Blutegel bei Bandscheibenvorfall

Leech bei Bandscheibenvorfällen

Ein Bandscheibenvorfall muss vor der Behandlung ausgeschlossen werden! Bei defekten Stoßdämpfern: Besuch einer Bandscheibenoperation; Wissen. Kranke Tiere besuchen bei Gelegenheit gerne Gewässer, in denen Blutegel gefunden werden, um "behandelt" zu werden.

Leeches unterstützen bei Rückenbeschwerden. Werra-Meissner-Kreis.

Manuela Scheere, Heilerin, verwendet spezielle Tierarten. Sie nutzt Blutegel, um unter anderem Rückenschmerzpatienten zu helfen. Die Heilerin Manuela Scheere hat die Blutegel immer wieder behutsam gestoßen. Abgesehen von einem hingen die vier Tierchen fast bewegungslos auf dem Ruecken des Kranken, der mit anhaltenden Wirbelschmerzen in den Lendenwirbeln in die Praxen kam.

"Man beißt besser, wenn man warm ist", sagt Scheere, der mit diesem Traditionshilfsmittel vor allem Rückenschmerzen, Scheibenvorfälle und entzündliche Zustände aller Arten bekämpft und den Heizgerät esatz anbringt. Egel sind sehr empfindliche Lebewesen. Bei Gewitter oder einem unerfahrenen, möglicherweise nervösen Doktor oder Heiler könnten auch die gerne dunklen und feuchten Exemplare von den anderen weggebracht werden.

Als Manuela Scheere einen Besuchstermin für die Blutegel-Therapie hat, zieht sie am Morgen kein Parfum auf, sie cremt sich nicht selbst ein. In Biebertal im Kreis Güssen kommen die Kleintiere, die nur in sehr sauberem Wasser aufwachsen. Die Kleintiere sind Zuchttiere. "Sie dürfen wegen der Ansteckungsgefahr nicht aus der Wildnis genommen werden, um sicherzustellen, dass sie nie auf einem Menschen oder einer Tierart gesessen haben", erläutert Scheere.

Nach dem die Heilerin mit einer kleinen Kanüle etwas Blutentnahme ans Licht gebracht hat, platziert sie allmählich vier Blutegel auf die Druckdolentstellen oder Akupunkturstellen. Das Tier beißt mit seinen kleinen Kalksteinzähnen und saugt dann mit seinem Rücken. "Es ist seit dem Hochmittelalter bewiesen, dass die Tierchen, die Blutkörperchen und Pusten essen und dabei Blutflüssigkeiten, d.h. Gewässer und Nahrungssalze, absondern, in Bewegung gesetzt werden.

"Dass der Mensch nur fünf bis sieben l Wasser hat, war damals jedoch noch nicht bekannt und wurde viel zu oft aufgetragen - ein Blutegel lutscht bis zu 40 Millilitern Blut", sagt Scheere. Kaum kam in einem Blutvergießen dunkle Blutung heraus und wies damit auf schädliche Substanzen hin, wurden die Versuchstiere gestartet.

Wenn die Blutegel lutschen, wird ein Schmerzmittel abgegeben. Der Biss hinterlässt narbengroße Flecken am Kopf einer Nadel, auf die die Blutegel nicht mehr platziert werden können.

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