Blaise Pascal

Blauer Pascal

Er war französischer Mathematiker, Physiker, Schriftsteller und Philosoph. mw-headline" id="Leben_und_Schaffen">Leben und Schaffen und Schaffen="mw-editsection-bracket">[Editing | /span>Quellcode bearbeiten]> Blaubart Pascal (* am 19. Juli 1623 in Clermont-Ferrand; am 20. September 1662 in Paris) war ein Franzose, Mathematikerin, Physikerin, Schriftstellerin und christliche Philosophin.

Der Pascal stammt aus einer ehemaligen Auvergne-Familie der zweiten Gen. Etienne Pascal hatte in Paris Jura gelernt und wurde wenig später zum zweiten Präsidenten des Oberste Steuergerichts der Region ernannt.

Er hatte zwei Geschwister, die drei Jahre älter als er, der spätere Nachlassverwalter und erste Biograph, und die zwei Jahre jünger als er war. Mit acht Jahren übersiedelte die Gastfamilie mit dem Kindermädchen nach Paris, weil sein Familienvater den Kinder, also vor allem dem offensichtlich begabten Knaben, größere Entwicklungschancen geben wollte.

Er war von Kindesbeinen an krankgeschrieben. So wurde er von seinem gut ausgebildeten und engagierten Familienvater selbst sowie von Tutoren unterwiesen. Im Alter von zwölf Jahren stellte er bereits sein herausragendes rechnerisches Können unter Beweis und schloss sich durch seinen eigenen Sohn, der in Paris Gelehrten- und Schriftstellerkreise besuchte, dem Zirkel der Mathematiker und Naturforscher um Père Mersenne an, wo er als 16-Jähriger mit einer Arbeiten über konische Abschnitte aufwartete.

Im Jahre 1639 wurde der Familienvater im Verdacht, einen Protest der Beteiligten gegen die Zinsmanipulation durch den Staat mitorganisiert zu haben. Am liebsten verschwand er und floh aus Paris. Im Jahre 1640 wurde sein Familienvater zum Königskommissar und höchsten Steuereintreiber der normannischen Stadt Rouen ernennt. Pascal hat hier 1642 eine automatische Berechnungsmaschine für ihn erfunden, die später Pascaline hieß und als eine der älteren Berechnungsmaschinen angesehen werden kann.

Er hat ein Patentpatent auf sie erhalten, aber der gehoffte Wohlstand durch die Entdeckung und seine eigene kleine Kompanie hat sich nicht erfüllt. Im Stadtteil Rouen, einer Universitätsstadt, einem Oberlandesgericht und einer reichen Kaufmannsgemeinde, war die Pascalfamilie ein gutes Unternehmen, auch wenn der Familienvater sich durch die Strenge seines Amtes ungeliebt gemacht hatte.

In diesem Umfeld bewegen sich Pascal und seine literarische Begabung der jüngeren Schwestern Jakqueline, deren poetische Experimente vom Theaterautor Pierre Corneille unterstützt wurden. Im Jahre 1641 heiratet Sr. Friederike Périer einen jüngeren Angehörigen, den ihr Familienvater als Assistentin von Clermont-Ferrand übernommen hatte. Während der Genesung des väterlichen Sohnes nach einem Unglück kam die schwache Ordensfamilie 1646 mit den Belehrungen des niederländischen Reformbischofes Jansenius in Berührung, der in der Katholikenkirche eine den Ideen Augustinus' ähnliche Gnadendoktrin vertret.

Pater, mein Junge und meine Tochter wurden fromme Menschen. Pascal, der unter Beinlähmung und ständigem Schmerz gelitten hatte, deutete seine Erkrankung als ein göttliches Signal und fing an, ein Asketenleben zu beginnen. Doch Pascal selbst liess sich von seiner Religiosität nicht davon abhalten, seine wissenschaftlich-mathematischen Untersuchungen fortzusetzen. Im Jahre 1646 beispielsweise wiederholt er die Experimente von Evangelista Torricelli im Jahre 1643, um das Vakuum zu beweisen, dessen Vorhandensein zuvor für ausgeschlossen hielt, und veröffentlicht seine Resultate 1647 in der Traktat Traité sur le vide (siehe auch Emptiness in the Void).

Er wohnte ab May 1647 wieder in Paris bei Jakqueline und wenig später bei seinem Familienvater, wo er mit führenden Jansonisten Kontakt aufnahm, aber auch seine Forschung fortsetzte. In Anbetracht des Widerstands vieler Denker und Naturwissenschaftler, darunter des Künstlers Décartes, den er Ende des Septembers 1647 mehrmals in Paris getroffen hatte, hat er die Vakuumfrage (siehe auch Äther) nur mittelbar diskutiert, also in einer Traktat über den Druck der Luft.

Im Jahre 1648 misst sein Schwäger Bruder Perrier den Druck auf dem 1465 Metern hohe Puy de Dôme im Befehl von Pascal, um seine Höhenabhängigkeit zu erproben. Im Jahre 1648 gründete Pascal das Recht der Kommunikation von Rohren in einer weiteren Arbeit. Im Frühling 1649 erschwerte der Aufruhr der Front das Pariser Geschehen, und die Pascal zogen bis zum Sommer 1650 zu den Périern in der Vogesen.

Pascals Familienvater verstarb im Jahr 1651. Kurz darauf besuchte Jacqueline gegen den Willen der Toten und ihres Brüders das rein Jansenistenkloster von Port Royal in Paris. Zum ersten Mal war Pascal auf sich allein gestellt. Im Jahre 1652 nahm er ihn zusammen mit einigen seiner freidenkenden Freundinnen und Freunden, darunter dem Chevalier de Méré, mit auf eine längere Zeitreise. Er führte Pascal in die neue Welt der Philosphie und in die Technik der sozialen Kommunikation ein.

Eine anonyme Diskurse sur les passions de l'amour ("Abhandlung über die Passionen der Liebe"), die ihm lange Zeit zugeschrieben wurde, weil sie in diese modische Phase des Lebens passt, kommt nicht von ihm. 1653 schrieb er eine Traktat über den Druck des Lufts, in der die Hydrostatik zum ersten Mal in der Geschichte der Wissenschaft ausführlich dargestellt wird.

Pascal hatte mit seinen neuen Bekanntschaften, vor allem dem Chevalier de Méré, auch Gespräche über die Chancen, im Spiel, einem typischen edlen Freizeitbeschäftigung, zu gewinnen. Das veranlasste ihn 1653, sich der Wahrscheinlichkeitstheorie zu zuwenden, die er 1654 in Korrespondenz mit dem Toulouse Richters und großen Mathematikers Pierre de Fermat voranzutreiben versuchte. Gleichzeitig befasste er sich mit weiteren rechnerischen Fragestellungen und veröffentlichte 1654 unterschiedliche Abhandlungen: den Thrité du triangle arithmetique über Pascals Dreiecks- und binomiale Koeffizienten, in dem er zum ersten Mal ausdrÃ??cklich das Prinzip des Nachweises einer vollstÃ?ndigen Einweihung formulierte,[1] den Traità des rdres numeric auf Zahlenreihenfolge und die Kombinationen Ã?ber Ziffernenkombinationen.

Pascal war im Hochsommer 1654 von einer düsteren Stimmung betroffen. Danach trat er aus der pariserischen Gemeinschaft in den Ruhestand, um seine Frommkeit en in vollen Zügen genießen zu können. Der Heilungsprozess seiner Cousine Périer, die nach einem Aufenthalt in Port Royal 1656 von einem Magengeschwür am Augeninneren befreite, stärkte auch den Glaube von Pascal.

Wenn es 1655 zu einem öffentlichen Konflikt kam, weil Arnold als Jännerist von der thematischen Abteilung der Sorbonne in Paris ausgegrenzt wurde, mischt sich Pascal ein und schreibt 1656/57 eine Reihe von anonymen satirisch-polytischen Prospekten. Er satirisierte und griff damit die Thesen der Jesus iten - das bekannte Kasuistikum - an, die, obwohl sie sozusagen verbraucherfreundlich, eher opportunistisch und oft subtil waren und ihren sehr irdischen Herrschaftshunger aufdeckten.

Unbekannter waren die vier beißenden Pamphlete, mit denen Pascal 1658 (zusammen mit Arnold und Nicole) in eine Lehensfrage zwischen Januaristisch ausgerichteten Parisern und den Jesusitern eintrat. Auf kurze Sicht hielten die Jesuskinder jedoch mit Unterstützung des Königs und des Papstes die Überhand, was die Aussichten von Pascal für die kommenden Jahre verfinsterte. Vor diesem Hintergrund beginnt er 1658, systematisch an einer großen Entschuldigung der Christenreligion zu feilen.

Für Pascal gilt: "Wer uns ohne uns erschaffen hat, kann uns ohne uns nicht erlösen". 1658 berechneten er die Grundfläche unter der Cycloide mit den Cavalieri'schen Verfahren und das Rotationsvolumen des Umlaufkörpers, das sich aus der Rotation der Cycloide um die x-Achse ergibt. Im Jahr 1659 erschien sein Papier Traité des sinus des quarts de cercle (Abhandlung über den Sinn des Quartiers-Kreises).

Mit der Lektüre dieser Schrift in Paris 1673 erhielt er einen entscheidenden Anstoß für die Entstehung der Differential- und Integralrechnung durch die Berücksichtigung von Pascals besonderen Überlegungen, die Leibniz allgemein nutzte, indem er Pascals Zirkel als einen Krummkreis an den Einzelpunkten einer jeden Funktionsweise oder eines Funktionskurvenverfahrens verstand. Zusammen mit seinem Kumpel Roannez gründet er anfangs 1662 eine Droschkenfirma (Les carrosses à cinq sous" - "Fünf-Groschenkutschen"), die den Start des ÖPNV in Paris kennzeichnet.

Aufgrund seines vorzeitigen Todes konnte Pascal die vorgesehene große Entschuldigung nicht zu Ende bringen. Es ist aber auch deshalb schwierig, weil sie sich nicht an den Ursprungstext halten, obwohl er als Autogramm, wenn auch nur in Form einer Notiz, aufbewahrt wurde, sondern eine der beiden Kopien, die die Périer kurz nach Pascals Ableben von den Notenbündeln angefertigt haben, verwendet haben.

Noch 1844 hat Prosper Faugère zum ersten Mal eine Gesamtausgabe auf der Grundlage der Originalzettel von Pascal versucht, die er jedoch größtenteils nach Inhaltskriterien in Abschnitte und Unterabschnitte umgestaltet hat. Gegen 1930 löste sich die Recherche von dem gängigen Missverständnis, dass Pascals Notizen letztendlich nicht bestellt worden seien. Stattdessen wurde erkannt, dass mindestens 27 Pakete (nach der ersten oder 28 nach der zweiten Ausgabe, also etwa 400 Notizen) so vielen von Pascal beabsichtigten Kapellen entsprechen und definitiv eine innere Ordnung hatten.

Kopien, die - seitdem in aufeinanderfolgender Reihenfolge verfasst - den Zustand des Nachlasses besser wiedergeben als die erste in Einzelblättern für Auflagenzwecke gefertigte Kopie), die im Originaltext den Autogrammen und im Arrangement größtenteils den beiden Kopien entstammen (denn 1710/11 hatte Pascals Neffe Louis Périer alle Notizen mit den besten Absichten neu sortiert und auf große Blätter geklebt).

Bei diesen jüngeren Ausgaben handelt es sich um Nachbauten von Pascals Nachlass und Gedanken sowie um seine Absichten, das damalige Filmmaterial zu organisieren. Wie die Arbeit wohl aussah, wenn Pascal sie hätte vervollständigen können (und ob er sie jemals hätte vervollständigen können), ist noch offen. In den 27 und 28 genannten Kapiteln wird der Weg aufgezeigt, den Pascal in der Begründung seiner Entschuldigung für das Christentum gehen wollte.

Entschuldigung ist in zwei Teile gegliedert: "Erster Teil: das Leid des Menschen ohne Gott. Pastor Pascal setzt sich mit der Fortführung der heilbringenden Geschichte der Bibel, der typischen Interpretation von Prophetien (als Zeichen für das Auftreten von Christus / Messias), der "Dauerhaftigkeit" der Judenreligion (dem Grundsatz, dass die wirkliche Religionsgemeinschaft von Beginn der Erschaffung an bestehen muss, vgl. Augusthusthai von Flusspferd, Retraktationen 1,12,3) und dem Hermeneutikprinzip der Nabelschau ( ") als Schlüsselelement der Bibelungen ( " Laf. 270) auseinander.

Die Entschuldigung Pascal's zielt auf die Umwandlung von Attheisten oder Skeptikern ab. Der Zusammenschluss von Pascals Denken von seinen rechnerischen bis hin zu seinen mystischen Werken verdeutlicht das bekannte Bruchstück über die drei Orden von Leib, Geist und Seele oder Heiligung (vgl. Laf. 308). Pascals Wette, wonach der Glauben an Gott nicht nur richtig, sondern auch sinnvoll ist, finden wir in keinem der 27 oder 28 Kapiteln, denn: "Wenn du gewinnst, gewinnst du alles, und wenn du verlierst, verlierst du nichts" (Laf. 418).

Gemäß den Aufzeichnungen Pascal's (Laf. 11) muss er, wie der "Einführungstext" über die Suche nach Gott (Laf. 427), vor den Denkanstoß gestellt werden (vgl. Sellier's Edition von Patenséss "d'après l'" "ordre" pascalien", 2004). Pascal verkörperte in einer Ära, die bereits deutlich auf der Abgrenzung von Glaube und Erkenntnis beharrt, in seinem Schaffen und Schaffen das Gesetz der Geschlossenheit des ganzen Wesens.

Pascal wird bis heute als ein mächtiger eloquenter Befürworter des Christums und Befürworter einer tiefgehenden ethischen Haltung des Christen angesehen. Aus seinem Bedürfnis - seiner physischen Schwäche und seiner Unmöglichkeit, wahre Liebe zu spüren - machte Pascal eine De und tarnte sie mit heilbringenden Wörtern. Zitierungen von Pascal wie: "Vom Mittelkurs abzuweichen bedeutet, von der Menschenwelt abzuweichen" und anderen mehr, führten nur dazu, ihn als moderaten Denkenden im aristotelischen Sinn zu begreifen.

Für Huxley war dies nur eine rein gedankliche Komponente von Pascal. Pascal war in seinem wirklichen Lebenslauf sehr konsistent, also in der Art, wie es in seinem Alltag nachweisbar dargestellt wurde - heute würde man sagen: Fundamentalist. Wörter aus Pascal's Schrift wie: "Siechtum ist der natürliche Zustand eines Christs; denn nur in 7chtum ist der Mensch, wie er immer sein sollte", spiegeln die düsterer Einstellung des Denkers wider.

Aufgrund seiner brillianten Rezepturen und der eindrucksvoll beschriebenen geistlichen Erfahrungen galt Pascal als "Verfechter einer edlen Sache", während er - was seine christlich philosophische Sichtweise betrifft - nur ein krankes Asketenwesen war. Anders als Nietzsche habe er seinen Beschwerden nicht widerstanden, sondern sie als begrüßenswerte Hinweise auf ein bedeutungsloses Erdenleben genutzt, so Huxley.

Im Zusammenhang mit der Philosophie steht Karl Löwiths erneute Aufnahme von Voltaires Kritiken und seine Auseinandersetzung mit der "Entschuldigung" oder Pascals kritischer Interpretation seines Werkes in der Entstehungsgeschichte der neuzeitlichen funktionalen Ontologie von Heinrich Rombach. Pascal forscht nicht nur in Frankreich, sondern auch in den USA und Japan intensiv.

Namensgeber ist Pascal: Der Name mehrerer Waldorfschulen in Deutschland stammt aus dem Pascal, vgl. Passcalgymnasium. Ein Pascal im Zusammenhang. Wurm, Berlin 2003 (= Literarische im Zusammenhang auf CD-ROM 19), ISBN 3-932094-35-2. The current authoritative editions of the literary work in German: Jean-Robert Armogathe (Ed.): Denk über die Religionen und einigen andere topics / Blaise Pascal.

Buchstaben von Blaise Pascal. Der Pascal und die Begrenzungen der Weltanschauung. Die V&R unipress, Göttingen 2010, ISBN 978-3-89971-790-7, Donald Adamson: Blaise Pascal: Mathematikerin, Physikerin und Gottesdenkerin. Macmillan, London/New York 1995 Manfred Heeß: Blaise Pascal: Scientific Thinking and Christian Faith (= Freiberufliche Veröffentlichungen zur Rumänischen Philharmonie. Bd. 33).

Hans Loeffel: Blaise Pascal (= Vita mathetica. Bd. 2). Pascal und Philosophisch-Religiöse Grundmodelle der Modernität. Wilhelms Schmidt-Biggemann: Blaise Pascal (Beck's Serie Denker). Beck, München 1999. Theophil Spoerri: Pascal's Nebengedanken. Veröffentlichungen von und über Blaise Pascal in VD 16 John J. O'Connor, Edmund F. Robertson: Blaise Pascal.

Hochsprung unter ? Pontifex offenbar für die Heiligsprechung Blaise Pascal's. Umgang mit der Ausgewogenheit der Spirituosen und der Gravitation der Luftmasse, Paris 1663 (Digitalisat), S. 165 ff.

Mehr zum Thema