Azteken Schrift

Die Aztekenschrift

Das Schriftbild der Azteken ist eines der autochthonen zentralamerikanischen Schriftsysteme. Die Sinai-Schrift, Protosemitische Sogdische Troia Urartian. Das Schriftbild der Azteken ist eines der autochthonen zentralamerikanischen Schriftsysteme.

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Das Schriftbild der Azteken ist eines der autochtonen zentralamerikanischen Schriften. Die Schrift hatte noch nicht das Niveau einer ausgewachsenen Schrift angenommen, als sie von den Spaniern erloschen war. Ein Großteil der Unterlagen wurde in missionarischem Einsatz als Werk des Teufels verbrenn. Die bekannteste erhalten gebliebene Urkunde in der aztekischen Schrift ist der Codex Mendoza, der nach dem ersten Stellvertreter des neuen Spaniens, Antonio de Mendoza, genannt wird.

Die Maya-, Mixtek- und Aztekenbücher von Carmen Arellano Hoffmann (Hrsg.). Bibel und ihre Bedeutung in prähispanischen und kolonialistischen Kodizes. VERVÜTT, Frankfurt/M. 1999, ISBN 3-89354-094-6 (Katalog zur Ausstellung gleichen Namens in der UB Eichstätt).

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Bei den aztekischen Kodizes (Singular Codex) handelt es sich um illuminierte Manuskripte der Azteken in Piktogramm- und Ideogrammform. Die Kodizes sind heute eine bedeutende Quelle für die Kulturen und das Aztekenleben. Die Kodizes wurden entweder auf besonders vorbereitete Tierhäute (z.B. Hirschleder) oder auf Amatel, die aus der Feigenbaumrinde hergestellt wurden, malt.

Aus Baumwollgeweben, die auch für die Kodizes benutzt wurden, konnte auch eine gewisse Segeltuchart gefertigt werden. Zu vorkolonialer Zeit hatte die Aztekensprache - das Naheuatl - kein europäisches Schriftzeichen. Weil die Kodizes aber auch nach der Kolonisation (meist unter der Leitung der Spanier) noch produziert wurden, wird heute zwischen präkolumbianischen Kodizes mit ausschliesslich bildlichen Darstellungen in Gestalt von Pictogrammen und Idealbildern und Kodizes der kolonialen Zeit unterschieden, in denen sowohl Pictogramme als auch alphabetische Nahuatls (und zum Teil auch lateinische) zum Einsatz kamen.

Sofort nach ihrer Einreise zerstörten die spanischen Behörden einen großen Teil der präkolumbianischen Kodizes (siehe auch den Artikel über die spanischen Eroberungen von Mexiko), und nur ein kleiner Teil erreichte als Sammelobjekte Europas Sammlerstücke die Sammler und Bände. Nach der völligen Unterjochung durch die Azteken entwickelte sich allmählich das lnteresse der Europäer an der aztekischen Kunst (vor allem von Menschen wie Bernardino de Sahagún) und so konnte die Überlieferung der Codex-Maler bis in die koloniale Zeit fortgesetzt werden.

Die meisten der heute bekannt gewordenen Kodizes der Azteken stammen aus dieser Zeit. Während dieser Zeit wurden auch Abschriften von bereits vernichteten präkolumbianischen Kodizes hergestellt. Codex Borbonicus wurde von Aztekenpriestern während der spanische Besetzung gemacht. Die Vorlage hat noch keine lateinische Schrift, sondern lediglich Piktogramme.

Der Code gliedert sich in drei Teile: Die Codex Boturini, nach Lorenzo Boturini de Benaducci (1702-1755) genannt, wurde in den Jahren 1530 bis 1541 von einem Azteken, etwa ein Jahrzent nach der spanische Herrschaft, hergestellt. Es wird die legendäre Migration der Azteken von Aztlán (der mythischen Heimstatt der Azteken) in das Ultental von Mexiko erzählt.

Anders als viele andere aztekische Kodizes sind die Bilder nicht in Farbe, sondern in schwarz. In einigen Fällen können Sie später in der lateinischen Schrift zusätzliche Kurzglossare lesen. Die Inhalte stehen in engem Zusammenhang mit dem Codex Aubin. Um 1541-1542 wurde der Codex Mendoza im Auftrage von Antonio de Mendoza für Karl V. geschaffen.

Sie beinhaltet alle wichtigen Angaben über die Entstehung, die Weltkriege und den Glaube der Azteken. Die Codex Mendoza hat das Seitenformat 32,7 22,9 cm und umfasst 71 Unterseiten. Heute ist sie in der Bodleian-Bibliothek in Oxford unter der Unterschrift MS. Der Codex Florenz ist eine von zwei Editionen der Historia General de las Cosas de la Nueva España von Bernardino de Sahagún (1499-1590).

Die Arbeit beinhaltet illustrierte Sagas und Mythen der Azteken, Infos über Religionen und Mythen, den astekischen Kalendarium und über Pflanzen- und Tierwelt. Nach wie vor wird sie als eine der wichtigsten Informationsquellen über das Aztekenleben und die Kulturen der Azteken angesehen. Das Codex Nuttall (auch Codex Zouche-Nuttall) ist eines der präkolumbianischen Manuskripte der Mixtecs, wahrscheinlich aus dem XIV. Jhdt.

Die Codex Osuna wurde von Jänner bis 1565 erstellt und ist in sieben Teile gegliedert. Auch dieser Kodex enthielt anfangs nur Piktogramme, nur von den spanischen Bürgern wurden Kommentare in der Nähe von Saudi-Arabien abgegeben. Heute ist es in Madrid in der Biblioteca Nacional de España untergebracht. Das Codex Magliabechiano entstand um die Hälfte des XVI Jahrhundert und umfasst 92 Blätter auf Europa.

Dieser Codex ist nach Antonio Magliabechi, einem Sammler italienischer Handschriften des XVII. Jh. benannt. Der Codex ist heute in der Biblioteca Nazonale Centrale in Florenz untergebracht. Die Codex Aubin, nach Joseph Marius Alexis Aubin (1802-1891) genannt, wurde wahrscheinlich um 1576 angefangen und umfasst 81 Blätter. Sie schildert in Pictogrammen die Entstehungsgeschichte der Azteken, von ihrem sagenhaften Herkunftsort Aztlán bis zur Zeit der Kolonisation in Spanien.

Der Code ist in der Bibliothèque national de France in Paris hinterlegt. Die Handschrift des Kodex Cozcatzin ist eine gebundene Handschrift, die aus 18 Blatt auf europäischen Papieren zusammengesetzt ist. Die Arbeit ist 1572 entstanden, obwohl sie wahrscheinlich später entstanden ist. Die meisten dieser Codes bestehen aus Pictogrammen, haben aber kleine Abschnitte mit einer Beschreibung in spanischer Sprache und in der Sprache NUATL.

Im ersten Teil finden Sie eine Aufstellung der Grundstücke von Itzcóatls und eine Klage gegen Diego Mendoza. Auf der letzten Bildschirmseite finden Sie astronomische Darstellungen auf Englisch.

Der Codex Cozcatzin hat seinen Sitz in der Bibliothèque national de France in Paris. Der Codex ist ein Bruchstück aus dem XVII. Jh., das aus 50 Blatt mit 27 Einzelblättern europäischen Papiers mit 29 Abbildungen besteht. Unter anderem beinhaltet es eine Beschreibung des Terminkalenders der Azteken.

Dieser Code wurde nach Fernando de Alva Cortés Ixtlilxochitl, einem Mitglied der herrschenden Familie in Texcoco, genannt und ist heute in der Bibliothèque national de France in Paris. Die Handschrift wurde vom ehemaligen Oberhaupt der Kolegios für den Vater des Königs Antonio de Mendoza in Auftrag gegeben. Für den Vizekönig Antonio de Mendoza. Die Handschrift wurde von Mendoza nach Spanien geschickt, wo sie an die Royal Library geschickt wurde.

Sie betrat die Bücherei des Italieners Francesco Barberini, die 1902 in die Biblioteca Apostolica Vaticana überging und unter der Unterschrift des Codex Barberinus Latinus 241 geführt wurde; 1990 ordnete Johannes Paul der Zweite die "Rückkehr" der Handschrift nach Mexiko an; seitdem ist sie im Instituto Nacional de Antropología e Historia in Mexiko untergebracht.

Kodex Borgia - präkolumbianischer Ritualcode. Die Bezeichnung wird auch für eine Reihe von Kodizes verwendet, die als "Borgia-Gruppe" bezeichnet werden: Karl Anton Nowotny, Jacqueline de Durand-Forest (Hrsg.): Codex Borbonicus. Nationalbibliothek, Paris (Y 120) (= Codices Selecti. Band 44). Komplette Faksimile-Ausgabe des Codex im Originalformat. Akademie ische Druck- und Verlags-Anstalt, Vienna 1974, ISBN 3-201-00901-6. History of the Aztecs.

Kodex Aubin und zugehörige Urkunden. Aztekentext.

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