Ayurvedische Küche

Die Ayurvedische Küche

Warum es sich lohnt, Ayurveda zu essen, verrät Kerstin Rosenberg. Weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt ist die Ayurveda-Küche des Ayurveda-Gesundheits- und Kurzentrums in Birstein. Die Ayurvedische Ernährungsweise - typgerechtes Speisen und Garen mit Ajurveda

Laut ayurvedischer Lehre ist die korrekte Nahrung der SchlÃ?ssel zu unserem körperlichen und psychischen Gleichgewicht. Durch das, was wir zu uns genommen haben und wie wir es zubereitet haben, beeinflussen wir direkt unsere physische und psychische Ausgewogenheit. Ayurvedische Ernährungsweise ist keine konventionelle Ernährungsweise, sondern ein holistisches System, das auf die verschiedenen Anforderungen der Menschen sehr unterschiedlich adressiert.

Das schmackhafte Essen wird der individuellen Verfassung angepasst, um den Metabolismus je nach Art in seinen Verdauungs- und Erneuerungsprozessen zu fördern. In der Ernährungstherapie können auch Spezialnahrung und Spezialgewürze zur Vorbeugung und Behandlung von Erkrankungen verwendet werden. Mit dem umfassenden ayurvedischen Wissen über den Geschmack und die Heilkraft von Lebensmitteln können wir Menüs und Menüs erstellen, die die zellerneuernde Energie- und Substanzgewinnung des Organismus bestmöglich kontrollieren, die Sinnesorgane zufrieden stellen und die Seele ins Gleichgewicht bringen.

Die Ayurvedische Ernährungsweise besticht immer wieder durch ihre Vielfältigkeit, in der sich eine effektive Dietetik mit angenehmer Kochkunst einfügt. Die Mahlzeiten sind auf die jeweilige Verfassung und ihre Beschwerden zugeschnitten. Man isst im Einvernehmen mit der Natur: Die Wahl und Vorbereitung der Gerichte richtet sich nach den Phasen des Lebens, den Jahreszeiten und den Zeitpunkten.

Geeignete Lebensmittel und Kräuter balancieren Stress und Belastungsfaktoren in Körper und Geist aus. Man isst gerne: Man spart Zeit: Viele Rezepturen der ayurvedischen Küche lassen sich leicht und rasch zubereiten. Man ernährt sich gesünder und schöner: Die ayurvedische Ernährungsweise ist ein wesentlicher Teil in der Heilkunde und im Kosmetikbereich und kennt besondere Ernährungsweisen und Heilverfahren, um den Verjüngungs- und Heilungsprozess zu unterstützen.

Die allgemeinen Ernährungsregeln des Ayurveda unterstützen Sie dabei! Es dient als Leitfaden für jede Nahrungsumstellung, balanciert die eigene Verfassung (Doshas), stärkt den Metabolismus (Agni), schützt vor Verdauungsbeschwerden und Giftstoffen (Ama) und fördert die für eine gesunde Ernährung und Zellenerneuerung notwendigen Transportwege (Srotas). Ernähren Sie sich in Mäßigung, denn zu viel und zu wenig Futter führt zu einer Erkrankung.

Damit der Verdauungsbrand nicht gelöscht wird, sollte man nicht ein bis eineinhalb Std. vor und nach der Mahlzeit austrinken. Ein Schluck von einem Glass heißem Wasser hat sich jedoch als bekömmlich erweisen. Eine Ausnahme vor den Gerichten sind auch Verdauungstees. Wenn möglich, koche dich selbst und esse warm.

Warmes Futter regt die Durchblutung an. Berücksichtigen Sie bei der Auswahl der Lebensmittel Ihre Präferenzen und Toleranzen, d.h. Ihre Verfassung (prakrti) und Ihre aktuellen gesundheitlichen Störungen (vikrti). Iss in Frieden, aber nicht zu zögerlich. Kaue das Futter gut, indem du auf den Genuss beim Verzehr achtest.

Esst an einem passenden Platz, der mit Sachen ausgestattet ist, die in euch für Wohlergehen sorgen. Genieße das Futter und achte darauf. Wer viel redet, liest oder nebenher fernsieht, verliert viel Freude, beeinträchtigt die eigene Darmflora und langfristig die eigene Leistungsfähigkeit.

Verzehren Sie regelmässig und meiden Sie Snacks. Es ist am besten, nicht wieder zu fressen, bis die vorherige Speise verdaulich ist. Nehmen Sie niemals am Abend Lebensmittel ein, die die Transportfunktion stören (Srotas) wie z. B. Käsesorten, Joghurt und saure Lebensmittel. Aus der langjährigen Erfahrungen des Ayurvedas geht hervor, dass bestimmte Lebensmittel nicht miteinander kombinierbar sind.

Diese " Fehlkombinationen " werden im ayurvedischen Raum immer wieder als Ursache für verschiedene Krankheiten erachtet. Frisches Obst lässt sich am besten nicht mit gekochtem Obst mischen. Nicht mit Joghurt oder Kaese zusammen einnehmen.

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