salziger, scharfer, bitterer und säuerlicher Geschmack und deren Eigenschaften ("Guna") klassifiziert.

Auch die Auswirkungen der Ernährung auf die Magen-Darm-Trakt (Vipaka) und auf den gesamten Lebewesen (Virya) werden erörtert. Diese Ansichten werden anhand von Lebensmitteln und Kräutern erklärt. Ayurveda, wortwörtlich mit " Lebenswissenschaften " bezeichnet, ist wohl das weltweit am längsten bestehende medizinische System. Ayurveda behandelt den Menschen als Ganzes: "Körper, Verstand und Selbst".

Das wird schon aus dem Sanskrit-Begriff Ayurveda klar, der nicht "Medizin", sondern "Wissenschaft (veda) des Lebens (ayus)" bedeutet. Das Hauptziel von Ayurveda ist es, "die Gesunderhaltung der Menschen zu gewährleisten und die Krankheiten der Patienten zu behandeln". Ayurveda ist ein holistisches Ganzheitssystem und befasst sich auch mit den uns beeinflussenden Zeiteinflüssen.

Zum Ayurveda zählt auch ein gesunder Lebensstil. Was kann man mit ayurvedischer Nahrung tun? Durch den Verzehr von Lebensmitteln, die für jeden individuellen Körper gut sind, basierend auf der Klassifizierung der Heilkunst des Ayurveda. Jede Nahrung wird in Ayurveda nach ihrem jeweiligen Aroma (Rasa) und ihren Merkmalen (Guna) klassifiziert.

Basis für das Verstehen von Ayurveda sind die drei Doshas, die alle körperlich-mentalen Prozesse kontrollieren. Auch die fünf Bestandteile "Raum, Atemluft, Brand, Wasser u. Erde" als naturwissenschaftliche Basis der Ayurvedatherapie in dieser Frage finden sich im Körper als Dosis (Vata, Pitta, Kapha) wieder. In Ayurveda ist das Verhältnis der drei Doshas eine wichtige Bedingung für die eigene körperliche Verfassung.

Indem man die Prakrti (Konstitution) bestimmt, weiss man zum Beispiel, welche Nahrungsmittel vorzuziehen sind und welche körperliche Aktivität für den Einzelnen geeignet ist. Der bevorzugte Geschmack sollte süss, herb und gesalzen sein. Expandierende Lebensmittel wie Kohl, Fisolen, reifer Käse sollten vermieden werden, abends eine helle Gemüsebrühe, etwas Müsli ( "Dinkel") und nahrhafte Lebensmittel wie GHEE (Butterschmalz, siehe unten), Butterschmalz, Rahm, heiße Gewürzmilch - sie haben eine wärmende Wirkung.

Das Volk der Pitta besitzt das Elementfeuer und sollte es nicht durch den Verzehr von Lebensmitteln mit den Aromen heiß, herb und gesalzen anreichern. Mittags ist die Pitta am kräftigsten, wird aber auch durch Spiritus, Saunagang, Wut, große Wärme, z.B. durch das Verweilen in der glühenden Luft und das Erwärmen von Nüssen, gebratenen und frittierten Lebensmitteln und durch die erwärmenden Kräuter, z.B. Kümmel, Coriander, Gelbwurz, Fenchel, verstärkt.

Der bevorzugte Geschmack ist süss, herbe und säuerlich. Kapha Leute sollten bittere, säuerliche und würzige Aromen vorziehen. Pflegende Lebensmittel wie z. B. heiße Vollmilch stärken die Kapha-Dominanz (süß, schwer) und bewirken eine erhöhte Mukusbildung. In Ayurveda werden Lebensmittel und Arzneipflanzen in die fünf Bestandteile (Erde, Flamme, Licht, Wasser, Raumluft, Äther), die sechs Aromen ( "süß, saurer, salziger, stechender, bitterer, verengender") und die zwanzig Eigenschaften (schwer, zärtlich, kühl, ölhaltig, zart, grob, geschmeidig, fest, schön, kristallklare und ihre Kontraste) unterteilt.

Natürlich sind im Ayurveda auch Kräuter mit ihren speziellen Merkmalen sehr wichtig. Mit den sechs Sorten süss, säuerlich, gesalzen, stechend, bitter und verengend lassen sich diese sehr gut erklären. Die Grundgewürze im Ayurveda sind Kümmel, Senfkörner, Gelbwurz und Teufelskraut (Asafötida). Ayurveda betrachtet alle Energie spendenden Nahrungsmittel als süße Aromen.

Im Ayurveda sind Pulse wie Mungdal, Toor-Dal, Kichererbse und Mungobohnen wichtige Proteinquellen. Sie werden auch während der Pancakarma (ayurvedische Reinigungs- und Regenerationskur) gegeben. Der süßliche Genuss hat eine stärkende, nährende, stabilisierende und beruhigende Wirkung auf den Organismus. Außerdem gibt uns der süßliche Beigeschmack ein sicheres und sicheres Gespür.

Übermäßiger Verzehr der energetisierenden Lebensmittel bremst den Metabolismus und die Magenverdauung, verursacht eine Schlackenbildung des Organismus (Bildung von Ama) und hat eine kühlende Wirkung auf den Organismus. Der süße Duft beinhaltet die Elemente Erde und Wasser und steigert die Kapha. Die säuerliche Note ist scharf, leicht und nass. Saures Essen ist appetitlich, feuchtigkeitsspendend und verdaulich, daher ist dieser Duft gut für Vata-Typen.

Saure macht Spaß, denn Saure schafft Fröhlichkeit durch das Feuer-Element, was zur Wärmeentwicklung führt. Saure Nahrungsmittel sind Citrusfrüchte, Früchte, Beeren, Hagebutte und gegorene Nahrungsmittel wie z. B. Kraut, Pickles, Kefir und Joghurt. Der Salzgeschmack stimuliert das Element Feuer (Pitta). Sie ist bekömmlich, appetitanregend und entschlackend.

Ayurveda empfehlt Ihnen die Verwendung von Steinsalz. Es ist heiss und stark, aber kühler als Meersalz. Der Geschmack ist heiss, leicht und herb. Umgekehrt ist es süss mit den feuchten, kalten und schweren Zügen. Die beiden Geschmäcker heiss und süss sind also genaue Kontraste, wie zum Beispiel "Feuer und Wasser"!

Der würzige Geschmack stimuliert vor allem das Magenfeuer und vor allem die Saftproduktion. Reduziert stark den Mucus ( "Kapha") und fördert die Entgiftung und Reinigung des Körpers. würzig sind die Aromen: würzig: Die wärmende Wirkung von Ginger verhindert die Bildung von Schlacken. Frische Zutaten machen sie verdaulicher, fördern die Durchblutung und wirken gegen Entzündungen.

Der Bittergeschmack ist herb und leicht, wiederum das Gegenstück zum nassen und schweren, d.h. zum süsslichen. Dies deutet darauf hin, dass das herbe Essen den süssen Beigeschmack aufhebt. Bockshornkleesamen sind herb und süss, gut für Suppe und Setzlinge zu haben.

Die Korianderkerne wirken stimulierend und digestiv. Dagegen sind die Blätter des Koriander frisch, lieblich und eiskalt. Gelbwurz ist herb, etwas heiß und hat eine heizende Wirkung. Hat ein Desinfektionsmittel (für Schnitte), Blutreinigung, Verdauungstrakt und unterstützt bei Hautprobleme. Zum Schluss haben wir den adstringierenden (adstringierenden, säuerlichen) Beigeschmack. Es hat eine leicht regenerierende und beruhigende Wirkung, verringert Brand und Feuchtigkeit, d.h. es verringert Pitta.

Zusammenkommende Nahrungsmittel sind z.B: Die beiden Nahrungsmittel, die süße und einschnürende Wirkung haben, sind Lakritz und Honigsüß. Lakritz ist generell erfrischend, denn er produziert Wärme im Organismus und ist trotz seiner "süßen" Wirkung gut für Vata-Erkrankungen und damit auch für Kapha-Erkrankungen. Jede Nahrung beinhaltet wenigstens einen Geschmack, die meisten auch zwei.

Alle sechs Aromen sollten in der Mahlzeit vorhanden sein. Der süßliche Duft sollte am Beginn sein, denn er regt den Speichelfluß an und "öffnet den Magen". Die adstringierende Geschmacksnote "verschließt den Magen", so dass die Freisetzung von Verdauungssäften gestoppt wird. Doch nicht nur der Geruch (Rasa) und die Beschaffenheit (Guna) von Lebensmitteln und Arzneipflanzen sind entscheidend für die Nahrung, sondern auch das metabolische Produkt, also der "Geschmack nach der Verdauung" (Vipaka) und die Auswirkung auf den Organismus (Virya).

Das ist das Ergebnis der Verarbeitung eines Lebensmittels. Nur drei Vipakas gibt es: süss, säuerlich und heiß. Diese Geschmacksrichtung ist nicht direkt wahrnehmbar, da sie die Wirkung der Nahrung im "Inneren" (Gewebe und Organe) des Organismus wiedergibt. Generell gilt: Ist ein Lebensmittel ein süßes und salziges im Mund, so ist es in den meisten Fällen auch ein süßes und Kapha-vermehrendes Lebensmittel in der Stadt.

Wenn ein Lebensmittel würzig, herb und verengend im Aroma ist, ist es auch würzig und vermehrt sich in VIPA. Auch der saure Beigeschmack ist in der Region zu finden. Außerdem ist die Auswirkung auf den Organismus (Virya) sehr wichtig für die Wahl der Nahrung. Es macht einen großen Unterschied, ob das Essen eine kühlende oder heizende Funktion hat oder ob es nach der Verarbeitung leicht oder massiv ist.

Fenchelsaat ist ein solches Lebensmittel. Sie hat eine beruhigende und beruhigende Wirkung auf den Dünndarm. Am Gaumen (Rasa) ist er süss, herb und herb, in der Guna leicht und säuerlich. Durch seine Virja kühlt der Orangensaft den Körper und ist im Orangensaft süss.

Spezialeffekte eines Lebensmittels werden auch Prabhava genannt, sie werden als Effekte beschrieben, die nach der obigen Methodik nicht erklärt werden können. Zum Beispiel der frische Ginger, der scharf/bitter im Aroma und lieblich in Wipaka ist. Essen gibt uns die Kraft und die Vitalität! Zu den Grundnahrungsmitteln im Ayurveda gehören hauptsächlich GHEE-Basmatireis, Cerealien - bevorzugt Dinkel, natürliche Vollmilch und Molkereiprodukte, saisonal angepasstes Früchte- und Gemüsesortiment aus kontrolliertem biologischen Landbau und, als Süßstoffe, Honig oder Zuckerrohr (Ursüße, Jaggery).

Im Ayurveda ist das bedeutendste Nahrungsmittel der Welt der BHEE. Die Ghees machen das Futter verdaulicher, intensivieren seinen Eigengeschmack und erhalten die enthaltenen Nährstoffe beim Dämpfen. Im Ayurveda sind zwei weitere Hauptnahrungsmittel enthalten: Basisreis und Zerealien. Im Ayurveda wird Basmati-Reis vorzugsweise am Mittag verabreicht, denn er hat eine kühlende Wirkung, Korn wärmt den Stoff.

Zur Mittagszeit ist Pittazeit, d.h. das Lagerfeuer ist am heftigsten und der Pitta hat eine kühlende Wirkung auf den Pitta. Abends gibt man Korn, weil es eine wärmende Wirkung hat. In Ayurveda ist die Diät an die Verfassung der Dosha angepaßt, d.h. die für Pitta-Typen empfohlenen Nahrungsmittel sind z.B. nicht für Menschen mit einer Vata-dominierten Verfassung bestimmt.

Gleich zu Anfang einer Ayurvedauntersuchung wird die Dosha-Konstitution festgelegt und Ernährungsempfehlungen für Menschen, die gesund und krank sind, aufbereitet.

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