Ayurveda Yoga

Yoga im Ayurveda

Yoga, die richtige Atmung und Bewegung gehören zu den Grundlagen der ayurvedischen Gesundheitsvorsorge und Therapie. Der Ayurveda ist die Schwesterwissenschaft des Yoga. Auch Ayurveda und Yoga gehören einfach zusammen. Yoga & Meditation sind bei klassischen Ayurveda-Kuren nicht umsonst ein fester Bestandteil.

Mit der Weisheit von Yoga und Ayurveda halten wir alle drei in einem gesunden Gleichgewicht.

Yogatraining und Atemgymnastik für die Gesunden

Yoga, die rechte Atemtechnik und Beweglichkeit gehört zu den Grundvoraussetzungen der Gesundheitsversorgung und Behandlung im Ayurveda. Nach Ayurveda gibt es nicht "die" gesündere Diät, sondern die individuelle (konstitutionell angepasste) Diät und auch nicht "den" gesünderen Yogastil oder "die" gesündere Asana, sondern die individuelle Anpassung der Yoga-Asanas und die individuelle Anpassung der Praxis!

Das Praktizieren von Asana sollte die Dosis unter Berücksichtigung der Verfassung und des Zustandes des Praktizierenden ausgleichen! Alle Asanas sind für Menschen mit vorwiegend körperlicher Verfassung bestimmt, die Stärke, Gelassenheit und Belastbarkeit anheben. Die Gesunden können uneingeschränkt praktizieren, jedoch mit den oben erwähnten Schwerpunktthemen. Für die Verfassung von Wasser sind Atmungsübungen angebracht, die warm, ruhig und stabilisierend wirken.

Personen mit vorwiegend Pitta in ihrer Verfassung sind bei der Wahl der passenden Asanas am geringsten beschränkt. Während des Trainings sollte die Kraft nicht gesteigert werden. Atmungsübungen für Pitta sollten kühlen und besänftigen. Personen mit vorwiegend kaphaartigem Aufbau sollten Asanas auswählen, die Mobilität, Wachsamkeit und auch eine bestimmte Helligkeit begünstigen, die Blutzirkulation von Muskulatur und Hirn erhöhen, die Digestion ( "Agni") anregen und den Metabolismus anregen.

Leute mit einem hohen Kappa sollten anfangen zu schwafeln! Atmungsübungen für Kappa sollten stimulierend sein und den Metabolismus steigern. Ausgewogenheit für alle Dosen und jede Verfassung ist ein entsprechend ausgeführtes Sonnengebet und Nasenatmung. Yoga und Atemgymnastik müssen in diesem Falle gut gewählt werden, um die Gesundheit zu verbessern und eine Verschlechterung zu verhindern.

Richtige Yoga-Asanas und Atmungsübungen sind in jedem Falle ein wesentlicher Teil einer aussagekräftigen holistischen Ayurveda-Therapie. Hinzu kommen aber auch immer die richtige Diät, der richtige Alltag, bei Bedarf Heilkräuter und Arzneimittel, eventuell Massage, Reinigungstherapie.... Im Falle von schwerwiegenden Vata-Erkrankungen sollten Sie mit Yoga-Asanas beginnen. Entspannende Atmungsübungen mit Schwerpunkt auf dem Ausatmen und guter Erholung sind ebenfalls vonnöten.

Im Falle von schwerwiegenden Pitta-Erkrankungen sind dies zum einen die ruhigen Yoga-Asanas im Stand, im Sitz und im Liegezustand. Allerdings sollte der Organismus während des Trainings nicht erwärmt werden. Die Yoga-Therapie wird durch Beruhigungs-, Ausgleichs- und/oder Atmungsübungen wie Nadi-Shodana (Nasenatmung) oder Shitali und gute Entspannungsübungen vervollständigt. Wenn Kapha erhöht ist, sind metabolisch stimulierende und heizende Yoga-Asanas optimal. Grundsätzlich sind stimulierende und recht belastende Yoga-Asanas im Stand und Sitz nützlich auch aus dem Kundalini Yoga.

Ergänzend wird die Behandlung durch stimulierende Übungen wie z. B. Feuerhauch oder Kapalabhati unterstützt. Mit Ayurveda Yoga zu praktizieren heißt, Yoga nach Art zu praktizieren. Im Ayurveda werden Yoga und Atemgymnastik (Pranayama) aus der Perspektive des Individuums betrachtet. Die typgerechte Praxis erlaubt den wirksamen Gebrauch von Yoga zur Erhaltung der Gesundheit (Prävention) und in der Krankheitstherapie.

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