Bioenergetik übungen

Übungen zur Bioenergetik

Nachahmungsübungen Die Bioenergetik bietet zahlreiche Möglichkeiten, Verspannungen zu beseitigen und das Körperbewusstsein zu stärken. Die Aufgaben zielen darauf ab, die bioenergetische Energie ungehindert durchzulassen. In diesem Kurs werden drei Übungsaufgaben vorgestellt, die Sie nachahmen können. Es ist sehr wertvoll, dass Sie die Muskeln lange vor den Trainingseinheiten erwärmen. ist die Stimulation von Brustkorb, Unterleib, Hüfte und Schenkel.

Stehen Sie für diese Aufgabe gerade. Legen Sie Ihre Füsse in einem Mindestabstand von ca. 50 Zentimetern gegeneinander. Der Zehenbereich sollte leicht nach vorne gerichtet sein. Jetzt die Fäuste zusammenpressen und in den Nacken drücken, oberhalb der Körper. Der Knöchel der Hand sollte nach oben gerichtet sein.

Halte diese Stellung etwa eine Sekunde lang. Setz dich auf den Fußboden und strecke deine Schenkel aus. Wenn du nicht so flexibel bist, kannst du auch deine Füße beugen, die Wirkung der Bewegung ist die gleiche. Du solltest dies etwa eine halbe Stunde lang tun und dann deinen oberen Körper wieder allmählich ausrichten.

Dabei ist es besonders darauf zu achten, dass alle Muskelgruppen, die für diese Aufgabe nicht benötigt werden, gelockert werden. Dabei sollte der obere Körper entspannen. Das Üben des Handdehnens kann lebendige Gefühle in den Handflächen hervorrufen und sollte daher Teil jeder Übungsserie sein. Setz dich im Querbein und steck deine Fingerkuppen zusammen. Verteilen Sie Ihre Hände und drücken Sie Ihre Fingerkuppen zusammen.

Drehe nun deine Hand vor dir, so dass deine Fingerkuppen auf deine Brustdrüse deuten. Streckt nun eure Handflächen in dieser Stellung so weit wie möglich von euch weg. Dabei sollten sich die Fingerkuppen noch anstrengen. Halte diese Stellung etwa eine Sekunde lang und atme langsam und gleichmässig.

Entspanne nach einer Weile deine Handflächen. Jetzt halte deine Arme für ca. 30 Sek. locker vor deinen Kopf und dehne deine Hand leicht.

Welche bioenergetischen Aufgaben gibt es?

Aus der Bioenergetik kommt die Psychotherapiearbeit mit Haltungen, in denen gewisse Muskelteile einer Stressbeanspruchung unterliegen und wurde von Lowen und Pierrakos (1986) und Pierrakos (1999) erarbeitet. Die Therapeutin weist den/die Klient (en) an, eine Haltung einzunehmen, in der gewisse Teile der Muskulatur Stress ausgesetzt sind oder in der der Organismus an gewissen Stellen gestreckt wird.

Beispiel: Als erste Übung eines Therapiegruppen-Wochenendes fordere ich die Kursteilnehmer auf, sich im Zimmer auszubreiten und so zu stehen, dass eine gewisse Distanz um sie herum besteht, ihre Füsse etwa schulterweit, ihre Ohren verschlossen, ihr Maul offen und durch den Maul zu durchatmen. Dabei werden die Hände zur Seite gestreckt, die Beteiligten knien leicht und beugen dann ihren Rumpf sanft nach rückwärts, so dass ein Krümmungsbogen von den Fußgelenken bis zum Scheitelpunkt gebildet wird, der nicht durch eine Kurve irgendwo abgebrochen werden sollte.

Bemerken die Teilnehmenden, dass die Situation immer schwieriger wird, sollten sie die entstehenden Eindrücke mit ihrer eigenen Sprache wiedergeben. Eine Schwingung in den Füßen der Teilnehmenden setzt sich durch die Front des Leibes nach oben fort und wird durch zornige, jammernde oder weinende Gesangsgeräusche ausgedrückt. Von den Teilnehmern fordere ich sie auf, ihre Hände seitlich und dann allmählich zur Spitze des Kopfes zu strecken, um die Bewegung zu stärken, was zu einer weiteren energischen Ladung und zum Ausprägen von intensiven Gefühlen beizutragen.

Schon nach wenigen Augenblicken ziehe ich die Beteiligten sanft aus der Bioenergetik "Bogenhaltung" heraus und bringe sie dazu, mit den gerade gespürten Gefühlen nach innen in Verbindung zu treten, paarweise zusammenzusitzen und Informationen über das, was sie gerade erfahren haben, auszutauschen. Die Teilnehmerinnen und Schüler werden von mir geführt.

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