Beryll

Bergkristall

Der Stein ist frischblumig rosa, mit violetten Nuancen, daher sein anderer Name: rosa Beryll. Der Begriff Beryll kommt aus dem lateinischen Beryllus und wurde früher als Oberbegriff für alle klaren Kristalle verwendet, "Gläser" werden daraus abgeleitet. Gesteinsbildende Arten mit den Sorten Smaragd, Aquamarin, Goldener Beryll (Heliodor), Morganit (pink), Bixbit (rot) und Goshenit (farblos). Die Bezeichnung Beryll leitet sich vom lateinischen Wort beryllus ab und geht über griechische Beryllos auf das Sanskritwort vaidurya zurück. Zur Beryll Group gehören die Edelsteine Smaragd, Aquamarin, Morganit und Gold Beryll.

mw-headline" id="Etymologie_und_Geschichte">Etymologie und Geschichte[Bearbeiten | | Quelltext bearbeiten]

In diesem Beitrag geht es um das mineralische Beryll. Für Beryl, lesen Sie bitte Beryl. PleochroismusSchwach zu erkennen: Beryll ist ein häufiges mineralisches Element aus der Mineralstoffklasse der "Silikate und Germanate". Beryl bildet überwiegend große Quarze mit einem tafelförmigen oder prismatischen bis säulenförmigen Wuchs und einem glas- bis fettförmigen Schimmer auf den Flächen. Bis zu 18 m lang und 180 t schwer waren die grössten bisher bekannt gewordenen Höhlen.

3 ] Beryll kommt auch in Gestalt von körnigen oder massiven Aggregaten vor, die leicht mit Quartz zu verwechseln sind. Beryll ist in seiner reinen Gestalt farbneutral und transparent und wird in dieser Gestalt als Goschenit oder Goschenit oder Goschenit oder Goschenit oder Goschenit oder Goschenit oder Goschenit genannt. Beryll wird aufgrund seiner großen Härte von 7,5 bis 8 Mohs und seiner oft gut geformten Quarze hauptsächlich zu Edelsteinen weiterverarbeitet, wofür vor allem der türkisblaue Akquamarin, der türkisgrüne Emerald und der türkisgelbe bis grünlich-gelbe goldene Beryll bekannt sind.

Die Gewinnung der Beryll-Sorte Emerald geht auf das dreizehnte Jahrtausend v. Chr. bis nach Ägypten zurück. Schon in der überholten, aber zum Teil noch verbreiteten achten Ausgabe der Mineraliensystematik, nachdem Styroz Beryll zur mineralischen Klasse der "Silikate und Germanate" und dort zur Gruppe der "Ringsilikate (Zyklosilikate)" gehört hatte, wo er mit dem System Nr. VIII/E. 12 und den weiteren Gliedern Blitzstein, Cordierit, Indialith, Pezzottait, Sekaninait und Stoppaniit als Namenspatrone die "Beryllgruppe" bildeten.

In der neunten Ausgabe der seit 2001 gültigen und von der International Mineralogical Association (IMA) verwendeten Strunz-Mineralsystematik wird Beryll auch in die Rubrik "Ringsilikate" eingeordnet. Dieser ist jedoch nach der Beschaffenheit der Silicatringe weiter untergliedert, so dass das mineralische Element seiner Beschaffenheit nach in der Unterteilung "[Si6O18]12-Einzelsechsringe ohne inselähnliche, komplizierte Anonen " zu suchen ist, wo es auch der "Berylgruppe" mit dem System Nr. 11 CJ.05 und den anderen Gliedern Bazzite, Indialith, Pezzottait und Stopaniit seinen Namen gibt.

Das Mineraliensystem nach Dana, das vor allem im englischsprachigen Raum eingesetzt wird, klassifiziert Beryll auch in die Kategorie "Silikate und Germanate" und dort in die Kategorie "Ringsilikate: Ringe von sechs". Er ist hier auch als Antonyme der "Berylgruppe" mit der System-Nr. 61.01.01 und den anderen Gliedern in der Unterteilung "Ringsilikate: sechs Ringe mit Si6O18-Ringen; möglich (OH) und Al-Substitution" zu sehen.

Beryll in 100-prozentiger Reinform, die nur künstlich hergestellt werden kann, setzt sich aus etwa 19 Prozent Korund (Al2O3), 14 Prozent Bergaluminiumoxid (BeO) und 67 Prozent Siliziumdioxid (SiO2) zusammen. Das Kristallgefüge von Beryll ist aus sechs Einzelringen mit der Strukturformel[Si6O18]12- aufgebaut, die in c-Achsenrichtung konzentriert übereinandergeschichtet und um 30° gedreht sind.

Der farblosen reinen Form von Beryll, wie auch der reinen Form von Quarz (Bergkristall), wurde ein eigener Name gegeben und wird als Goschenit bekannt. Farbloser Beryll sind jedoch sehr auffällig. Ein weiterer rosa Beryll, der Cäsium enthält, heißt Vorobieffit[14], Welobieffit oder auch ganz allgemein Caesium-Beryll[4]. Ebenso sehr rar ist die Sorte Rote Beryll, deren veralteter Name Bixbit aufgrund der klaren Gefahr der Verwechslung mit dem Mineral BiBbyit zu den ungewollten Markennamen nach den CIBJO-Vorschriften zähle.

Die Beryllbildung erfolgt entweder magisch in Pegmatit und Granit oder hydrothermisch in alten Iris- oder Quarzgängen. Metamorphisch geformte Beriemen wurden ebenfalls entdeckt, auch im Untergrund. Darüber hinaus kann es in sekundärer Weise in Gestalt von Seifenablagerungen auftreten, die mit Flußsedimenten angereichert sind. Beryllkristalle können besonders groß werden. Kristalline bis zu 177 t wurden in Namivo/Alto Ligonha in Mosambik entdeckt.

Beryllium ist die Hauptlieferantin des giftigen Leichtmetalls Beryllium, das in der Raumfahrt als Komponente von Sonderlegierungen vorkommt. Darüber hinaus wurden im Hochmittelalter Beryle in Gläser zerlegt, die als Brillen benutzt wurden und ihnen ihren Namensgeber gegeben haben. Beryll aller Farbvarianten wird zu Edelsteinen von guter Güte weiterverarbeitet. Bei der Vermahlung muss jedoch der klare Plättchenbildung einiger Beryll-Sorten Rechnung getragen werden.

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