Baez

Bäz

mw-headline" id="Biografie">Biografie[Edit Source Code]> Johanna Baez[d?o?n ?ba??

z] (* September 1941 als Joan Chandos Báez in New York City)[1] ist eine amerikanische Folksängerin und Gitarristin, Bürgerrechtlerin und Friedensaktivistin, die seit Ende der 1950er Jahre vor allem durch ihre deutliche Singstimme und ihr klares Bekenntnis gegen den Vietnam-Krieg und die Rassensegregation bekannt wurde.

Johanna Baez wurde 1941 in New York als zweite Tochtergesellschaft von Albert Vinicio Báez und Joan Bridge Báez geboren. Joan Baez' Vater war ein Methodist, der in der frühesten Jugendzeit von Joan Baez zum Quäkerismus konvertierte. Dieser Idealismus des Vater mag Baez' spätere politische Verpflichtung gegen den Vietnam-Krieg und für die bürgerlichen Rechte beeinflusst haben.

Nachdem ihr Familienvater zum Dozenten am Institut für Technologie in Maassachusetts ernannt wurde, übersiedelte die ganze Familie Ende 1958 wieder nach Belmonte in die Stadt. 1956 hörte sie zum ersten Mal eine Laudatio des kleinen Martin Luther King und bekam von ihren Eltern ein Gitarrengeschenk, das den Grundstock für die beiden bedeutendsten Tätigkeiten ihres Daseins legte.

Bei einigen früheren Aufzeichnungen ahmt Baez den Calypso-Sound von Beafonte akustisch nach; Baez und Beafonte rückten in den folgenden Jahren durch gemeinsames politisches Handeln zusammen. Rhythm and Blues wurde auch für die jüngere Künstlerin bedeutsam, so wie die schwarze Amerika-Musik sie mehr beeinflusste als die des weissen Amerika.

Schon als Schulmädchen hatte Baez ihre Klassenkameraden mit Schulhofkonzerten unterhielt. Zusammen mit Bob Gibson, der Baez als unangekündigten Überaschungsgast bei seinem Auftritt auf die Buehne brachte, hat sie zwei Duos gesungen (Virgin Mary Had One Son, We Are Crossing the Jordan River), die sie nach ihrer Autobiographie uebernachts zum gefeierten Folk-Star machten.

Joan Baez hatte in den ersten Jahren ihrer Laufbahn unter heftigen Lampenfieberattacken zu leiden, die gelegentlich durch Angst vor Agoraphobien verschärft wurden. Wie Dylan wurde sie von der britischen Besatzung beeinflußt und fing an, ihre Akustikgitarre mit Kontrabass und Elektrogitarre zu erweitern, was bereits auf Farewell, Angelina (1965) zu vernehmen ist. Dylan hatte kurz vorher angefangen, Volksmusik mit Rock zu verbinden, indem er auch seine Guitarre elektronisch erweiterte und mit einer begleitenden Band mitspielte.

Als Baez sich auf seiner England-Tour 1965 von Dylan verlassen fühlt und er sie nie gebeten hat, mit ihm zu spielen, löst sich die Verwandtschaft im darauffolgenden Jahr auf. Laut Baez, die selbst keine Medikamente nahm, hatte sie auch Schwierigkeiten mit dem starken Konsum der Band-Mitglieder während der Tour.

Am Ende des Jahrzehntes experimentiert Baez mit Poesie und hört der Taufe zu; Eine Reise durch unsere Zeit (1968). Im Jahr 1969 spielte sie beim Woodstock Festival. Nach der Geburt ihres Sohnes hat sie mit ihm seinen Schwiegervater im Knast besucht. Das Titellied handelt von ihrer gescheiterten Liebesaffäre mit Bob Dylan. Das Titellied ist neben Speaking of Dreams eine der berühmtesten Originalkompositionen von Baez.

In den frühen 70er Jahren war Joan Baez an den Filmmusiken zweier weltweit erfolgreicher Filmproduktionen beteiligt. Im Jahr 1972 spielte Joan Baez zusammen mit B. B. King und den Voices of East Harlem im Sing Sing-Gefängnis des New York State. Baez plädierte dort für die Duldung und das Verstehen der Gefangenen.

Das Live Aid-Konzert wurde 1985 eröffnet, nachdem sie im Jahr davor wieder mit Daniel in Europa unterwegs war. Im Jahr 1988 konzertierte sie zusammen mit Constantin Wecker und Mercedes Sosa bei mehreren Auftritten unter dem Titel 3-Stimmen. Play-me-rückwärts verdient Joan eine Grammy-Nominierung. Geburtstages 1991 stellte sie zum ersten Mal einen Geschäftsführer ein und nahm Sängerstunden.

Ihr Repertoire umfasst neben klassischen US-Traditions- und Volksliedern wie House of the Rising Sun, Barbara Allen, Songs von Pete Seeger, Woody Guthrie und Bob Dylan auch viele spanische und gelegentlich auch andere Sprachversionen wie z. B. italienische, französische, russische und deutsche Songs (Kinder von Bettina Wegner). Doch Baez macht nicht bei traditionellen Liedern halt: Auf ihrem neuesten Debütalbum Day After Tomorrow (2008) beispielsweise spielt sie aktuelle Volkslieder von Steve Earle, der auch das Werk produziert hat.

Zum ersten Mal seit vielen Jahren war Baez wieder in den Billboard-Charts. Joan Baez engagiert sich neben ihrer musikalischen Arbeit schon in jungen Jahren für Minoritäten auf der ganzen Erde, für Frieden und gegen rassistische Segregation in ihrer Heimatregion. Der afroamerikanische Pressesprecher der US-Bürgerrechtsbewegung, Martin Luther King, hat sie als Studentin auf einem Quäker-Seminar zum ersten Mal gehört.

Bis zu seiner Tötung war Baez bei King und hat mit ihm in vielen verschiedenen Politikaktionen zusammengearbeitet. Gewaltfreiheit wurde zu einem bedeutenden Vokabular im Politikvokabular von Joan Baez, auch gegenüber seinen Opponenten und, zum Beispiel bei Kundgebungen, gegenüber der Politik, der Politik. Der Bürgerrechtsaktivist Jackson, Begleiter und Freundin, weist in Mary Wharton's Joan Baez Dokumentarfilm darauf hin, dass selbst unter erschwerten, politisch-emotionalen Umständen (z.B. wenn man mit Steinen auf die schwarzen Studenten warf, die auf eine weisse Grundschule gingen), Joan Baez immer darauf drängte, dass dieses Word mehrere Male in Vorträge geflochten wird, um die gespannte Lage zu eskalieren.

Noch im gleichen Jahr hat sie mit Bob Dylan am Lincoln Memorial gesungen, als Martin Luther King nach Washington einmarschierte. Johanna Baez war an vielen Demonstrationen und anderen wichtigen Ereignissen gegen den Vietnam-Krieg beteiligt. 2. Baeze und ihre Landsleute ueberlebten den Ueberfall. 11 ] Nach eigenen Aussagen wurde sie durch die Erfahrung stark geschädigt.

Auf dem 1973 erschienenen Debütalbum Wo Are You Now, My Son?, das von Live-Aufnahmen der Ereignisse in Hanoi begleitet wird, werden die Impressionen von Joan Baez' Erfahrungen in Hanoi in einer Dauer von etwa 21 min vermittelt. 12] Baez setzte sein Engagement in Südostasien auch nach dem Ende des Vietnamkrieges fort.

Bei der Gründung der Bread & Roses im Jahr 1972 durch ihre Schwestern Joan Baez hat sie sich stark engagiert. Sie wurde im Juli 1975 für ihren öffentlichen Einsatz bei den ersten Auszeichnungen für Rockmusik ausgezeichnet und mit einem Ferienaufenthalt (Joan Baez Day, 2000, 1975 ) in Atlanta ausgezeichnet.

Nach der Aussage in einem Gespräch 1972, dass sie zehn Jahre vorher eine Lesbenbeziehung hatte und sich als zweigeschlechtlich sah, gab sie 1978 mehrere Wohltätigkeitskonzerte gegen Vorschlag 6, die so genannte Briggs-Initiative, die allen schwulenlehrerInnen das Lehren an staatlichen kalifornischen Hochschulen untersagen wollte. Sie sprach sich auch gegen den Irak-Krieg im August 2005 aus, als sie Cindy Sheehan, die Tochter eines gefallenen Militärs, in ihrem Lager am Eingang zu George Bushs Ranch aufsuchte.

13 ] Baez kritisierte das neue verschärfte Zuwanderungsgesetz für mexikanische Staatsbürger in Arizona im Jahr 2010 mit Konzertauftritten in ihrem Heimatland, zum Beispiel in Salt Lake City im Jahr 2010. Er hat eine um zwei Jahre jüngere Frau. Die zweite Sopranistin, Margarita Mimi, vier Jahre jüngere und zugleich Gesangs- und Gitarrenspielerin, verstarb 2001 The Swallow Song ist ein Duo der beiden Geschwister auf der 1995 erschienenen Baez Live-CD Ring it Bells, der von dem Mathematikphysiker John Baez als Cousine begleitet wird.

Joan Baez gebar im Jahr 1969 ihren eigenen Namen von David Harris, dem Vater ihres Sohnes gab es nicht. Sie wohnt mit ihrem Schwiegersohn und ihrer Tochter in Woodside, Kalifornien. Bis zu ihrem Tode im Jahr 2013, kurz nach ihrem hundertsten Lebensjahr, wohnte auch ihre Mama bei Baez.

14 ] Auf ihrem Anwesen hat Baez ein Holzhaus, in dem sie einen Großteil ihrer Freizeit mit Meditation und Schreiben verbracht hat. Aus Anlass des 50-jährigen Bestehens der Organisation Amnesty International wurde Joan Baez am Freitag, den 19. Mai 2011, in San Francisco erstmals mit dem nach ihr genannten Preis ausgezeichnet. Vorstellungsgespräch in:

KunstSPIEGEL mit Dominik Baur, Ausgabe 11/2008, S. 62 (mit je einem Bild von Joan Baez 1958 und 2008). Schwarz-Kopf und Schwarzkopf, Berlin 2005, ISBN 978-3-89602-679-8 Jens Rosteck: Joan Baez. Vom Joan Baez zu Adam Green. dtv, München 2007, ISBN 978-3-423-24587-6 Markus Jäger: Joan Baez und die Ausgabe von Vietnam.

Wolfgangs Biederstädt: Joan Baez (= Fischer Paperback 2299). Hofmann und Campe, Hamburg 1974, ISBN 3-455-0909595-8 Mary Wharton (Regie, Buch): Joan Baez. Dokumentarfilm, USA 2009, 84 Min. , deutsche Titel: Joan Baez, SWR (Erstausstrahlung, August 2010). 06/2003 - Joan Baez - Rückblick in die Zukunft - ein Neuanfang für Joan Baez.

"Joan Baez in einem Gespräch mit Philipp Oehmke: Reclam, Stuttgart 2013, ISBN 978-3-15-020279-1, S. 209. Iain Blair: The Voice Of Joan Baez, The Chicago Tribune, June 28, 1987, Zugriff per E-Mail vom Oktober 2015. "The Junta does not want the Beatles". Jens Uthoff: Joan Baez über die Antikriegsbewegung: "Diese Menschen geben uns Hoffnung".

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