Bachblüten Pine

Bach-Blüten Kiefer

Kiefer Bachblüten dienen der Erkenntnis, dass es völlig normal ist und okay, Fehler. Kiefer ist mit der Vergebung verbunden. Eine typische Formulierung für einen Kiefernmann wäre: "Tut mir leid, dass ich geboren wurde." Piniencharaktere zeichnen sich besonders durch die große Bandbreite an Selbstvorwürfen aus, die es in jeder Version gibt.

Bachblüten Nr. 24 Kiefer

Auf Menschen, die unter Schuld und schuldhaftem Verhalten leidet. In der alltäglichen Praxis: Das Werk ist geprägt von einem moralischen Farbidealismus und der Neigung, sich in den Dienste einer höheren Autorität zu begeben, oder von der Furcht vor dem Stärkeren. Einerseits ist es die Furcht vor der Macht. Dadurch wird der Kiefernmensch seine wohldurchdachte und selbstbewusste Ausrichtung auf hohe Werte verlieren und stattdessen zwangsläufig versuchen, jede gewissermaßen moralische Anforderung an ihn zu erfüll.

Somit litt er übermäßig oder grundlos unter Schuldsinn, Schlechtgewissen oder Zwang zur Perfektion. Es ist charakteristisch, dass er sich nicht vor übertriebenen Behauptungen und negativen Erwartungshaltungen zurückhält, sondern sich zu ihnen hingezogen fühlt. Das ist der eigentliche Anreiz.

Deshalb sind diejenigen Kiefernarten, die sich mit einer bestimmten Selbstzufriedenheit immer wieder schlecht machen oder andere mit ihren schrecklichen Schuldfühlen infizieren, unangenehme Altersgenossen und keinesfalls vorbildhaft. Kiefer ist das Mittel gegen die Schuld. Sie reduziert schlechte Gewissensbisse, Schamgefühle und Zwangsperfektionismus. Kiefer sollte nicht nur bei laufenden Erkrankungen, sondern auch für die grundlegende Charakterbehandlung verwendet werden.

Über Schuldfragen kann man nicht sprechen, ohne gründlich über das Schuldfragephänomen nachzudenken, das eine der häufigste Krankheitsursache bei christlichen Bildungspersonen ist. Derjenige, der in unsere Zivilisation geboren wird, ist für ihn das Empfinden, sich schuldig zu fühlen und dafür verantwortlich zu sein, beinahe eine Selbstverständlichkeit, denn er wird immer wieder mit Anforderungen konfrontiert, die er aufgrund ihres natürlichen und lebensbezogenen Widerspruchs kaum erfüllten kann.

Wer eine Forderung nicht begleicht oder einer Pflicht oder einem Recht nicht nachkommt, wird verurteilt. Allein dieser Sachverhalt wäre verhältnismäßig sinnlos und nur rein gedanklich, wenn er nicht mit einer schmerzlichen Folge verbunden wäre: der Bestrafung! Das macht die Schule zu einem ernsten und beängstigenden Ereignis, das man so weit wie möglich zu vermeid.

Die Schuldbestrafung ist ein sehr wirksames Mittel zur Kontrolle von Menschen, denn es ist ganz leicht, jemanden für schuldig zu erklären und damit zu bestrafen: Man muss von ihm nur etwas von einer höheren Stelle verlangen, was er nicht leisten kann oder will. Wir haben also ständige Furcht vor der Bestrafung, die, da sie immer mit unserer vermeintlichen Verschuldung gerechtfertigt ist, in unserem Bewusstsein unabdingbar mit ihr verbunden ist.

Normalerweise wird diese Empfindung als "Schuld" bezeichnet, was den Anschein erwecken soll, dass man - von einer Form eines höheren moralischen Sinnes (dem "Gewissen") her - das Gefühl hat, dass man Schuldgefühle gehabt hat. Tatsächlich steht jedoch keine bessere Sittlichkeit dahinter, sondern nur die einfache - und ganz natürlich - Strafenangst. Wenn es keine Bestrafung gibt, hat niemand ein schuldiges Mitgefühl.

Sollte es ihm trotz allem Wohlwollen nicht gelingen (weil sie zu weit gegen seinen Kern gehen oder zu viel Eigenverleugnung erfordern), entsteht - als Zeichen seiner Straffurcht - "Schuldgefühle", die umso größer werden, je empfindlicher er ist und je schmerzhafter die vorherige Strafmaßnahme ist.

Besonders intensiv nutzt die Christkirche dieses System der Schuldstrafe und Angst, das den Menschen verpflichtet, sein ganzes Lebensleben dem Entsagen, Verzichten, Verneinung und Pflichte zu weihen und sittliche Glaubenssätze anzuerkennen, die sich gegen seine natürlichen Empfindungen, gegen sein Verlangen nach kreativer Lebensbejahung, individueller Selbsterkenntnis und geistlicher Fei er richten.

Völlig irrtümlich wird diese Aufforderung durch die Aussage gerechtfertigt, dass Christus für uns am Kreuze wegen unserer unbegrenzten "Sünden" starb, die wir selbst nicht wiedergutmachen können, weshalb wir zwar wiedergutgemacht wurden, uns aber zugleich in einer noch tieferen schuldig gewordenen Situation gegenüber "Gott" befanden und unser Dasein tatsächlich im Sinne der Buße fristen sollten. Wenn es ihm gut geht, hat er ein schuldiges Bewusstsein und ist mehr dazu geneigt, die Freude am Dasein aufzugeben, als danach zu fragen.

Darüber hinaus verhindert die gekonnte Kombination von Religionsverehrung mit schöpferischer Angst vor Bestrafung, dass er seine vermeintliche schuldhafte Situation einer Überprüfung unterzieht. Ist es nicht immer die Mächtige, die den Schwächsten Folgsamkeit verkünden, die Besitzer, die den Raub den Unbesonnenen untersagen, die zimperlichen sexuellen Feinde, die das angeborene Sexualleben dämonisieren, die Ordensfanatiker und Zwangspersonen, die das unwillkürliche, ungeplante Teil des Lebens der Menschen auslöschen wollen?

Außerhalb der Verunsicherung bemüht er sich, den guten Willen seiner Gefährten zu schützen, indem er zu ihrer Trillerpfeife tanzend, und innere Unterstützung zu gewinnen, indem er zwangsläufig und präzise ausländische Verhaltensregeln einführt. Darin besteht auch der Sinn seines religiösen Schuldgefühls: jener "Gott", vor dessen Bestrafung er bebt, ist in Wahrheit nur eine Entnahme aller Autoritäten, die ihn bisher bestraft und erdrückt haben.

Ihre Furcht ist so stark in seinen Gebeinen, dass er es nicht wagt, seine Kindheitsrolle in Zweifel zu ziehen, auch nicht als Erwachser. Aber wenn er seine "Schuldgefühle" loswerden will, muss er diese Zusammenhänge erkennen und auch klären: "Schuld" und "Sünde" konnten in der ganzen Geschichte der Menschheit trotz menschlicher Unterdrückung und Bestrafung nicht beseitigt werden.

Man kann nicht anders, als "schuldig" zu werden, wenn ihm etwas verboten ist, wofür man vorgesehen und prädisponiert ist, oder mit anderen Worten, wenn man nicht sein kann und so handelt, wie man es sein muss und handelt. Es ist zu bemerken, wie es die Christliche Kirche oft macht, dass der Mensch von Haus aus ein gefallene, böse Kreatur ist, die immer Sünde sein muss und deshalb immer bereut.

Schuldgefühle und Sündhaftigkeit verursachen Leiden und Krankheiten, so dass sie weder natürlich noch gesünder sein können, und wenn wir unser eigenes Wohnen genießen wollen, müssen sie wie eine Erkrankung bewältigt werden. Welche ist besser und mehr "Gott gefällig": Glück oder Trauer? Das lebendige und lebendige Zusammenleben ist nicht aus Glück, Begierde, Bestätigung, und widersteht unser Naturinstinkt nicht der Folterung oder dem unnützen Entsagung?

Mit diesen simplen und offensichtlichen Einsichten Freundschaften zu schließen, ist für den Kiefernmenschen von ausschlaggebender Wichtigkeit, denn sonst kann er sich nicht aus dem Kreislauf seines lebensvernichtenden, leider schuldigen Strafenverzichts herauslösen, weil er sonst immer wieder anstrebt, das eigene und in seiner vermeintlichen Schuld und Fehlverhalten sich dennoch verwirklichende Dasein zu kämpfen und sich gegen Strafe in Zwangsvervollkommnung oder Überadaption zu sichern.

Einige Menschen versuchen, allen Ansprüchen, die an sie gerichtet sind, in akribischem Gehorsam zu genügen, aus Furcht vor einem möglicherweise sich entwickelnden Schlechtsee. So lange dies geschieht, schweigt sein Schuldbewusstsein (die Furcht vor Strafe) von Natur aus, das er dann als "gutes Gewissen" fühlt. Aber eines ist wichtig: Der Mensch ist nicht der Meister seines Lebens, er hat es sich selbst nicht geschenkt und kann sein Geschick nicht ausmachen.

Alle positiven Dinge in unserem täglichen Dasein - Jubel, Verliebtheit, Gesundheit, Schöne - werden dadurch verursacht, dass wir unserer innersten Gehörlosigkeit, unserer Begierde und unserem sofortigen Gefühl nachkommen. Aber Trauer, Leiden und Krankheiten deuten darauf hin, dass wir wirklich oder mental von unserem eigenen Weg abgelenkt haben. Kerato (24.5.): Verunsicherung durch Furcht vor einem schlechten Gespür.

Nachahmung ( "Mimulus", 20/24): Furcht vor Schuldgefühlen. Rotkastanie (24/25): Ängste, die durch ein falsches Bewusstsein verursacht werden.

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