Blutegel gegen Kniearthrose

Blutsauger gegen Kniearthrose

Blutegel-Therapie bei Kniearthrose - Dafür spricht die Forschung und Anwendung. Im Falle einer Kniearthrose kann eine Therapie mit Blutegel in Erwägung gezogen werden. Das Verfahren wird von der in Berlin lebenden Heilerin Simone Max von Maximus in ihrem Gastartikel näher vorgestellt und erläutert, wie eine Therapie der Kniearthrose mit Blutegel sinnvoll vervollständigt werden kann. Gelenkerkrankungen sind die häufigsten Erkrankungen der Gelenke in Deutschland. Zu ihren Symptomen gehören neben den Gelenkschmerzen auch Steifheit und Bewegungseinschränkung.

Arthrosen gelten als unheilbar (Schulmedizin). Mit zunehmendem Lebensalter steigt die Chance auf eine Gelenkverschleiß. Es konnte eine genetisch bedingte Veranlagung zur Gelenkerkrankung nachgewiesen werden. Zur Entwicklung und Progression der Osteoarthritis, insbesondere in den Beinen der Beine, gehören Bewegungsarmut und übermäßiges Gewicht sowie Fehlhaltungen (X- oder O-Schenkel, Plattfuß, Hüftdysplasie) und Überlastungen der Gelenkknochen, zum Beispiel beim Training oder bei der Arbeit.

Gelenkverletzungen durch Verletzung oder Operation erhöht auch das Arthroserisiko. Arthrosen sind gekennzeichnet durch die Vernichtung des Gelenkknorpels im Bereich des Gelenkes. Die Versorgung des Gelenkknorpels erfolgt ausschließlich über die Synovialflüssigkeit, daher ist es erforderlich, dass das Gelenkband verschoben und beladen wird, nur durch das Bewegen wird die Synovialflüssigkeit in Schwung gebracht und der Gelenkknorpel wird mit Mineralien, Mineralstoffen und Abfallstoffen durchsetzt.

Das Knorpelgewebe hat nur eine niedrige Regenerationskapazität, die ebenfalls mit zunehmendem Lebensalter abnimmt und unter permanenter schwerer Beanspruchung bald an seine Leistungsgrenzen stößt. Bei zu hoher Langzeitbelastung wird der Gelenkknorpel zunächst durch einen unteren Gelenkknorpel abgelöst, bis dieser nicht mehr ausreichend ist und der Gelenkknorpel verschwindet. Es sind diese entzündlichen Zustände, die die Gelenkschmerzen und -schwellungen verursachen und die Bewegung behindern.

Dies erklärt auch, warum viele arthrotische Pflanzen auf Röntgenbildern kaum zu sehen sind, aber große Beschwerden verursachen. Das Knorpelgewebe ist noch da, aber die entzündliche Aktivität ist hoch. Auf der anderen Seite werden viele Gelenksprothesen durch Zufall gefunden, der Gelenkraum wird reduziert (der Gelenkknorpel ist dünner), aber das Gelenke tut nicht weh, da die umgebenden Gelenksstrukturen das Gelenke funktionell aufrechterhalten.

So ist nicht jede Osteoarthritis gleich. In der Schulmedizin wird die arthrotische Behandlung vor allem mit den folgenden Massnahmen durchgeführt. Es ist daher sehr überraschend, dass zur Blutegel-Therapie "aufgrund der Studiensituation" keine (empfohlene) Stellungnahme abgegeben wird, aber zugleich werden die starken Hinweise auf kurzfristige Auswirkungen auf Schmerzen, Funktionalität und Steifheit sowie die mäßigen bis starken Hinweise auf langfristige Wirkungen aufgezeigt.

Der Blutegel ist ein seit Jahrzehnten bewährtes Behandlungsverfahren. Blutegel werden unter anderem zur Therapie von Varizen verwendet. Jüngste Forschungsarbeiten, wie sie beispielsweise von Prof. Dr. Michalsen und seinem Forscherteam an der Charité Berlin durchgeführt wurden, haben ihre Effektivität bei Arthrose (insbesondere bei Kniearthrose und Daumen-Sattelgelenk-Arthrose) bewiesen. Blutegel-Therapie funktioniert über unterschiedliche Wirkungsmechanismen.

Einerseits reinigt die Blutentnahme (bis zu 50 Milliliter pro Blutegel, einschließlich Nachblutung) das Tuch aus dem "alten Blut". So kann die Gelenkentzündung zum Erliegen kommen, der Gelenkraum, in dem sich oft Knorpelschmutz ablagert, gesäubert werden, mit dem zukünftige entzündliche Zustände verhindert werden können. Der Eingriff dauerte 1,5 bis 2 Std. und nach einigen Tagen kann das Glied wieder vollständig belastbar sein.

In jedem Falle sollte der Betroffene auf die Zeichen seines Körpers achten und bei wieder auftretenden Beschwerden eine Zwischenstation einlegen. Das Gelenk wird von den Muskelgruppen verschoben und ein negatives Zusammenwirken von Synergien und Gegenläufern kann zu schmerzhaften Zuständen führen. Arthrosen treten in den seltensten Fällen allein auf, und es gibt viele Hinweise darauf, dass eine generelle Veränderung der Stoffwechselsituation die Entwicklung und den Fortschritt der Arthrose drosseln kann.

Fettleibigkeit ist nicht nur durch ihr hohes Gewicht ein Beitrag zur Entstehung der Arthrose, sondern es sind auch die Lipidzellen selbst, die die Entartung des Bewegungsapparates und damit auch des Knorpels durch die Freisetzung von entzündungsfördernden Zytokinen vorantreiben. Auch eine generell unzureichende Nährstoff- und Flüssigkeitsversorgung der Gelenkknochen kann durch eine vermehrte Harnstoffsäure im Blutsystem und durch eine generelle Chronifizierung des Weichteilgewebes gefördert werden.

Es ist bekannt, dass viele Arten, wie z. B. Hagebutten und Teufelskrallen, unmittelbar auf die Gelenkentnahme einwirken und bei der Therapie von Osteoarthritis berücksichtigt werden sollten. Ratschläge und Tips, die Sie auf unserer Website vorfinden, sind kein Ersatz für eine kompetente Diagnostik und Therapie.

Mehr zum Thema