Blutegel in Deutschland

Egel in Deutschland

Er ist in Deutschland fast ausgestorben, was eine Schande ist. Die Blutegel Hirudinidae in Deutschland umfassen die Arten der Gattungen Hirudo (Blutegel) und Haemopis (Vielfraße). Die Breitengrade sprechen meist von dem sogenannten medizinischen Blutegel. Egel haben jeweils einen Saugnapf am Anfang und Ende ihres Körpers. Die ovalen Formen leben im Süßwasser.

Rund um den Blutegel

Die Hirudo Medizinerin ist der Egel. Mit Abscheu haben diese Wesen überhaupt nichts zu tun. Egel sind Nutztiere und werden in der Heilkunde verwendet. Er ist in Deutschland beinahe ausgestorben, was eine Schande ist. Egel, wie könnte es anders sein, fressen sich von Blei. Dies bedeutet, dass sie sich von einem grösseren Lebewesen - in diesem Falle dem Menschen - nähren.

Aber nicht nur die Einnahme, sondern auch der Dank an den Organspender mit einem Medikamentencocktail, der sie in die Verwundung führt. Die Blutegel können mit ihren Beißgeräten in die Ochsenhaut eindringen. Der Grund dafür ist der Speicher, den das Blutegel an die Wand liefert. Außerdem enthalten sie Anästhetika und solche, die das Gewebe besonders fließfähig machen und die Koagulation verhindern.

Der Blutegel löst sich nach der ärztlichen Anwendung ab. Das Ganze ist für den Betroffenen eine verdammte, aber heilbringende Sache. Durch die Behandlung mit Blutegel konnten schon jetzt eine Amputation vermieden werden. Dementsprechend populär sind die Lebewesen bei den Patientinnen und Probanden. Bei guter Zuchtqualität können pro Jahr 5.000 Stück aufgezogen werden.

Leech Hirudinidae

Die Blutegel Hirudinidae in Deutschland umfassen die Spezies der Geschlechter Hirudo (Blutegel) und Haemopis (Vielfraße). Die Typen der Hämopidenart nehmen also kein Wasser auf. Mit dem wissenschaftlichen Namen Haemopis blutlutschend, was aber nicht stimmt und vermutlich auf eine Vermischung mit dem im Mittelmeer und Nahen Osten weitverbreiteten Pferdegespann Limnatis induziert ist.

Meistens aus Unwissenheit wird der Vielfraßgel allgemein als "der Blutegel" bezeichet. In Deutschland sind zwei Spezies bekannt, der Vielfraßengel Haemopis blutrünstig und der Schwarzbauch Vielfraßenengel H. elegans. Dabei handelt es sich um eine Art des Vielfraßes. Dagegen sind die Spezies der Art Hirudo wahre blut- und körperlutschende Blutegel. In Deutschland kommt nur der Blutegel Hirudo medicalis vor, der früher auch als deutscher, preußischer oder Graueuch bekannt war, um ihn von anderen gleichartigen Blutegelarten wie dem ungarischen oder Grüne Blutegel Hirudo verbana (früher H. medicalis-officinalis oder H. officinalis) oder dem Orientalisch-Asiatischen oder Braunen Blutegel (H. )orientalis zu unterscheid.

Sämtliche drei Spezies wurden und werden für medizinisch-therapeutische Anwendungen bei Mensch und Tier verwendet. Die (!) Entstehung von Blutegel, insbesondere von Blutegel, ist bis heute in einigen Ortsbezeichnungen beibehalten. In jüngster Zeit wurden die in der (westlichen) Heilkunde verwendeten Blutegel mit molekularbiologischen Arbeiten auf ihren Artenstatus und ihre naturgemäße Verteilung hin überprüft (UTEVSKY et al. Â 2010) und der Oriental Blutegel H. Orialis als selbständige Spezies bezeichnet.

Im europäischen und zentralasiatischen Raum wurden und werden zumindest vier verschiedene Blutegelarten verwendet, das sind der ärztliche Blutegel Hirudo medicalis (Vorkommen: Mittel- und Nordeuropa), der ärg. Blutegel H. wörtlich (Vorkommen: Süd- und Südosteuropa, um das Schwarzemeer herum, Türkei, Kaukasus), der Ibérico Blutegel (ehemals "Dragoner") H. troctina (Vorkommen: Ibérico halbinseln, Nordafrika) und der Oriental Blutegel H. orientalis in der Nähe von Kaspi-See und Atral-See. iranischen, kasachischen).

Die verwendeten Blutegel wurden früher H. medicalis genannt. Aus diesem Grund wurden sie bereits frühzeitig in unterschiedliche Subtypen bzw. "Sorten" von H. medicalis zerlegt (siehe H. m. Serpentina (= H. medicinalis), H. m. inspicinalis (= H. verbana) und H. m. Orialis (= H. orientalis).

Hier sind alle Typen mit Ausnahmen von H. Troctina verhältnismäßig farbenfroh eingefärbt. Durch den Handel, die lokale kleinere und größere Zucht, die gezielte Freisetzung und Freisetzung von Blutegel H. medicalis ist es heute schwierig zu beurteilen, ob die vorhandenen Blutegel einheimischen Ursprungs sind oder ob sie eventuell von eingeführten oder gemischten Populationen stammen.

Möglicherweise wurde H. medicalis, ein ausländischer H. medicalis aus anderen Gebieten, in früheren einheimischen Verteilungsgebieten von H. medicalis niedergelassen, hier wird von Paranozoen gesprochen. Spätestens seit dem XVI Jh. werden in Mittel- und Südeuropa wahre Blutegel für Heilzwecke verwendet. Jahrhunderts wurde H.medicinalis übermäßig erhoben und für ärztliche Untersuchungen verkauft, so dass in vielen Gebieten ein deutlicher Abfall des ärztlichen Blutegel H. medicalis zu beobachten war.

Vor allem in den Krankenhäusern in Paris wurden Blutegel verwendet und zwischen 1829 und 1836 sollen dort 5-6 Mio. Blutegel pro Jahr "konsumiert" worden sein. Somit wurde der Ungarischer Blutegel H. wortana recht frühzeitig gehandelt. Zu Beginn des neunzehnten Weltkrieges war der "Vierländer Blutegelhandel" für Norddeutschland bekannt. Im Vierlande (bei Hamburg) wurden im neunzehnten Jh. die damals häufig vorkommenden Blutegel vor ortsansässig gefasst und aufbereitet.

So groß war die Einträglichkeit, dass die einstigen Kleinerzeuger reich wurden und die "Ihlenfänger" ihre Wirtschaftsbeziehungen über Mecklenburg, Vorpommern, Polen und bis in den äußersten Orient, den Ural, Rumänien und Ungarn ausweiteten oder sich sogar dort aufmachten, um Blutegel zu erlegen. In Hamburg-Horn (damals ein Vorort) wurde ein zentrales Handels- und Umschlagszentrum geschaffen, die "Blutegelbörse im Gazthof Schinkenkrug".

Die " russischen Fahrer " haben hier ihre Fangmengen an die deutschen, europäischen sowie nord- und südamerikanischen Igelkäufer verkauft. Aber es gab auch Zuchtfarmen, wie z.B. die "Stöltersche Anstalt" bei Hildesheim, aus der "ca. 3,5 Mio. Blutegel pro Jahr" ausgewiesen sein sollen (ca. 1860-1880?). Heute wird H. wortana in Europa hauptsächlich zu therapeutischen Zwecken verwendet, zum Teil von Zuchtfarmen wie z.B. Wildfängen wie z. B. Wolfshaven in Niedersachsen, Biebertal in Hessen oder Kötzin in Brandenburg, aber auch Wildfangmengen aus der freien Wildbahn werden weiterhin verwendet.

Deshalb werden viele H. wortana gegenwärtig im Donaudelta Rumäniens für den Exportverkehr nach z.B. Deutschland gefischt. Jahrhunderts, wo Blutegel sehr oft als Ersatz für Blutvergießen verwendet wurden, werden Blutegel heute mit grossem Einsatzgebiet vor allem nach operativen Interventionen, Unfall- und Schönheitsoperationen sowie in der Heilkunde verwendet.

Haustiere und landwirtschaftliche Tiere werden ebenfalls mit Blutegel versorgt. Nach der Behandlung müssen die Blutegel "entsorgt" werden, da sie wegen der Übertragungsgefahr von Krankheiten nicht mehr verwendet werden dürfen. Darüber hinaus werden diverse Medikamente aus Blutegel erhalten. Dennoch ist H. medicalis in Europa und Deutschland rar geworden und muss zu den bedrohten Tierarten gerechnet werden.

H. medicalis ist in Anlage V der Habitatrichtlinie aufgeführt und gehört damit zu den Tierarten von Gemeinschaftsinteresse. Gemäß dem BNatSchG gehört der Blutegel zu den "besonders schützenswerten Arten" nach deutschem Recht. Inzwischen sind einige Fundstücke des nicht aus Deutschland stammenden Egels - auch vermehrend - bekannt geworden.

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